20. April - Jetzt noch mal eben schnell … 

 

… zu Verena in die Wentorfer Lohe zu einem - vermeintlich - kurzen Fototermin, um von ihr und ihren Tieren einige Fotos für ein Kundenmagazin zu machen. Kendo und Greta begleiteten uns und schon nach wenigen Augenblicken war uns die Zeit auf einmal völlig egal. Wir fanden uns plötzlich in einer völlig entschleunigten Welt wieder und das bei schönstem Wetter. Um uns herum waren die Tiere und wir, mitsamt Kendo und Greta, mittendrin. Bei Verena "wohnen" mehrere Esel, Ponys, Pferde, Ziegen, Hunde, Meerschweinchen, Hühner und Schweine. Es war so schön zu beobachten, wie Kendo und Greta sich mit großem Respekt zwischen den Tieren bewegten und doch das ein oder andere Mal Schutz bei uns suchten. Gleichzeitig hörten wir Verena gebannt beim begeisterten Erzählen über ihre Arbeit mit den "Lerntieren e.V." zu und tauchten selbst in die Atmosphäre dieses Paradieses an der Wentorfer Lohe ein. Nach zwei entspannenden Stunden mussten wir uns dann doch leider verabschieden, aber nur unter großem Protest unserer Hunde.

19. April - Sehnsucht 

 

Wir waren endlich wieder am Wasser, genauer gesagt an der Kieler Förde, und das bei schönstem Wetter. Dieses Gefühl der Verbundenheit mit Bornholm quer durch die Ostsee hindurch war so groß, dass wir am liebsten eine der zahlreichen im Kieler Hafen gelegenen Fähren gekapert hätten, um direkt dorthin zu gelangen. Wunschdenken halt. Genauso sehnsuchtsvoll blickten wir auf das Tanzpaar, das wohl ein Künstler an die zur Absperrung der maroden Spintwände angebrachten Bauzäune befestigt hatte. Auch das Tangotanzen vermissen wir sehr ...

18. April - "Wir möchten Sie gerne fotografieren"


Das ist genau der Satz, den wir schon oft zu Menschen gesagt haben und nicht wenige von ihnen haben spontan "ja" gesagt, so wie Waldemar Schönmeier. Der gelernte Friseurmeister mit Salons in Reinbek und Neuschönningstedt ist stets gut gelaunt und ein interessanter Gesprächspartner. Er ist ein überaus fleissiger und bescheidener Mensch, der auch während der Unwägbarkeiten der vergangenen Monate nie den Kopf hängen ließ, sondern die Zeit für sich und seine Familie genutzt hat. Diese positive Einstellung zum Leben beeindruckt uns jedes Mal und so "mussten" wir ihn einfach um diesen Fototermin bitten. Es ist schön, dass wir immer wieder auf Menschen wie ihn treffen.

17. April - Schlagfertig und wortgewandt


Frauke Constantins große Leidenschaft ist der Golfsport. So verwundert es nicht, dass sie mit ihrem einstelligen Handicap mindestens einmal wöchentlich auf dem Platz zu finden ist. Seit Februar 2020 hat sie außerdem gemeinsam mit Hinnerk Baumgarten den eigenen Podcast "Grün und saftig", in dem alle Themen rund um den Golfsport sehr unterhaltsam besprochen werden.
In ihrer PR-Firma dreht sich ebenfalls vieles um Golf und Sport im Allgemeinen und dank des gemeinsamen Projekts "Lieblingsadressen Sachsenwald", haben wir Frauke nun nach über einem Jahr wiedergesehen und sie zu einem kurzen Fototermin vor der Kamera gehabt. 
An Frauke lieben wir besonders ihren Wortwitz. Trotz einer gewissen Zeitknappheit ging es bei unserem Termin um viele unterschiedliche Themen. Wir hatten einen tollen verbalen Schlagabtausch und freuen uns auf ein Wiedersehen - hoffentlich nicht erst zur nächsten Ausgabe der Lieblingsadressen...

16. April - Das hat uns doch gefehlt


Wir waren seit über einem Jahr nicht mehr beim Golftraining - bis heute morgen um 8.30 Uhr - und wir hätten nicht gedacht, wie emotional das Wiedersehen mit unserem Pro Alan Roberts sein würde. Erst heute morgen haben wir bemerkt, dass wir unsere wöchentlichen Trainingsstunden doch sehr vermisst haben. Doch was genau haben wir eigentlich vermisst? Das Verbessern des Golfschwungs war es schonmal nicht. Es war der Kontakt zu Alan, die Gespräche mit ihm, seine Gedanken, die weit über das Erlernen des Spiels hinausgehen: seinen Humor, seine Musikalität und darüber hinaus seine Begeisterung für so viele Dinge. Danke Alan, dass es Dich gibt und dass Du nicht aufgibst, uns zu besseren Golfspielern machen zu wollen - wir haben Dich über ein Jahr lang vermisst. Und natürlich auch Birgit und Andreas …

15. April - Eine ganze Welt in kleinen Steinen


Heute war es soweit: Claudia hat uns ihre neuste Errungenschaft aus kleinen Steinen präsentiert: den Ninja-City-Hafen mit rund 3.500 Einzelbausteinen, der in drei Tagen Bauzeit entstanden ist. Für sie ist die Ninja-Welt eine willkommene Ablenkung an diesen ungemütlichen Tagen und sie erinnert sie an die Bauwerke des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser, der die Farben liebte und damit gegen die "graue Architektur" anging. Während der Bauphase dieser Objekte kann Claudia die Kreativität der Bausteindesigner nachempfinden. Und in der Tat, hinter jeder Ecke, Tür und unter jedem Dach liegt eine eigene kleine Themenwelt verborgen. Auf unsere Frage, warum sie gerade das asiatische Thema reizt, erzählt Claudia uns von ihrer Liebe zur asiatischen Kampfkunst. Als Kind liebte sie die Bruce-Lee-, Jackie-Chan- und Karate-Kid-Filme. 
Als nächstes träumt sie schon von dem Ninja-Garten, ein Bauset mit über 5.500 kleinen Steinen, der als Erweiterung für den Hafen gedacht ist.

14. April - Reine Poesie in diesen Zeiten


Welch schönes Zitat wurde uns da vor einigen Tagen von einer Freundin geschickt. Mareike hat es gleich heute beim Malunterricht in ein Bild eingebaut. In der Tat geht es uns am Meer genau wie hier beschrieben: Alles wird vergessen und was bleibt ist das endlose Schauen aufs Meer, auf die Wellen, bis zum Horizont und immer weiter und weiter…

13. April - Von der Freude an gedruckten Fotos


Jeden Tag werden weltweit Millionen von Bildern gemacht und verschwinden zum größten Teil auf irgendwelchen Festplatten oder in der Cloud. So geraten sie schnell wieder in Vergessenheit. Umso schöner ist es, wenn es ein Bild an die Wand, ins Fotoalbum oder Fotobuch schafft. Oder, so wie in diesem Fall, in den Torquato-Gesamtkatalog 2021, der druckfrisch heute morgen auf unserem Tisch landete. Seit über 20 Jahren fotografieren wir schon für Torquato und sind jedesmal von der Auswahl der "Dinge mit Seele" begeistert, die wir vor unsere Kamera bekommen. Es ist für uns schön, Dinge zu fotografieren, die von bleibendem Wert sind und nicht einem saisonalen Geschmack unterliegen.

www.torquato.de

12. April - Begeisterung, die begeistert


Heute haben wir Christoph von Have kennengelernt und finden: so sollte jeder Montagmorgen starten! Christoph von Have leitet in fünfter Generation das Hamburger Traditionsunternehmen Heinr. von Have in Hamburg-Bergedorf und sprudelt nur so vor Begeisterung, wenn er über seine Arbeit spricht. Wir haben heute vormittag viel über die Herstellung diverser Spirituosen gerlernt. Hamburgs älteste Weinkellerei und Spirituosenmanufaktur gibt es bereits seit 1868. Hier wird nicht nur der weit über die Grenzen Hamburgs hinaus bekannten Eierlikör hergestellt, sondern auch viele weitere Liköre, Gin, Whisky, Rum, Klare/Bitter oder Wodka. Wir konnten uns gar nicht "satt" hören. Als wir dann im Anschluss noch in die Produktionsräume gingen, waren wir restlos begeistert. Leider hatten wir keine Zeit mehr, uns durch die Welt der Spirituosen zu probieren - das holen wir aber gerne zu einem späteren Zeitpunkt nach.
www.vonhave.de

11. April - Auf die Nachbarschaft 

 

Unser gestriges Treffen an der Garage mit Curt und Hella  war kurz und bündig. Doch diese wenigen Minuten des Miteinanders und das Unterhalten über Kultur -  vor allem über klassische Musik - brachten uns wieder einmal auf vollkommen neue Gedanken und Wünsche. Wir freuen uns schon jetzt auf Konzertbesuche - fast egal, um welche Musikrichtung es sich handelt - und ebenso auf das unbeschwerte Besuchen von Ausstellungen. Erst einmal haben wir uns zu viert auf einen Kaffee auf der Terrasse verabredet, wenn das Wetter wieder etwas mehr mitspielt.

10. April - Auf das Schaf gekommen


Gestern waren wir in der Nähe von Neuengamme auf einem Biohof und haben dort einige Fotos von Schafen für einen Kunden gemacht. Eingeplant hatten wir eine Stunde, doch daraus wurden dann zwei. Diese herrliche Ruhe und Entspannung, die man mit so friedlichen Tieren erlebt, ist einfach schön. Dazu noch die beiden erst einen Tag alten Lämmer  Tim und Tom in schwarz und weiss – mehr Romantik geht kaum.

Wir fühlten uns an das Wallis erinnert, als wir dort vor einigen Jahren Fabienne und ihre kleine Herde aus Walliser Schwarznasen- und Landschafen besucht haben. Mit ihr und ihren beiden Töchtern sind wir dann auf etwa 2.600 Meter Höhe aufgestiegen, um ihre Tiere zu besuchen – ein unvergessliches Erlebnis. Mareike besitzt heute noch eine Patenschaft zu einem Tier aus dieser Schafherde. Wir müssen dringend wieder dort hin.

09. April - Goldankauf geht auch anders 

 

Alexander Dau kannten wir bis heute nicht und sind froh, dass sich das geändert hat. Für die "Lieblingsadressen Sachsenwald" waren wir heute unter bei ihm zu Gast, um ihn für die im Mai erscheinende Ausgabe zu fotografieren. Nach spannenden sowie humorvollen Gesprächen über die Themen Finanzen, Gold, Politik, Wirtschaft, Silber, Kupfer und Schmuck, war das Fotografieren für ihn nach eigener Aussage "gar nicht mehr so schlimm", denn das Fotografiert werden gehört nicht so zu seinen Hobbies. Ganz in Gegensatz zu seinem Job. Wir haben Alexander als einen sehr humorvollen Wissensvermittler kennengelernt, der es versteht, komplexe Zusammenhänge in klaren Worten zu erklären. Danach sind wir glücklich und beschwingt zu unserem nächsten Kunden nach Bergedorf gefahren - ebenfalls für die Lieblingsadressen. Und so hatten wir heute einen bunten Tag, der auf einer Schafweide begann und in einem Dessousladen endete. Wir freuen uns jetzt schon auf die neue Ausgabe mit vielen interessanten Gesichtern und Geschichten.
www.lieblingsadressen.de

08. April - Wenn jemand eine Reise tut…
 
…so kann er was erzählen. Nun gut, eine Reise war das heute nicht, aber immerhin eine längere Wanderung mit den beiden Hunden. Das Wetter war uns egal und belohnt wurden wir auch. Wenn man nämlich die Augen offen hält, dann fallen einem so lustige Dinge auf, wie diese beiden Gesellen am Wegesrand. Da konnten wir einfach nicht widerstehen. Unser Bild des Tages bedeutet auf jeden Fall eine Menge Glück - hier in Form eines Schweines und in Form eines Schornsteinfegers. Und dann ging es auch schon weiter mit unserer kleinen Reise…

07. April - Alles ist Musik 

 

Andrej Hoteev war zu Besuch bei uns im Studio und es war einer dieser Tage, die noch lange in uns nachklingen werden. Er brachte uns drei Ausgaben seiner erst vor kurzem bei dem Verlag Günter Hänssler Profil veröffentlichten CD-Editionen mit. Den Auftakt bilden die Opern und Fragmente Rimsky-Korsakovs, die zwischen 1927 und 1963 am Bolshoi Theater aufgeführt worden sind. Gefolgt von einer Ausgabe der 24 Präludien und Fugen von Dimitri Schostakowitsch, interpretiert von den russischen Pianisten Sviatoslav Richter, Emil Giles, Tatjana Nikolayeva und dem Komponisten selbst.  Andrej sagt über sich, dass er wie ein Magnet sei: die Musik, beziehungsweise die alten und oft auch verschollen geglaubten Aufnahmen, finden durch seine weltweiten Kontakte den Weg zu ihm und werden dann zu einer Edition zusammengestellt. Für uns ist es ein Genuss, seinen Erklärungen zuzuhören, ihm auf den Spuren oft verloren geglaubter Aufnahmen zu folgen, um am Ende diese fertigen CD-Boxen in den Händen zu halten und sie dann nach und nach anzuhören. Musik ist für uns ein elementarer Bestandteil unseres Lebens. Und auch, wenn nicht jedes Stück auf den CDs unseren Geschmack trifft, so berühren uns Andrejs Schilderungen um so mehr und klingen noch lange nach.

06. April - Christian im Glück

Ja, so sieht es aus, wenn Christian so richtig glücklich ist. Christian ist generell ein glücklicher und zufriedener Mensch, doch heute war sein Glück perfekt. Warum? Weil seit wenigen Stunden eine unserer Studiowände eine neue Tapete ziert. „Echt jetzt?!? Eine Tapete ruft diese Gefühlsregung hervor?“ denkt sich jetzt vielleicht der/die ein/e oder andere von euch. Ja, hier und heute trifft das voll und ganz zu! Verliebt hat sich Christian vor ein paar Wochen in diese Tapete, die von Jean-Paul Gaultier entworfen wurde, als wir bei Frisör Bötjer in Bergedorf fotografiert haben. Dieses Dekor und die Qualität haben ihn nicht mehr losgelassen und schon wenige Wochen später war das Prachtstück bei uns und ziert seit heute eine unserer Wände. Seitdem können wir uns beide gar nicht sattsehen an dieser Pracht. Und außerdem ruft der Designer Jean-Paul Gaultier  ausschließlich positive Assoziationen bei uns beiden hervor: Christian erinnerte sich sofort an das Cover seiner ersten Ausgabe des Kunstmagazins Wolkenkratzer und Mareike war in ihrer Jugend ein großer Fan einer seiner Düfte. Außerdem sind uns beiden natürlich immer schon seine ausgefallenen Designs ins Auge gestochen. Es wird offenbar mal wieder Zeit, sich mehr mit dieser schillernden Persönlichkeit auseinanderzusetzen. Und bis dahin genießen wir weiterhin unsere frisch tapezierte Wand.

05. April - Der verspätete Aprilscherz


... oder was war das denn sonst heute? Es schneite kurz und heftig bei uns in Wohltorf. Und das, als wir uns gerade dazu durchgerungen hatten, bei diesem nasskalten Wetter mit unseren Hunden nach draußen zu gehen. Kurz nachdem wir das Haus verlassen hatten,  fing es an wie verrückt zu schneien. Es gab nur zwei Möglichkeiten: sofort zurück nach Hause oder in den sauren Apfel beissen und weiter gehen. Wir entschieden uns zum Glück für die zweite Variante, denn wenige Minuten später schien für den Rest des Weges die Sonne und wir waren froh, dass wir uns raus gewagt hatten. Der Schneefall erinnerte uns eher an einen verspäteten Aprilscherz.

04. April - Osterbrunch mit vier goldenen Hasen


Was für ein schöner Brauch: Der Osterbrunch in Bargteheide. Die Zutaten: Ein liebevoll gedeckter Tisch mit den leckersten Sachen, dazu frischer Kaffee, Ostereier und gute Laune. Schon beginnt das Schlemmen und der familiäre Gedankenaustausch. Und zum Schluss bekamen wir dann alle noch einen goldenen Hasen geschenkt – fast zu schade zum Essen.

03. April - Traumhafte Remoulade


Heute Abend war Jannes zu Besuch und es gab Roastbeef mit Kartoffeln, Salat und Remoulade. Das Rezept haben wir vor Jahren von einem guten Freund bekommen und seitdem schon etliche Male nachgekocht. Nicht nur die Remoulade ist ein Traum, doch von genau dieser kommt hier das Rezept:

Ein kleines Glas Miracel Whip (ja, wir wissen, dass das weder besonders gesund, noch besonders nachhaltig ist, aber es schmeckt einfach geil), einen Becher zehn prozentigen Joghurt mit einem TL Senf verrühren und leicht salzen.

Ein hartgekochtes Ei, eine kleine Zwiebel, einen säuerlichen Apfel und zwei bis drei kleine Gewürzgurken sehr fein schneiden und mit zwei bis drei TL Tiefkühlkräutern und einem TL frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer mischen und mit der Majo gründlich verrühren. Dann am besten noch richtig durchziehen lassen. Und schon wird aus dem Traum Realität.

02. April - Gartenparty


Der Sommer kann kommen. Und mit ihm auch so manche Gartenparty. Dafür haben wir heute alles gegeben. Das Beet vorbereitet, diverse Blumen gepflanzt, umgetopft, gedüngt und gewässert. Alles, um uns in den nächsten Wochen daran zu erfreuen und vielleicht kommt noch ein wenig Gemüse und ein paar Kräuter hinzu. Außerdem freuen wir uns jetzt schon auf die ein oder andere kleine Gartenfeier - die dann aber bitte bei wärmeren Temperaturen. Natürlich möchten wir an dieser Stelle auch erwähnen, dass uns die Gartenarbeit riesen Spaß gemacht hat:  Wir sehen sofort, was wir getan haben und waren den ganzen Tag an der frischen Luft.

01. April - Tage wie diese…


... sind für uns das Salz in der Suppe. Abwechslungsreicher als heute können wir uns unser Berufsleben kaum vorstellen. Zuerst fotografierten wir in der Alten Deichkate in Hamburg. Kathrin Mallonn ist seit dem letzten Jahr Pächterin der ehemaligen Deichmamsell. Danach fuhren wir zur  Fürst Bismarck Mühle, um einen überlebensgroßen Schwan auf der Schwarzen Aue in Szene zu setzen. Dann ging es zurück ins Studio für weitere Aufnahmen für die Lieblingsadressen Sachsenwald - unter anderem hatten wir hier zwei Hühner vor der Kamera - und gegen frühen Abend kam noch ein junges Paar mit hinreissenden Ideen, die wir fotografisch in Szene setzten. Getroffen, gesprochen und fotografiert haben wir heute die unterschiedlichsten Menschen. An Tagen wie diesen ist unser Glück einfach perfekt.

31. März - Verwirrende Zeiten


Heute auf dem Weg zum Kunden traf uns fast der Schlag, als wir mit dem Aufzug fahren wollten. Schon wieder eine Mutante, Mutation, Munition oder vielleicht ein neuer Impfstoff? Oder schon ein Vorbote auf nächstes Jahr? Denn da muss der Staat bestimmt sparen und das neue Virus macht aus lauter Mitleid gleich mit. Orona klingt auch so ein bisschen nach Oma - na, ob das mal nicht ein (gutes?) Omen ist? Wir sind dann letzendlich doch mit dem Fahrstuhl gefahren - auch wenn uns etwas mulmig zumute war -  aber wir hatten einfach keine Lust hochzulaufen.

30. März - Spontan ist lecker


Eigentlich wollten wir für unser Abendessen Gemüse einkaufen. Nur einmal kurz vorher bei Gregor im Casinopark vorbeischauen und danach die Gemüseabteilung des nahe gelegenen Biomarktes unsicher machen. So war der Plan. Doch gut geplant ist nicht immer auch gut umgesetzt. Denn als wir die vielen Leckereien und den Wein in Gregors Laden sahen, war es um uns geschehen. Innerhalb von Sekunden schmissen wir unseren Plan über den Haufen und gingen mit einem Lächeln der Vorfreude zurück zu unserem Auto. Jetzt sitzen wir gemütlich bei einem Glas Wein und lassen es uns schmecken. Das Gemüse muss warten.

29. März - Zu Besuch bei Wackelpeter 

 

Gut vier Stunden waren wir bei Jens Witt in Hamburg zu Gast, um über eine weitere Zusammen-arbeit mit den Mitgliedern der Slow Food Chef Alliance Deutschland zu sprechen. Jens ist nicht nur der Gründer von "Wackelpeter - ökologisches Essen für Kinder", sondern auch der Vorsitzende der Chef Alliance Deutschland, die ein wachsendes, dynamisches Netzwerk aus Köch*innen und deren Partner*innen - den Erzeuger*innen guter, sauberer und fairer Produkte - ist. Überregional verbindet das Slow Food Bündnis der Köch*innen Gastronom*innen aus der ganzen Welt. Unser heutiges Gespräch drehte sich unter anderem über den komplexen Zusammenhang von Nahrung, ihrer Produktion, der Bedeutung von Regionalität, Bioqualität und Saisonalität. Jens ist ein exzellenter Kenner der Lebensmittelherstellung, doch nicht nur ein mal sind wir auch ins Philosophische abgedriftet. Wir haben heute Abend nicht nur viel gelernt, sondern mindestens ebenso gut gegessen. Zusammenfassend können wir sagen: Es war ein schöner Besuch bei Wackelpeter.

28. März - Trifft ein Pösselianer einen Pösselianer…


Timm und Angelika waren vor wenigen Wochen bei uns zu Besuch, um sich unser Wohnmobil, einen Pössl Vario 545, einmal etwas genauer anzusehen. Die beiden hatten nach Jahren des Wohnmobil-Fahrens zu der Zeit einen kleinen Wohnwagen und wollten wieder auf ein kleines Wohnmobil umsatteln. Nach ihrem Besuch bei uns entschieden sie sich noch am selben Tag, nach "unserem" Modell Ausschau zu halten. Die beiden hatten Glück und es wurde dann sehr schnell das Modell Vario 499. Heute haben wir das kleine Raumwunder zum ersten mal bei ihnen live gesehen. Das Fahrzeug ist für uns ein absoluter Hingucker - so wie unser eigenes Wohnmobil - und wir wären am Liebsten sofort losgefahren. Fast egal wohin. In den folgenden zwei Stunden des Plauderns bekamen wir alle wahlweise Lust nach Italien zu reisen, an der französischen Atlantikküste entlangzufahren oder uns einfach durch Deutschland treiben zu lassen. Egal, hauptsache mit unseren Pössln.

27. März - Das geheime Innenleben der Bäume 

 

Was wissen wir überhaupt von der Natur? Haben zum Beispiel Bäume die Möglichkeit mit anderen Bäumen zu kommunizieren? Und wenn ja, auf welche Art und Weise? Es gibt über dieses Thema einiges zu lesen, unter anderem von Peter Wohlleben, der mit seinem Buch "Das geheime Leben der Bäume" einen Bestseller schrieb. Hieraus konnten wir lernen, dass Bäume sehr wohl miteinander kommunizieren können. Heute sind wir mal wieder an einem ganz besonderen Exemplar in Reinbek vorbei gegangen. Für die einen ist hier lediglich ein Loch im Baum, für die anderen ein ganzer Kosmos voller Trost und Zuversicht. Bis vor einigen Jahren stand in diesem Loch eine kleine Madonnenstatue, die wir uns immer wieder gerne angeschaut haben. Bis sie dann eines Tages geklaut worden war. Spätestens seit diesem Zeitpunkt wünschten wir uns, dass wir ebenfalls die Sprache der Bäume verstehen könnten ...

26. März - Wenn der Abend kommt ...


... ist es an der Zeit, den Tag Revue passieren zu lassen. Heute war ein ereignisreicher Tag. Wir hatten einige Fototermine für die Lieblingsadressen und parallel dazu ein Mitarbeitershooting in Hamburg. Als wir am Abend die Kameras aus den Händen gelegt haben, sind wir kurz entschlossen noch eine größere Runde entlang der Bille spazieren gegangen. Zuerst noch zügigen Schrittes, doch dann verlangsamten wir unser Tempo nach und nach. Wir entdeckten so viel Schönes am Wegesrand, dass wir komplett entspannt nach Hause kamen. Jetzt können wir den Abend in Ruhe ausklingen lassen.

25. März - Eine durchaus subjektive Betrachtung 

 

Birgit arbeitet in der Geschäftsstelle des Golf-Club am Sachsenwald e.V. und liebt den Golfplatz. Sie und sorgt zusammen mit ihren Kolleginnen neben all den organisatorischen Dingen vor allem für die gute Stimmung, die diesen einzigartigen Golfplatz am Sachsenwald  auszeichnet. Das Dreamteam der Geschäftsstelle wird unter anderem ergänzt durch den Headgreenkeaper Andreas Meyer, der mit Herz und Verstand diesen Platz in einem exzellenten Zustand hält. Von den beiden PGA-Professionals Alan Roberts und Lennart Optelaak können wir ebenfalls aus persönlicher Erfahrung sagen, dass das Golf lernen und vertiefen neben harter Arbeit und Disziplin auch eine Menge Spaß machen kann. Wir geben es zu, wir sind extrem vorein-genommen, da auch wir schon seit Jahren versuchen, unser Golfspiel in Dassendorf zu verbessern.

24. März - Arbeiten darf auch Spaß machen

Das durften wir heute wieder einmal erleben, als wir uns nur kurz mit Danika im Studio trafen, um über die letzten Infos zu den "Lieblingsadressen Sachsenwald" zu sprechen. Wir sind gerade mitten in der Produktion, und damit alles reibungslos klappt, ist eine enge Abstimmung extrem wichtig. Und mit diesem Team kommt auch der Spaß nicht zu kurz. So lässt es sich einfach gut arbeiten.

23. März - Na dann Prost


Manche Dinge ändern sich wohl auch in hundert Jahren nicht, oder? Sei es, wie bei dieser Flasche, der Geschmack nach Scheunenparty und Après Ski, sei es, dass Menschen dann nach dem - zweifelhaften - Genuss die leeren Flaschen gerne in fremde Gärten werfen, sei es, den Hausabfall einfach im Wald zu entsorgen oder den Verpackungsmüll großer Fastford-Ketten aus den fahrenden Autos zu schmeißen, damit diese dann die Grünstreifen am Fahrbahnrand zieren. Heute allerdings lag diese leere Flasche farblich so dekorativ in Rasen und Moos gebettet, dass wir dem Werfer eine ausgeprägte künstlerische Ader unterstellen möchten. Und Grün ist immerhin noch die Farbe der Hoffnung.

22. März - Geballte Lebensfreude


Yvonne ist der Hammer. Klingt ein wenig verrückt, ist aber ernst gemeint. Jedesmal, wenn wir uns sehen, besprechen wir so viele unserer Lieblingsthemen, dass wir am Ende vom Sabbeln immer Fusseln vorm Mund haben. Es geht um unsere Hunde, Yvonne und Kerstin haben mittlerweile auch zwei, Emma und Lotte, und dann träumen wir gemeinsam von unseren nächsten Aufenthalten auf Bornholm, schnacken über die Schönheit der Insel, das fantastische Sandwich im Hafen von Hammerhavn und könnten sofort dort hin fahren. Als dann endlich am Ende des Fotoshootings die vier Vierbeiner im Studio zusammen kamen, war das ein herrliches Gewusel und wir erfreuten uns an der Lebensfreude von Kendo, Greta, Lotte und Emma. Schön war es.

21. März - Das eine Stück für die Insel


Diese Frage hat sicherlich jeder schon einmal gehört, gelesen oder beantwortet: Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Als wir mit Andra Heesch zusammen saßen, sprachen wir vor allem über Musik, was sie ganz persönlich für Andra bedeutet und welche musikalischen Stationen sie bereits durchlaufen hat. Unter anderem war sie in München und Hamburg im Opernorchester. Heute lebt sie ihre besondere Liebe zur Kammermusik in ihrem eigenen Trio aus. Unter ihrem Mädchennamen bildet sie gemeinsam mit Danae Papamatthäou und Johannes Raab das Nicheteanu Trio. Im Verlauf unseres Gespräche kamen wir auf viele einzelne Musikstücke zu sprechen und auf eben die eingangs erwähnte Frage, antwortete Andra nach kurzem Überlegen: den vierten Satz von Mahlers 9. Sinfonie, das wäre ihr Stück für die Insel. Dieses Musikwerk Gustav Mahlers ist für Andra, wie auch für viele ihrer Musikerkollegen, bis heute ein Mysterium. Die letzte vollendete Sinfonie Mahlers gilt als sein kompositorisches Meisterwerk. Die meistern Sinfoniker sind über eine Neunte Sinfonie nicht hinaus gekommen. So schrieb zum Beispiel Arnold Schönberg, ein musikalischer Verehrer Mahlers, sinngemäß: "Komponisten, die eine Neunte geschrieben haben, standen dem Jenseits zu nahe. Vielleicht wären die Rätsel dieser Welt gelöst, wenn einer von denen, der sie kennt, eine Zehnte schriebe."

Am Ende unseres Gesprächs stand für uns fest, am heutigen Abend diesen von Andra erwähnten vierten Satz zu hören und uns selbst die Frage nach dem "einen" Musikstück für die Insel zu beantworten.

20. März - Der Kochkünstler für zuhause

In der letzten Woche war Cyril bei uns im Studio zu seinem Fototermin für die "Lieblingsadressen Sachsenwald". Nachdem wir das offizielle Foto im Kasten hatten, sprachen wir mit ihm noch über die Lust am Genuß und über die Wichtigkeit guter Qualität bei Lebensmitteln. Cyril hat schon in vielen Restaurant-Küchen gearbeitet und schätzt es heute immer mehr, auch für Menschen im kleineren privaten Kreis in deren Küche zu kochen. Er liebt es, mit den Gastgebern ihre Menü-wünsche zu besprechen, die Zutaten zu besorgen und daraus dann seine Kreationen in immer wieder unbekannten Küchen zu kochen. Das Servieren der fertigen Spreisen rundet seinen Service ab. Den Gästen bleibt dann im eigenen Hause nur noch das Genießen.
www.gourmandise-borel.de

19. März - Anmut 

 

Es gibt diesen Augenblick, in dem man ein Bild sieht, ein unerwartetes Foto, ein Gemälde, eine Zeichnung, ganz egal, einfach ein Bild, das einen in diesem Moment des Betrachtens in seinen Bann zieht. Vielleicht, weil es so eine tiefe Ausstrahlung hat, etwas Besonderes, was gar nicht so leicht zu erklären ist. Wir sind heute durch Instagram und Co täglich hunderten von Fotos umgeben. Und doch hat uns dieses Bild von Christians Großmutter Annemarie Baumann staunen lassen. Staunen lassen, ob der Anmut, der Pose und der Ruhe, die in diesem einen Bild liegt - eine Schönheit und gleichzeitig Zartheit, kein fratzenhaftes künstliches Lachen der unzähligen hilflosen heutigen Selfies, sondern die Anmut, die einfach ist und über alle Maßen strahlt.

18. März - Momente der Klarheit


"Momente der Klarheit" ist der Buchtitel von Birgits aktuellem Lieblingsbuch. Geschrieben hat es Jackie Thomae und erschienen ist es im Hanser-Verlag. Laut Birgit ist es ein "Trennungsbuch mit Sätzen zum Verlieben". Aber das Buch war nur eines unserer Themen heute, die wir bei einem spontanen Treffen im Studio am Wickel hatten. Birgit arbeitet im Controlling eines Hamburger Traditionsunternehmens und gehört zu den wenigen Menschen, die wir kennen, die bewusst und gerne auf einen Teil ihres Gehalts zugunsten von mehr Freizeit verzichten. Ihr gibt ein mehr an Geld zwar eine gewisse Sicherheit, aber für Ersatzbefriedigungen, wie ein schöneres Auto, eine neue Couchgarnitur oder dergleichen, braucht sie es nicht. Sie ist sich sehr im Klaren darüber, wie kostbar und endlich das Leben ist. So genießt sie zum Beispiel die gemeinsame Zeit mit ihren Mann Andreas, trifft sich gerne mit Freunden, macht Sport oder ist mit ihrem Hund in der Natur unterwegs. Ihre große Leidenschaft ist aber schon seit Kindheitstagen das Lesen.
Manchmal blickt Birgit mit ein wenig Wehmut an den Beginn ihrer Ausbildung zurück. Damals wollte sie eigentlich Literatur studieren, hatte dann aber keine Vorstellung, was das für ihre Berufslaufbahn bedeuten könnte. Lehrerin zu werden kam für sie nicht infrage. So entschied sich Birgit, auch auf Anraten ihres Vaters, für eine "sichere" Ausbildung im Kaufmännischen. 
Die Welt der Literatur ist für sie heute ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens, sie erfreut sich an schöner Sprache und sagte uns: "Ich kann in eine Million fremde Welten eintauchen, kann Abenteuer erleben und herrliche innere Reisen unternehmen." Und wie in einem Moment der Klarheit sprach Birgit am Ende unserer Unterhaltung: "Mit Lesen ist für mich einfach alles erträglich."

17. März - Das gelüftete Geheimnis 

 

Noch vor wenigen Tagen erzählte uns Claudia von ihrer neuen Leidenschaft. Seit Pandemie-Beginn hat sie ihre Faszination für das Bauen von Lego entdeckt. Und wir konnten unseren Augen kaum trauen, als wir heute bei ihr zu Besuch waren. Überall standen standen ganze „Baustein-Welten“, die Claudia in den letzten Monaten zusammengebaut hat. Da ist eine unglaublich fantasievolle Detailverliebtheit, die in den heutigen Bausätzen steckt. Das hat rein gar nichts mehr mit den einfachen Stecksteinen aus unserer Kindheit zu tun. Und hinter jedem Zimmerchen und unter jedem Dach liegt ein verborgenes Geheimnis.

16. März - Und dann kam Toby


Toby war vor einigen Wochen mit seinem Frauchen Petra bei uns im Studio zum Fototermin. Petra Humke brauchte ein Foto von ihm für ihr damals noch im Werden befindliches Buch "Und dann kam Toby ... der Notfall". Wir zitieren den Text des Rückumschlags: „Der kleine Notfall-Hund Toby hat im neuen Zuhause das Handy für sich entdeckt. Er schreibt wöchentlich seine spannenden Erlebnisse auf und schickt diese dann per WhatsApp an Tante Annelie, die ehemaligen Nachbarn und an seine Fans. Im neuen Zuhause ist alles unbekannt und Abenteuerlich. Seine Geschichten sind manchmal auch ziemlich skurril.“ 
Das können wir uns vorstellen und freuen uns schon auf die Lektüre des Buches.

15. März - Lustige Gesellen gibt es überall


„Ja, wer kommt denn da angelaufen?" dachten sich Greta und Kendo, als wir mit ihnen im Trittauer Forst unterwegs waren. Die Frage war schnell geklärt und schon wuselten die vier gemeinsam um uns herum. Gino und Aimée  konnten sich locker gegenüber unseren Beiden behaupten. Größe ist eben nicht nur eine Frage der Körpergröße. Chihuahuas sind zwar kleine Hunde, aber vom Wesen her sehr lebhaft, wachsam, mutig und oft einfach nur lustig.

14. März - Fesselspiele im Museumshafen? 
 

Das war gestern schon ein komisches Bild im Museumshafen Övelgönne in Hamburg. „Wen fesselt ihr denn da an den Mast? Und warum überhaupt?“ wurden wir von vorbeigehenden Passanten gefragt. Die Antwort ist ganz einfach: Wir sind gerade dabei für eine Ausstellung Fotos aus dem wahren Leben der Kaiserin Sissi von Österreich/Ungarn nachzustellen. Und dazu gehörte unter anderem auch ihre Leidenschaft für das Meer. Bei stürmischem Wetter ließ sie sich an den Mast binden, um so den Naturgewalten ausgesetzt zu sein, ohne dabei über Bord zu gehen. Sie liebte die Extreme und wollte sich und die Natur spüren. Das wahre Leben der echten Sissi hat nämlich so gar nichts mit dem Image der Sissi aus den Romy Schneider Filmen der 50er Jahre zu tun. So gibt es noch viele weitere "Geheimnisse", aber dazu ein anders Mal mehr.

13. März - Immer wieder schön

Mareike und Maya kennen sich schon seit der Schulzeit. Damals hatten die beiden eher wenig Kontakt, aber Jahre später wurde dieser intensiver. Nach Mayas Ausbildung zur Sozialpädagogin und mehreren Jahren der Arbeit in diesem Job, hat sie nach einer längeren Reiseauszeit beschlossen, ihrem Herzen zu folgen und ist seitdem als freiberufliche Fotografin tätig. Doch nicht nur die Liebe zur Fotografie verbindet Maya und Mareike. Wenn die beiden sich sehen, gibt es viel zu besprechen und der Austausch ist längst nicht nur beruflicher Natur. Die Bandbreite reicht von der Fotografie über spirituelle Themen und der Liebe zu Hunden bis hin zur Persönlichkeitsentwicklung. Ihre Treffen vergehen wie im Flug und jedes Mal sagen sich die beiden, dass bis zum nächsten Mal bitte nicht wieder so viel Zeit in Land gehen sollte. Und trotzdem passiert es  viel zu oft.

12. März - Berge vs. Meer

 

Simone war heute bei uns und wir kamen nach unserem Fototermin noch ins Plaudern über ihre Reiselust, die sie glücklicherweise mit ihrem Mann teilt. Und wir sprachen über ihr Reisemobil. Die beiden haben sich vor einigen Jahren einen ausgedienten Mannschaftstransporter der Polizei gekauft und ihn komplett nach ihren Bedürfnissen ausgebaut. Simone und ihr Mann sind Bergliebhaber und brauchen das Meer nicht sehr, ganz im Gegensatz zu uns. Die beiden lieben zum Beispiel die französische Hochebene, rund 200 Kilometer nördlich von Marseille. Genau wie wir kennen sie das Gefühl, das sich schon beim "ins Wohnmobil einsteigen" einstellt: dieses innere und äußere Lächeln, weil es endlich wieder losgeht. Na dann heißt es hoffentlich bald wieder: Los geht's! Für die beiden in die Berge und für uns ans Meer.

11. März - Einfach inspirierend


Monika Graetz-Hoffmann-Berghahn ist Mutter, Großmutter, Ehefrau, Yogalehrerin und außerdem Persönlichkeitstrainerin, Tennis- und Golfspielerin, um nur einige ihrer Facetten zu nennen. Vor allem aber liebt sie das Reisen. Als Monika heute bei uns im Studio zum Fotografieren für die Lieblingsadressen Sachsenwald war, kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Sie ist unter anderem den New York Marathon gelaufen, war in der Antarktis, ist den Jakobsweg nach Santiago di Compostela und im Iran gewandert, um nur einige wenige bisher von ihr bereiste Ziele zu nennen. Ihr ist kein Weg zu weit. Monika liebt es einfach, die Welt zu entdecken. So stehen zum Beispiel noch Wünsche, wie eine Reise mit der Transsibirischen Eisenbahn oder eine Alpenüberquerung auf ihrer Liste. Die Gespräche mit ihr finden wir immer wieder herrlich inspirierend.

10. März - Ein Hauch von Hollywood in Hammoor


Seit Jahren fahren wir auf dem Weg nach Bargteheide durch Hammoor und verfolgen diese  spezielle und stets wachsende Dachgestaltung gleich am Ortseingang. Anscheinend wohnt hier nicht nur ein begeisterter Fussballfan – neben der St. Pauli- hängt auch eine HSV-Fahne wie selbstverständlich am Haus – sondern ein ebenso leidenschaftlicher Hollywood-Filmfan. Woher kommen bloß all die Gestalten, wie kommen sie dann auf das Dach und werden dort auch noch sturmfest installiert? Demnächst müssen wir wohl einfach mal klingeln und den originellen Hammoorer fotografieren. Bis dahin erfreuen wir uns an seiner Dachgestaltung.

09. März - Was uns auch fehlt …


… ist der Kontakt zu unseren Nachbarn. Deshalb war es heute um so erfreulicher, dass Claudia uns besucht hat. Nach langer Zeit war sie mal wieder bei uns im Studio zu besuch - einfach nur  mal so zum Schnacken. Wie schön! Claudia hat für sich in den letzten Wochen ein neues Hobby entdeckt und wird uns in der nächsten Zeit das ein oder andere Ergebnis ihrer Leidenschaft präsentieren. Wir werden es dann fotografieren und an dieser Stelle zeigen. Darauf freuen wir uns schon.


08. März - Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte...
 
Diese erste Zeile aus dem Gedicht "Er ist's" des deutschen Lyrikers Eduard Friedrich Mörike, kommt uns an Tagen wie heute immer wieder in den Sinn. Vorfreude auf den Frühling macht sich breit, aber auch ein wenig Melancholie, wenn wir an den März des letzten Jahres denken. Waren wir doch genau vor einem Jahr gerade in Portugal angekommen und freuten uns auf unsere Reise entlang der Atlantikküste gen Norden. Leider wurde daraus ja bekanntlicherweise nichts und so kamen wir schon mitte März wieder zurück - in einen kühlen Frühlingsanfang mit Schnee...  

Meteorologisch beginnt der Frühling auf der Nordhalbkugel am 1. März. Doch der astronomische Frühlingsbeginn ist der 21. März. Ja also, was denn nun...?!? Wir finden, wenn das Gefühl sagt: "Jetzt ist Frühling!", dann ist es wirklich soweit. Heute zum Beispiel. 

07. März - Wenn Behörden dichten...

...sind das oftmals keine schönen Geschichten... Oje, das klingt bei uns ja auch sehr bemüht. Aber dieser Spielplatz ist wirklich kein schönes Exemplar. Vielleicht ist die Kategorie „schön“ im Behördendeutsch auch von ganz anderen Faktoren abhängig, wie zum Beispiel der Anzahl der Spielgeräte - ab vier Stück gilt er dann vielleicht schon als „schön“. Egal - wir vermuten, dass, wer auch immer dieses Schild veranlasst hat, diesen Platz niemals gesehen hat und sehr wahrschein-lich auch in seiner Kindheit niemals auf einem (schönen) Spielplatz war…

06. März - Wenn Design auf Design, auf Design trifft…


Heute waren wir für Portraitaufnahmen bei Nicole Lau in ihrem Frisörsalon Bötjer in Bergedorf und haben uns in die Tapete im hinteren Bereich des Salons verliebt. Nicole erzählte uns, dass diese Tapete von Jean-Paul Gaultier entworfen wurde und wir waren sofort Feuer und Flamme. Die französische Design-Ikone begeistert uns schon seit Jahrzehnten. Er ist einer der kreativsten und verrücktesten Designer aus Frankreich, dem Land des guten Geschmacks, der Mode und der schönen Lebensart. Ein weiterer Designer, den wir schon seit einger Zeit bewundern ist Christian Louboutin, bei dessen Schuhen wir beide schwach werden könnten. Bis es soweit ist, werden wir aber noch viele Portraits machen müssen. Einige davon könnt ihr schon bald auf der Seite des Salons bewundern.
www.frisoer-boetjer.de 

05. März - Positive Nachrichten in kuriosen Zeiten


Mareikes Schwester Andrea ist gerade zu Besuch vorbeigekommen und hat tolle Neuigkeiten mitgebracht. Tief in ihrem Herzen ist sie eigentlich ein „Getto Gansta“ und ihre Musikliebe reicht von 187 über Sido bis hin zu Kummer - und weit darüber hinaus. Aber nun wurde sie gerade befördert - in einen komplett seriösen Job. In Bremen... Das tut an sich gut und gleichzeitig ist es für Andrea - als 100 prozentige Hamburgerin - auch mit einer Träne im Augenwinkel verbunden. Bedeutet es für sie doch, zukünftig noch weniger Zeit in ihrer Heimatstadt verbringen zu können. Aber jetzt überwiegt doch die Freude und Neugierde auf die neue Tätigkeit und Bremen hat ja auch schöne Ecken...

04. März - Faulheit. Feigheit. Frechheit. - Oder was so ein Früchtchen alles auslösen kann


Lauter Wörter mit einem F am Anfang - allerdings eher negativ Besetzte... Frieden, Freiheit und Fröhlichkeit stimmen uns da doch direkt positiver. Diese Liste könnte man auch noch beliebig fortsetzen, doch heute geht es um die Frucht-Feige 'Rouge de Bordeaux‘. Sie erinnert uns an südeuropäische Länder, an die Sonne, und an das ganz besondere Licht dort. Albert Camus liebte das Licht des Südens, das Mittelmeer und Südfrankreich. Beim Betrachten dieser Feigen reisen wir also nicht nur kulinarisch, sondern fahren auch in Gedanken durch blühende Lavendelfelder, durchstreifen die Camargue mit ihren Flamingos und Wildpferden, lassen uns in unseren Träumen mitreissen, begeistern und verzaubern. Stehen an der Küste und schauen Richtung Süden nach Afrika und reisen weiter und immer weiter...

03. März - Der Tüftler.


André ist ein technikbegeisteter Tüftler, Bastler und Visionär. Außerdem ist er Designer, Schöngeist und an Fotografie interessiert. Er liebt das Kiten, gerne auf Fehmarn und am liebsten zusammen mit seiner Partnerin Maren, mit der er auch die gemeinsame Firma 40knots betreibt. Der Schwerpunkt von 40knots liegt auf der Markenentwicklung, dem Design und der Kommunikation für IT und Industrie. Jedes Mal, wenn wir uns sehen, vergeht die Zeit unfassbar schnell und die Themen sind so vielseitig, dass es immer eine Inspiration für uns ist. Es ist wie eine Aufforderung an uns, mehr und zielstrebiger an unseren eigenen Zielen weiterzuarbeiten. Danke dafür.
www.40kts.de

02. März - Wenn sich drei Stunden wie 30 Minuten anfühlen


So fühlte es sich heute an, als Timm und Angelika bei uns im Studio zu Besuch waren. Der Anlass war der Wunsch der beiden, mal einen Blick in unseren Kastenwagen zu werfen. Danach ging es dann in den "gemütlichen Teil" über. Zuerst sprachen wir über unsere gemeinsame Reiselust, überboten uns mit den schönsten Reisezielen innerhalb Europas, fuhren im Geiste durch Sizilien und Frankreich, streiften die Küste des Baskenlandes, um schliesslich in Portugal unterwegs zu sein. Dabei hatten wir stets imaginär die Kamera im Gepäck, "sahen" uns gegenseitig beim Fotografieren zu und träumten uns in die Ferne. Nur über "dieses eine Thema" haben wir heute nicht gesprochen und das war eine Wohltat. 

01. März - Glück muss man haben


Diesen Frosch bekamen wir vor eingen Jahren geschenkt und seitdem sitzt er in unserem Studio und sorgt einfach für gute Laune. Heute hatten wir einen reinen Studio-Tag und haben diverse Dinge abgearbeitet. Beim Betrachten des Frosches nahmen wir uns die also die Zeit, ein Resümee zu ziehen. Vor genau einem Jahr fuhren wir morgens um 9 Uhr in Wohltorf los. Es war alles geplant: wir wollten acht Wochen entlang der Atlantikküste reisen - von Portugal bis nach Frankreich -, dann vier Wochen auf Bornholm verbringen und danach fünf Monate lang in Deutschland zwei fotografische Projekte verfolgen. Es kam bekanntlich alles anders, war aber dennoch sehr schön und geprägt von tollen Begegnungen. Neben all den Höhen, haben wir auch einige Tiefen erlebt: „Jetzt ist unsere Reise zu Ende, bevor sie so richtig begonnen hat“, war z.B. ein Gedanke, den wir in Portugal, kurz vor unserer Rückreise nach Deutschland im März 2020, hatten. Auch nach Bornholm konnten wir im Mai aufgrund der Reisebeschränkungen nicht. Also haben wir improvisiert – wollen nicht einfach wieder ganz normal in unseren Alltag zurück. Vieles bewegte uns im letzten Jahr und bewegt uns noch immer. Planen können wir im Moment nicht so richtig. Das ist ungewohnt und zugleich herrlich. Endlich reichen auch mal drei Tage aus, um eine Verabredung zu treffen - und nicht, wie so oft, mehrere Wochen im Voraus. Auch das Treffen im kleinen Kreis ist meist intensiver, als so machens Treffen in geselliger Runde mit opulentem Essen und viel Wein. Schön, dass es so ist. Trotz all der Unwägbarkeiten. 

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