11. August - Da wollte mal wieder das Navi nicht


Warum auch immer - wenn wir Ritze in Google Maps eingaben kam jedes mal als Vorschlag die Szene-Kneipe auf dem Kiez. Erst als wir Sachsen-Anhalt mit eintippten, wurde uns die Route angezeigt. Ganz in der Nähe von Salzwedel gelegen ist der Ort Ritze mit seinen gut 200 Einwohnern eher beschaulich. Auffällig war hier vor allem das örtliche Krimskramsopenairflohmarktcafé - ein Ort, an dem man alles zu bekommen scheint. Und dann das verlassene Bahngleis, dass uns an den Song von Christian Anders „Es fährt ein Zug nach nirgendwo“ erinnerte. Danach stiegen wir sofort in unser Auto und fuhren Richtung Heimat.


10. August - Da hängt doch ein Ei im Baum


Wir hatten so viele Erwartungen bei diesem Ortsnamen: Getränkekreationen, wie wir sie noch nie gehört, geschweige denn getrunken haben. Wen interessiert schon Skorpion-Wodka, Möwenwein, Pulque oder vergorene Stutenmilch, wenn er nach Kuhbier in Mecklenburg-Vorpommern kommt. Und dann das: Fehlanzeige! Ein oder zwei lustige Wortspielereien - etwas dürftig, denn immerhin waren es 36 Gradem Schatten und wir waren entsprechen durstig. Was das im Baum hängende golden Ei zu bedeuten hatte, konnte uns leider niemand erklären - wir tippen mal auf einen eingefleischten James Bond Fan in Kuhbier. Immerhin gedenkt man hier noch den in den beiden Weltkriegen Gefallenen.


09. August - Pure Lebensfreude an der Ostsee: „Mit jedem Bissen hingerissen“ 


Wir waren am Meer, genauer gesagt an der Ostsee in Travemünde -  es war strahlender Sommertag und der Strand war voller Touristen. Kindheitserinnerungen wurden wach beim Anblick der Strandpromenade: Ausflüge im VW Käfer mit der Familie. Das Eiswettessen gegen die Sonne, das blöde Kleben des Sandes auf der frisch eingecremten Haut, die angemahnte Kopfbedeckung - als Kind einfach nur doof. Und natürlich das sofortige Einschlafen auf dem Nachhauseweg im Auto. Aber die Ostsee mit all den Touristen war zum Glück nicht unser heutiges Ziel, sondern wir hatten einen Fotojob. Wir durften „Das Flämmchen“ fotografieren. Sonja, Michel, Noel und Raphael Petersen hatten auf dem „Lebensfreude Festival“ im Brügmanngarten nahe dem Maritim ihren Wagen aufgebaut. Die Petersen betreibt seit Jahren sehr erfolgreich ihren Flamm- und Zwiebelkuchenstand auf den unterschiedlichsten Festivals, Weihnachtsmärkten und sonstigen Veranstaltungen - bevorzugt im norddeutschen Raum. Der Zwiebelkuchen wird nach einem „Geheimrezept“ der Oma zubereitet. Was nach einer ausgeklügelten PR-Aktion klingt, ist hier einfach wahr und wird schon in zweiter Generation weitergelebt. Wir waren begeistert von ihrer Gastfreundschaft und mussten glaubhaft beteuern, dass wir zuerst die Aufnahmen machen müssen, bevor wir den leckeren Flammkuchen probieren, denn mit gefülltem Magen können wir nicht so gut und konzentriert arbeiten. Wir haben uns dort einfach sehr wohl gefühlt und einen schönen und arbeitsreichen Tag am Meer erlebt.
Zum Abschluss sind wir noch einmal über das Festivalgelände gegangen, aber das ist eine andere Geschichte...

08. August - Kamin, Karin, neu oder alt, ja was denn nun?


Zugegeben, wir waren doch etwas verwirrt: Jedesmal, wenn wir den Ortsnamen Karin in unser Navi eingaben, wollte es uns nach Kamin führen. Als wir dann aber in Kamin ankamen, entdeckten wir auch das Hinweisschild nach Neu Karin und dort angekommen wiederum das Ortsschild in Richtung Alt Karin. Vielleicht glauben hier einfach mehr Menschen an die Wiedergeburt. Neu Karin ist mit seinen alten Bauernhäusern ein gemütlich wirkendes Dorf und da darf natürlich ein Dorfteich nicht fehlen. Von hier aus sind es nicht einmal 30 Kilometer zur Ostseeinsel Poel.

07. August - Mein Lieblingsrestaurant, mein Lieblingscafé, mein Lieblingsessen, mein Lieblings...


Vieles hat heutzutage mit Wort „Liebling“ zu tun. Klingt ja auch einfach schön und wer mag da schon widersprechen, wenn man von seinem Lieblings… erzählt. Doch halt, so ganz hat uns Lieblingshof als Ort nicht überzeugen können. Vielleicht lag es auch an der ungünstigen Windrichtung. Der Autobahnlärm von der A20 war deutlich wahrnehmbar, aber das hat sicherlich auch etwas mit Gewöhnung zu tun. Ansonsten ist Lieblingshof ein kleiner beschaulicher Ort etwa 15 Kilometer südöstlich von Rostock gelegen. Unser Highlight ist der Tausch- und Schenktisch für Jedermann und -frau.

06. August - Kein Ort für alternative Energiegewinnung


Ganz in der Nähe von Lübz in Mecklenburg-Vorpommern liegt Benzin und wie der Name schon sagt, wird hier eher an dem althergebrachten Energieträger festgehalten. Nein, nicht ganz: wir haben auch Solarpanels gesehen und somit ist in Benzin durchaus auch die Zukunft willkommen. Ansonsten ist es wie es so oft ist: alternative Energiegewinnung ja bitte, aber nicht vor meiner Haustür. Na dann vielleicht mal in Zukunft auf dem Mond. Beim Ortsnamen fällt uns noch ein alter Liedtext von Fred Fell ein: „Opel, Opel Karajan, a jeder will an Opel ham, Fährt man dann in den Graben, Dann will ihn keiner haben!“ Auch wahr.

05. August - Warum in die Ferne schweifen?


Rom liegt bekanntlich in Italien, aber wir hatten es nicht weit, um zu diesem faszinieren Ort zu gelangen. Zwischen Parchim und Lübz liegt dieses kleine Dorf an der Bundesstraße 191. Die findigen Ureinwohner - immerhin wurde Rom schon 1310 urkundlich erwähnt - haben sich einiges einfallen lassen, um vorbeikommende Besucher zum Bleiben zu bewegen. Die nette Bushaltestelle zeugt genauso wie die altehrwürdige Gaststätte vom Glanz vergangener Zeiten und es fehlt nur noch ein dörfliches Kolosseum, um die Illusion komplett zu machen.


04. August - Alles Glück der Erde…


...liegt für Janina auf dem Rücken der und im Umgang mit Pferden. Sie reitet bereits seit ihrem siebten Lebensjahr. Angefangen in Wentorf ist sie nun über verschiedene Stationen auf dem Gut Silk vor den Toren Hamburgs gelandet. Janina kümmert sich um drei Pferde. Bei Zweien als Reitbeteilgung und ein Pferd hat sie in Pflege. Wir treffen sie mit dem Friesen-Wallach „Darko“. Für Janina ist der Umgang mit Pferden ein sozialer Aspekt, der sie zwingt ganz im hier und jetzt zu sein. Jede gedankliche Abwesenheit würde das Pferd sofort registrieren und entsprechend - nicht - reagieren. Die Natur und das Gefühl von Freiheit sind für Janina das Schönste. Gerade in Zeiten von Corona ist es für sie ein fantastischer Ausgleich zum "neuen" Alltag.


03. August - Nie waren wir dem Himmel so nah


Dieser Ort kann allein schon durch seinen Namen glänzen. Himmelpforten ist zu Weihnachten in aller Kinder Herzen. Hier  gibt es seit den 60er Jahren ein Postamt, wohin man dem Weihnachtsmann seine Wunschliste schicken kann, in der Hoffnung, dass er die Wünsche auch erfüllt. Ein bisschen Weihnachten ist hier natürlich das ganze Jahr über. Ansonsten gibt es noch ein Schulmuseum, aber da kommen vor allem bei Christian eher dunkle Erinnerungen an seine eigene Schulzeit hoch. Leider führt die Bundesstraße B73 direkt durch den Ort und beeinträchtigt das Leben hier doch sehr. Am ehemaligen Stellwerk nagt der Zahn der Zeit und die heiligen drei Könige sehen ein wenig grimmig aus. Wir kaufen noch frisches Gemüse auf dem Wochenmarkt und verlassen Himmelpforten in Richtung Heimat.


02. August - Diesen Ortsnamen mussten wir zweimal lesen


Moorausmoor war unsere nächste Station auf der Reise zu den skurrilsten Ortsnamen Deutschlands. Warum Moorausmoor so heisst, haben wir nicht in Erfahrung bringen können, dafür sprang uns nicht nur am Ortseingangsschild der Humor der Moorausmoorer an, sondern auch an der einen oder anderen Hecke in diesem kleinen Ort in Niedersachsen. Es gibt hier auch noch engagierte Landwirte mit einer klaren Haltung und einen örtlichen Gasthof, der wohl schon bessere Zeiten gesehen haben dürfte.


01. August - Etwas zum Thema Erwartungen, oder: man lernt nie aus


Eine lange Anfahrt hatten wir eingeplant und in der Tat ging es dann querfeldein durch Niedersachsen Richtung Cuxhaven. Unterwegs wurden wir dann noch geblitzt - wir waren bedient. Nach gefühlten drei Stunden kamen wir dann endlich an unserem Wunschort an. Was hatten wir nicht alles erwartet: ein Bordell, einen Swingerclub, einen Straßenstrich oder Lovemobile, was auch immer, aber auf jeden Fall etwas zum Thema Sex. Und die Realität? Gähnende Leere, es sind nur einige Rinder auf der Weide unterwegs, weit und breit kein Mensch zu sehen. Es muss sie hier aber geben, sogar Kinder, wie wir bei dem Entdecken des üppig bestückten Spielplatzes vermuten. Ein schönes Herrenhaus „Gut Valenbrook“ haben wir dann auch noch entdeckt. Und immerhin gab es noch ein Hinweisschild nach Flögeln - naja, das ist ja auch nicht schlecht...

31. Juli - Das Beste ist die Verkehrsanbindung
 
Da wollen wir mal nicht klagen. So verkehrsgünstig wie die Stadt Achim, liegt wohl kaum eine andere Ortschaft. Im Autobahnkreuz der A1 und A27 unweit von Bremen ist Achim die größte Stadt im Landkreis Verden. Das war es dann aber auch schon an unseren positiven Eindrücken. Die Innenstadt macht einen erschreckend leblosen Eindruck - hier und da ein vereinzelter Schrei nach Liebe an den Hauswänden und selbst die ganz in der Nähe fließende Weser zieht es vor, die Stadt nur kurz zu streifen, um dann schnell wieder die Biege zu machen. Das machen wir dann auch.

30. Juli - Hinein ins Abenteuer
 
Wer kennt das nicht? Den Nervenkitzel, wenn in der norddeutschen Savanne die oft unheimlich wirkenden Tiere an einem vorbei ziehen und man sich vorstellt wie es wäre, nur ganz kurz auszusteigen oder den Arm nach draussen zu strecken - glücklicherweise bleibt das eine Fantasie und man möchte ja noch anschließend im Kreise seiner Liebsten das Eis mit beiden Händen genießen können. Der kleine Ort Hodenhagen liegt an der Aller ganz in der Nähe der Autobahn A7 und ungefähr 50 Kilometer nördlich von Hannover. Als Attraktion gibt es den beschriebenen Serengeti-Park und einen kleinen Sport-Flugplatz, der während unseres Aufenthalts reichlich genutzt wurde.

29. Juli - Es musste ja so kommen


Das war ja klar - irgendwann würden wir auf einen Ort stoßen, bei dem es uns zu Schulzeiten unangenehm gewesen wäre, ihn als unseren Heimatort zu nennen. Dabei hat Vögelsen seinen Namen von den hier weit verbreiteten Haubenlerchen bekommen. Das Dorf liegt ganz in der Nähe von Lüneburg und wird heute hauptsächlich von Pendlern bewohnt. Auf der großen Festwiese am Rande des Ortes gibt es Sportgeräte mit so schönen Namen wie „Tarzanschwinger“ und die üblichen Fussballtore ohne Netze. Auch ein überregional bekannter norddeutscher Fussballverein hat hier seine Anhängerschaft. Im Ort kommen wir dann noch an einem Altenheim vorbei und sehen, weil gerade Sperrmüll ist, was nach dem Tod an Habseligkeiten übrig bleibt.

28. Juli - Romantik statt Kraftmeier
 
Wer hätte das gedacht? Rambo(w) ist nicht nur eine legendäre Filmfigur, die einem das Fürchten lehrt, sondern auch ein klitzekleines Dorf am Rand der Brandenburgischen Elbtalaue. Romantik und Entschleunigung vereinen sich in diesem Ort. Es gibt einige Ferienappartements, die einen einladenden Eindruck machen, eine kleine Kirche und eine leider geschlossene Gaststätte. Angrenzend findet man das Rambower Moor und den Rambower See, beide gehören zum Naturschutzgebiet Elbtalaue. Ein Paradies für Wanderer und Naturliebhaber.

27. Juli - Spiel mir das Lied vom Tod
 
Kein Scherz, die nächste Station auf unserer Tour ist Sargleben. Noch bevor wir dort ankommen, fahren wir durch ein schier endlos scheinendes Waldstück mit einer reinen Kiefernmonokultur. Mitten auf dieser Strecke liegt die Gedenkstätte an einen dort verunglückten Autofahrer. Unser erster Punkt in Sargleben ist dann auch passenderweise der örtliche Friedhof, wo wir mit der Kamera in der Hand gleich als Paparazzi begrüßt werden. Der Rest des Ortes wirkt genauso friedlich und nach kurzem Aufenthalt verlassen wir ihn so leise wie wir gekommen sind. Ruhe in Frieden.

26. Juli - Dumm und…
 
Dümmer ist der nächste Ort auf unserer Reise und liegt im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Als reizvoll fielen uns lediglich der Dümmer See mit seinen kleinen Fischerhütten und einige hübsche reetgedeckte Häuser auf. Ansonsten machte Dümmer auf uns den Eindruck einer Geisterstadt. An der Hauptstraße liegt ein in der neunziger Jahren erbautes Ortszentrum, das vor allem durch seinen Leerstand glänzt. Schmunzeln mussten wir über den Preis für die angebotenen Gasbetonsteine auf der örtlichen Veranstaltungstafel: Der Verkäufer bittet um einen Kasten Jever Pils. Na dann Prost!

25. Juli - Können Namen täuschen?


Unser nächstes Ziel liegt in Mecklenburg-Vorpommern nördlich der A24 in Richtung Schwerin. Gottesgabe ist ein unscheinbarer, kleiner Ort, eingebettet in eine riesige Felderlandschaft. Hier vergisst man bei Umherwandern nicht nur die Zeit, sondern durchaus auch mal einen Schuh und bemerkt es dann noch nicht einmal. So entspannt empfängt einen Gottesgabe. Das war nicht immer so. In Gottesgabe verbrachte der Freiheitsdichter Theodor Körner die letzte Nacht vor seinem Tode im August 1813 beim Kampf gegen die Truppen Napoleons.

24. Juli - Ein Ort, um von der Weite zu träumen


Schleswig-Holstein glänzt Nicht nun mit dem Ort „Welt“ - nein, es geht noch imposanter - „Weitewelt“ heisst der lütte Ort zwischen Eutin und Bad Segeberg. Abseits von jedem Trubel schiebt man hier den Kinderwagen noch mitten auf der Hauptstraße - es kommt ja eh' so gut wie niemand. Ein anderer Bewohner hat sein Boot im Garten abgestellt. Auf jeden Fall herrscht hier mehr Ruhe, als in einem Hafen und wenn man dann an Deck liegt und in den Himmel schaut, hat man die Illusion von Weite. Eine Frage blieb für uns unbeantwortet: Wann hat in Weitewelt das letzte mal ein Kind auf diesem Reifen geschaukelt?

23. Juli - Und nur fünf Minuten zu Fuß entfernt...


...liegt der noch beschaulichere Ort Brasilien. Dieser Ortsname soll entstanden sein, als der damalige Nachbar des „Kalifornien-Fischers“ dies so nicht stehen lassen wollte, sich kurzerhand „Brasilien“ auf eine Holzplanke pinselte und an seiner eigenen  Haustür anbrachte. Brasilien hat es einwohnermäßig nicht ganz so weit gebracht: knapp 20 Personen leben hier. Dafür gibt es den knallgelb gestrichenen Imbiss Brasilia, der aber entweder schon bessere Zeiten gesehen hat oder wir waren schlichtweg zu früh am Tag dort. Ansonsten gibt es in Brasilien gleich mehrere Wohnmobilstellplätze, auf denen es ebenfalls sehr entspannt zugeht. Beim genaueren Betrachten der Fahrzeuge scheint hier die Welt still zu stehen. 

22. Juli - Welcome to the Hotel California


So oder so ähnlich mag der Fischer gedacht haben, der vor vielen, vielen Jahren - so sagt die Legende - eine alte Schiffsplanke mit der Aufschrift „California“ am Strand fand und diese an seiner Haustür anbrachte. Heute, hunderte Jahre später, hat sich Kalifornien zu einem Abschnitt des Schönberger Strandes der Gemeinde Plön gemausert und es wohnen rund 420 Personen hier. Doch wer am Strand braungebrannte, sportliche  Menschen bei der Leibesertüchtigung wähnt, der wird enttäuscht. Kalifornien besticht durch herrliche Ruhe. Selbst jetzt zur Haupturlaubszeit geht es dort sehr gemütlich zu. Der breit, flache Deich und gut ausgebaute Radwege laden zum kilometerlangen entlang radeln an der Küste ein. So wundert es uns nicht, dass hauptsächlich Familien oder ältere Paare unterwegs sind. Und während  sich die Strandkörbe füllen, schauen wir noch einmal in die Fenster des Beach Hotel California und gehen zurück zu unserem Auto.

21. Juli - Von wegen Brexit


Auch wenn alle Welt denkt, die Briten verlassen den europäischen Kontinent, so gibt es einen kleinen Ort, der sich vehement dagegen stemmt. Und das erfolgreich. England liegt eben doch auf dem Festland und zwar genau genommen auf der Halbinsel Nordstrand. England, einst eine Weltmacht, ist heute zu einer kleinen Deichstraße mutiert - mit nur noch geringer internationaler Bedeutung - aber sie haben es ja so gewollt. Der Ort ist heutzutage vor allem beliebt bei Fahrradfahrern, glänzt durch seine angrenzenden Wiesen und Felder und strahlt eine Gelassenheit aus, die jedem Europäer gut zu Gesicht stünde.

20. Juli - Zu Besuch am internationalsten Ort der Welt


Und schon wieder sind wir auf Eiderstedt unterwegs. So weit von einer großen Stadt entfernt und doch internationaler als die meisten Orte dieser Welt. Vor vielen, vielen Jahren, als es noch in jeder größeren deutschen Stadt „Dritte-Welt-Läden“ gab, wusste man hier bereits, dass es nur eine Welt gibt und jede Unterteilung die Ungleichheit zementiert. Wie tolerant die Bewohner von Welt wirklich sind, sieht man auch an der Duldung süddeutscher Fussballvereine. Ansonsten gibt es in diesem kleinen Ort eine Vielzahl an Sportmöglichkeiten und neben einigen reetgedeckten Häusern auch eine wunderschöne Kirche, die zu den „offenen Kirchen“ gehört, aber trotzdem standen wir vor verschlossenen Türen - schon komisch und schade.

19. Juli - Mittagsruhe in Witzwort


Heute ging es weiter nach Witzwort in Nordfriesland, weithin bekannt durch die Osterhusumer Meierei, die der größte Frischmilch produzierende Betrieb Schleswig-Holsteins ist. In der Ortsmitte liegt, wie es sich gehört, die Kirche und Witzwort ist umgeben von umliegenden Feldern. Zum Glück für die Einwohner liegt der Ort etwas abseits der viel befahrenden Route nach St. Peter-Ording und so führen die Witzworter ein eher beschauliches Leben. Es gibt im Ort sogar ein paar kleine Nebenstraßen, ein reges Vereinsleben und einen Stellplatz für Wohnmobile. Leider begegnet uns auch hier der Leerstand der Gastronomie - ob Corona bedingt oder schon früher geschlossen - das Sterben der Landgasthöfe ist wohl nicht aufzuhalten. Und so fahren wir weiter in Richtung Küste, in der Hoffnung im nächsten Ort auf unserer Tour, etwas Leckeres zum Essen zu finden.

18. Juli - Wir haben den Beweis für den Klimawandel gefunden


Heute vormittag waren wir in Grönland. Unglaublich aber wahr: 25 Grad Celsius, kein Schatten, nur Sonne, kein Schnee, nirgends war die Erde mehr von Eis bedeckt - im Gegenteil - alles war grün. In Wirklichkeit ist das von uns besuchte Grönland ein Ortsteil der Gemeinde Sommerland in Schleswig-Holstein und fällt uns vor allem durch viele gepflegte Vorgärten auf. Hier wird noch Rasen gemäht und auch vor dem Grundstück geharkt. Nicht zu vergessen das Buch, das jemand im Buswartehäuschen für die Jugendlichen hingestellt hat. Heile Welt eben. Und was besonders schön ist, Mareike geht es schon wieder viel besser.

17. Juli - Sag' besser nicht, wo du herkommst...


So bringt dich zumindest niemand mit diesem Ortsnamen in Verbindung. Das erste, was uns auffällt ist, dass es keinen Parkplatz für Auswärtige gibt. Kein Wunder, vielleicht möchten die Dorfbewohner, dass man schnell weiter fährt und sie so besser unter sich bleiben können...
Es gibt einen regen Durchgangsverkehr, so dass wir Schwierig-keiten haben, die Straße zu überqueren. Luschendorf zieht sich über mehrere hundert Meter der Hauptstraße entlang und grenzt direkt an die Autobahnabfahrt Pansdorf. Empfehlenswert sind Ohrenschoner, damit man jedenfalls etwas von dieser Wohngegend hat. Wir schauen uns an und denken - nur schnell weg von hier.

16. Juli - Hier möchten wir nicht tot über dem Zaun hängen


Todesfelde begrüßt uns mit einem sarkastischem Augenzwinkern. Wir landen zuerst im Neubaugebiet, das so tot aussieht, als wenn dort niemand jemals wohnen wollen würde. Vereinzelte Stimmen hören wir dann doch noch aus einigen Neubauskeletten, die den Charme eines „Das macht man halt so“ versprühen. Vielleicht lieber den Rest der Tage im Campingwagen verbringen, als jedes Wochenende den Rasen mähen zu müssen, oder das Gartenhaus aufzubauen? Etwas versöhnlicher ist es im Ortskern, wobei einen richtigen Kern gibt es eigentlich nicht. Aber wohl einen aktiven Sportverein. Und man kommt von Todesfelde aus bequem in alle Richtungen. So zum Beispiel nach Bad Segeberg, nach Bad Bramstedt oder nach Lübeck - na immerhin - also nichts wie weiter.

15. Juli - Und wenn Gott doch eine Frau ist?


Spätestens am Ortseingang mussten wir an diesen Satz denken. Göttin liegt zwischen der Autobahn A24 und dem Elbe-Lübeckkanal und besteht aus einer Straße und geschätzten 20 Häusern. Ein kleines Paradies abgeschieden von den anderen kleinen Orten, die ebenfalls zur Gemeinde Büchen gehören. Es gibt einen Biolandbetrieb, die freiwillige Feuerwehr mit ihrem Jahresprogramm und Göttin, bereits im 12 Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt, bekam im Jahr 2005 die Auszeichnung „Schönes Dorf“ verliehen.

14. Juli - Irgendwie geht es immer weiter


Jetzt sind wir voraussichtlich für drei bis vier Wochen in Wohltorf, damit Mareike in Ruhe ihre Augenentzündung auskurieren kann. Daher sind die Projekte für die „Slow Food Chef Alliance“ und den „BPP“ Fotografenverband erst einmal auf später verschoben. Aber, wir hätten nicht diesen Wunsch in uns Geschichten in Wort und Bild zu erzählen, wenn wir nicht auch in dieser Situation eine Idee umsetzen würden. Inspiriert durch eine Karte deutscher Orte der Zeitschrift „Katapult“ zeigen wir die Aufnahmen zu durchaus „interessanten“ Ortsnamen. Heute beginnen wir ganz in unserer Nähe, nämlich in Büchsenschinken. Das ist ein Ortsteil der Stadt Reinbek. Jahrelang sind wir hier durchgefahren, um auf die Autobahn Richtung Berlin zu kommen. Der Ortsteil Büchsenschinken besteht aus einer Straße, ein paar Häusern und einem Reitstall. Was der Ortsname bedeutet beziehungsweise wo er herkommt, konnte uns niemand sagen. Dafür wurde der Bürgersteig gefegt. Immerhin.

13. Juli - So ein Mist 

Gestern waren wir noch an der schönen Mosel – heute sind wir schon wieder zu Hause. Ungeplant. Eine akute Augenentzündung bei Mareike zwang uns zur Rückkehr. Nach einem Arztbesuch steht fest: die nächsten 3-4 Wochen muss die Entzündung in Ruhe abklingen. Also bleiben wir vorerst in Wohltorf. Danach geht es dann hoffentlich wieder los. 

12. Juli - Lecker Essen

Vor vier Tagen haben wir Steffi und Patty Jabs von „lecker werden - Kochschule und Feinkost“ in Essen besucht. Schon auf der Fahrt dort hin sind wir ganz begeistert von der tollen Landschaft der unmittelbaren Umgebung. So hatten wir uns den Ruhrpott nicht vorgestellt. Auch von der Location sind wir sehr angetan: "lecker werden" liegt im Innenhof des ehemaligen Industriegeländes von RWE. Wir werden sehr herzlich von den Beiden empfangen und eines der ersten Dinge, die wir lernen ist, dass das „Werden“  aus dem Firmennamen nicht von dem Verb kommt, sondern ein Ortsteil von Essen ist. Das muss einem Nicht-Essener ja auch erst einmal gesagt werden. Überhaupt lernen wir so einiges an diesen beiden Tagen, denn Patty gibt sein Wissen gerne weiter. Wir können davon nur profitieren.

Nach unserem Kennenlernen fahren wir gemeinsam mit Patty zu zwei seiner Lieferanten. Zuerst geht es zu dem Ehepaar Doris und Bernd Baßmann mit ihrer kleinen, feinen Rhönschafzucht und danach zu Cord Kammesheidt. Dessen Familie betreibt bereits in 7. Generation einen Bauernhof und züchtet Galloway- und Angus-Rinder. Gemeinsam mit Cord und Patty gehen wir auf die Weide zu einer etwa 20-25 Tiere umfassenden Herde. Nach anfänglicher Fremdelei werden sie jedoch immer neugieriger und lassen sich vereinzelt sogar streicheln. 

Dann wieder ab ins Auto, zurück zu Steffi ins „lecker werden“. Die beiden sind bereits seit 12 Jahren ein Paar und haben schnell gemerkt, dass sie gemeinsam etwas auf die Beine stellen wollten. So kam es, dass sie seit Ende 2011 gemeinsam ihre Kochschule betreiben. Dass diese Location in Essen oder Umgebung gefunden werden musste, wird schnell klar, wenn man Patty eine Weile begleitet und zuhört. Seine tiefe Verwurzelung in der Region ist in vielen Momenten zu spüren. Die Beiden erzählen uns augenzwinkernd, dass Steffi der Kopf und Patty der Bauch der gemeinsamen Firma ist. Pattys Leidenschaft für gutes Essen und die exzellente Qualität seiner Zutaten, gepaart mit den Kenntnissen aus Steffis BWL Studium und frühen Erfahrungen in der Gastronomie ergeben ein Konzept, das aufgeht. 
Ohne Corona gibt es im Schnitt 160 Veranstaltungen im Jahr in ihren großzügigen Räumlichkeiten - darunter viele Workshops und Firmenevents.  
Heute Abend gibt es ein Tomahawk-Steak vom Grill mit Gemüse und Kartoffeln. Dazu einen feinen Riesling.
Wir dürfen mit unserem Wohnmobil einfach bei ihnen auf dem Hof stehen bleiben und genießen die letzten Strahlen der Abendsonne auf der Terrasse in dem Industrie-Innenhof.

Wir lassen den Abend nicht allzu spät ausklingen, denn am nächsten Tag geht es um halb sieben für Patty und Christian zum Bäcker und auf den Markt zum einkaufen.

Den Rest des Vormittages begleiten wir Steffi, Patty und ihr Team bei den Vorbereitungen für den Mittagstisch. Die Stimmung ist gut und alle haben Spaß bei der Arbeit. Steffi kümmert sich um Büro, Planung und den hauseigenen Gemüse- und Kräutergarten und wir bekommen viele Hintergrundinformationen von Patty, während er in der Küche werkelt. Seine Professionalität vor unseren Fotoapparaten haben wir am Vortag schon bewundert. Kein Wunder, hat er doch unter anderem von 2009-2015 für den WDR in der Reihe „Kochalarm“ vor der Kamera gestanden.

Gegen 12 Uhr kommt Unruhe ins Team, der Mittagstisch beginnt. Um 15 Uhr essen wir noch gemeinsam mit allen und machen uns danach mit vielen neuen Eindrücken und Ideen auf den Weg an die Mosel.
Danke an Euch, wir haben uns sehr wohl gefühlt.
www.leckerwerden.de

11. Juli - Rosis Liebling 

 

Heute taten wir uns sehr schwer mit dem „in die Gänge“ kommen. Erst am frühen Nachmittag konnten wir uns aufraffen, in die Weinberge oberhalb von Ediger-Eller zu gehen. Wir kamen schon nach wenigen hundert Metern an der Ortsgrenze an und entschieden uns, durch den Ort abseits der „Weinpromenade“ zu schlendern. Wunderschöne Fachwerkhäuser mit vielen skurrilen Inschriften, Verzierungen und Botschaften säumten den Weg zwischen Mosel und Weinberg. Als wir schließlich am Ende des Ortes ankamen, machten wir spontan einen kleinen Zwischenstopp im Weingut Thiesen-Feiden und wurden von Rosi Thiesen herzlich empfangen. Neben einer Käseplatte probierten wir uns einmal quer durch die Weinkarte - immer fachkundig und humorvoll begleitet von Rosi. Besonders angetan hat uns dann „Rosis Liebling“, eine Spätlese aus dem Pfirsichgarten in Ellerer - das klang so schön und schmeckte auch genauso. Fröhlich ging es auf Heimweg, nur um dann bereits nach wenigen hundert Metern in der Straußenwirtschaft des Weinguts Oster zum Essen einzukehren. Es ist einfach verdammt schwierig, den kulinarischen Verlockungen der Moselgegend zu widerstehen. 

10. Juli - Ein Wein so feurig wie sein Name


Am Nachmittag brachen wir aus Essen / Ortsteil Werden Richtung Mosel auf. Unser Ziel war Zell an der Mosel, wo wir schon ein paar mal zu Gast waren. Unvergessen ist unsere Wanderung mit zwei befreundeten Ehepaaren jeweils auch mit Hund entlang der Mosel von Traben-Trabach nach Cochem. Unseren schönsten Zwischenstopp haben wir dort verbracht - in einer kleinen an der Mosel entlang geschwungeneren Altstadt mit unzähligen Weinstuben. Bis dahin kannten wir den Begriff „Bettkantenwein“ noch nicht - jetzt freuen wir uns schon darauf. Heute sollte es eigentlich ebenfalls nach Zell gehen, aber nichts da - in Corona-Zeiten ist alles anders und der Platz an der Mosel gegenüber von Zell ist schon seit Wochen ausgebucht. So kamen wir heute rund 18 Kilometer entfernt in Ediger-Eller an und werden dort für drei Tage bleiben, bevor es auf unserer Slow Food Tour weiter Richtung Saarland geht. Elinger-Eller liegt fast in Sichtweite der steilsten Weinlagen Europas, nämlich der Calmonter Steillagen in Bremm. Dorthin wollen wir morgen mit Greta und Kendo hinwandern, um gegen Mittag eine Riesling-Weinprobe zu genießen. Heute probierten wir den rassigen Riesling der Lage Ediger Feuerberg.

9. Juli - Määäh im Ruhrpott

Heute fuhren wir von Hitzacker einmal quer durch Deutschland nach Essen zur Kochschule "lecker werden" von Stefanie und Patrick Jabs, die ebenfalls Mitglieder der Slow Food Chef Allaince Deutschland sind. Dort angekommen ging es mit Patrick direkt zu Doris und Bernd Baßmann. Die Beiden züchten das vom Aussterben bedrohte Rhönschaf, eine der ältesten Nutztierrassen Deutschlands und gehören zu Patricks Lieferanten. Für uns gab es dort nicht nur tolle Einblicke in die Schafzucht, sondern auch noch ein selbst gebrautes Bier auf die Hand.

8. Juli  - Unterwegs mit Luka - Teil 3 

Fische räuchern stand auf dem Plan. Früh am Morgen wurden die Regenbogenforellen und Makrelen vorbereitet und dann nach allen Regeln der Kunst die nächsten Stunden über geräuchert. Dazu gab es Brot, Butter, Zitrone, Knoblauch und einen Grauburgunder, der perfekt zum Fisch harmonierte. Einfach. Pur. Lecker. 

Den  Nachmittag verbrachten wir mit Plaudern und einer kleinen Ortsführung durch Lukas Heimatdorf, bevor wir in Richtung Hitzacker aufbrachen. Danke, Luka, Alois, Christa und Wolfgang  für Eure Gastfreundschaft. Wir haben es sehr genossen.
www.apokaluebke.com

7. Juli - Unterwegs mit Luka - Teil 2

Mit frischem Fisch, Fleisch und ein paar Flaschen Weißwein im Gepäck fuhren wir am Samstag nachmittag in das etwa 45 Minuten von Bremen entfernte Otersen zu Lukas Eltern. Wir wurden herzlich empfangen und auch unsere beiden Hunde hatten sofort einen guten Kontakt zu den drei dort lebenden Vierbeinern.

Bei unserer Ankunft in dem herrlich verwunschenen Garten brennt ob der niedrigen Temperaturen bereits ein gemütliches Lagerfeuer und auch ein Platz für unser Wohnmobil ist schnell gefunden. Dieses wird auch sofort von den drei Hunden näher in Augenschein genommen und belagert.

Unser Kennenlernen mit Lukas Eltern und ihrem Freund ist herzlich und wir kommen schnell ins Gespräch. Die Vorbereitungen für das abendliche Grillen laufen fast wie von selbst und wir lassen den Abend nach einem tollen rustikalen Essen mit Lamm-, Hühnerherz-, Rehleber- und Nutria-Spießen am Lagerfeuer ausklingen. 

6. Juli - Unterwegs mit Luka - Teil 1

Unser Treffen mit Luka Lübke startet am Samstag mittag in ihrer Bremer Wohnung. Zum warm werden und kennen lernen gibt es erst einmal einen Kaffee und einen Wasserkefir. Fasziniert schauen wir uns in der Wohnung um, die bestätigt, was wir schon ahnten: Luka ist ein Gesamtkunstwerk. Es gibt an jeder Wand und in jeder Ecke etwas zu entdecken. Luka erfindet sich gerne neu. Dass sie den Beruf der Köchin erst mit 28 Jahren erlernte und davor unter anderem in der Modebranche tätig war, wundert uns nicht. Dass sie vor einigen Jahren zu den Top 25 Köchinnen Europas zählte, ebenso wenig. 
Das Gespräch nimmt schnell Fahrt auf, doch bevor wir uns zu arg verquatschen mahnt Luka zum Aufbruch - wir haben noch einiges auf dem Zettel, bevor es in ihr Heimatdorf Otensen zu ihren Eltern geht.  

Nach einem Zwischenstopp bei dem türkischen Supermarkt ihres Vertrauens geht es für uns in die Bremer Neustadt zu ihrer Weinhändlerin Diane, der Inhaberin von Gluck Gluck - Weinhandlung am Buntetor.

Luka und Diane kennen sich seit ein paar Jahren und mögen und schätzen sich sehr. Sie veranstalten seit Anfang dieses Jahres gemeinsam in Dianes Weinladen Themenabende unter dem Titel "Protagonist Wein". Das Besondere dabei ist, dass nicht das Essen den Wein, sondern der Wein das Essen bestimmt. Hierzu tauschen sie sich regelmäßig aus und entwickeln neue spannende Wein/Menükombinationen. Heute hat Luka feine Matjesbrötchen und Ahle Wurscht im Gepäck, wozu Diane einen Crémant und einen Riesling vorgesehen hat. 

Zweieinhalb Stunden später und mit ein paar Flaschen Wein im Gepäck, machen wir uns auf den Weg zu unserer nächsten Station - dem Elternhaus von Luka.  

5. Juli - Ein leckerer Wochenausklang

Zum Abschluss unseres Wochenendes mit Luka Lübke konnten wir herrlich frisch geräucherte Makrelen und Regenbogenforellen mitnehmen. Was wir mit Luka an diesem Wochenende so erlebt haben, könnt ihr morgen in unserem Blog lesen. Ein Rezept für geräucherten Fisch mit Ofenkartoffeln findet ihr in den Randnotizen.  

4. Juli - Alles Bio oder was...

Bei Maike, Michael, Steffi und Hubert Recktenwald im Restaurant Seekrug und dem Hotel Strandeck auf Langeoog stehen neben der ausgeprägten Gastfreundschaft die ausgezeichnete Bioqualität und Frische ihrer Lebensmittel im Mittelpunkt. Egal, ob es das Gemüse, das Fleisch, der Fisch oder die in der eigenen Bäckerei gebackenen Brötchen, Brote und Süßwaren sind, immer geht es ihnen darum, dem Gast gesunde und wohlschmeckende Lebensmittel, die auch noch möglichst aus der Region kommen, anzubieten. Neben den ständig wechselnden Gerichten auf ihrer Karte gibt es allerlei eingemachtes und -gekochtes für den Genuss zu hause zu kaufen. Das Restaurant liegt an exponierter Lage mit tollem Blick auf die Nordsee und wir haben das abendliche Menü sehr genossen. Es war für uns sehr interessant den Köchen bei den Vorbereitungen zuzuschauen, den Moment zu erleben, wenn die ersten Bestellungen in der Küche eintreffen und die Belegschaft perfekt aufeinander abgestimmt ihre Arbeit aufnimmt. Unglaublich, wie viel Handarbeit hinter den Kulissen vonnöten ist, um uns Gästen Abend für Abend  
einen Genuss unter Slow Food Maßstäben auf die Teller zu bringen. Es war ein Erlebnis zu sehen, wie viele Personen wie viele Stunden mit den Vorbereitungen für einen Abend beschäftigt sind, von denen man im Normalfall gar nichts mitbekommt. Für uns war es ein wundervoller Genuss mit einem tollem Ausblick auf die Nordsee auf einer bezaubernden Insel vor der ostfriesischen Küste, auf die wir gerne zurückgekommen werden - nicht zuletzt, um uns von Sherrybotschafter Michael Recktenwald einen passenden Sherry zum Abschluss des Abends empfehlen zu lassen.
www.seekrug.de
www.biohotel-strandeck.de

3. Juli - Fangfrisch am Morgen


Heute morgen begleiteten wir Sven, den Gründer der Inselinstitu-tion Fisch Klette, auf seiner Tour zum Fischkauf. Im Hafen angekommen ging es direkt auf den Kutter Orion zu Christian und seiner Crew. Die Orion war seit Mittwoch unterwegs, um Fisch aus der Region entlang der Küste für die heimische Gastronomie zu fangen. Als erste Station lief sie den Hafen von Langeoog an. Sven und Christian kennen sich schon seit Jahren und die frischesten Fische landen fast immer bei ihm. Es wurde um die Menge der Ware verhandelt, denn außer Sven warten noch andere Abnehmer auf den fangfrischen Fisch. Ein besonderer Anblick waren heute die Nordseehummer, von denen ebenfalls einige mit an Land gingen. Sven ist nicht nur leidenschaftlicher Gastgeber in seiner Fischkombüse auf Langeoog, sondern auch der Fischlieferant vom Seekrug der Familie Recktenwald. Außerdem ist er in der Seenotrettung tätig und so hörten wir auf der Rückfahrt in seinem Elektrolieferwagen viele Geschichten von Rettungsaktionen: angefangen beim ahnungslosen Wattwanderer, der meinte, Warnschilder würden für ihn nicht gelten, über unerfahrene Segler, die mit einer Straßenkarte segelten, bis hin zu der Familie, die mit dem ADAC Rettungshubschrauber aus der Nordsee geborgen werden musste. Als der Familienvater endlich glücklich wieder an Land war, meinte er mit dem Zücken seiner ADAC-Mitgliedskarte wäre der Einsatz bereits beglichen... Mit diesen herrlichen Geschichten im Gepäck ging es dann für uns erst einmal zum Frühstück. 

2. Juli - Morgens um sechs ist die Welt noch in Ordnung


Heute morgen um kurz vor sechs Uhr klingelte der Wecker. Hastig machten wir uns auf den Weg von unserem Hotel zum Seekrug, um in der Backstube von Hubert Recktenwald zu fotografieren. Zu dieser Zeit schien die Insel noch im Tiefschlaf zu liegen. Nach dem ersten Überwinden der Müdigkeit war es schön, die Morgensonne und das Meer mit den kreischenden Möwen zu erleben. Das Dünengras bewegte sich wie in Zeitlupe im Wind. Kaum betraten wir die Backstube, wechselte das Szenario - um uns herum wurden Brötchen und Kuchen in Bioqualität für die hauseigene Konditorei gebacken. Alles in Handarbeit. Vier Bäcker und Konditoren wirbelten in einer Geschwindigkeit um uns herum, die uns um diese Uhrzeit stauen ließ. Jeder Handgriff war eingespielt, die schnelle Umstellung der Brot- und Brötchensorten, das Anmischen der verschiedenen Teige, das Be- und Entladen des Ofens, das Verzieren der Torten, das Schneiden des Blechkuchens - all das ging so reibungslos und schnell vor sich, dass wir Mühe hatten, hinterher zu kommen mit den Fotoaufnahmen. Ein paar Stunden später saßen wir dann wieder im Hotel und bekamen zum Frühstück die soeben gebackenen Brötchen serviert - einfach köstlich. Für Greta und Kendo wäre die Backstube ein Paradies gewesen - die Ärmsten mussten die Zeit über natürlich draußen warten…

1. Juli - Land in Sicht


Heute morgen noch an der Ahr und am Nachmittag schon in der Nordsee. Aus dem von Wein und Wald umgebenen Ahrtal in die endlose Weite der Strände Langeoogs. Unterschiedlicher können die Eindrücke kaum sein. Es ist einerseits ein komisches Gefühl, das Wohnmobil einfach mal für ein paar Tage auf dem Festland stehen zu lassen, andererseits erfreuen wir uns an der frischen Seeluft auf dieser Insel (fast) ohne Autos. Auf die nächste Station für die Slow Food Chef Alliance freuen wir uns ebenfalls: wir dürfen die Familie Recktenwald und ihr Team vom Seekrug fotografisch begleiten.

30. Juni - Zwei lustige Wandergesellen


Können Hunde eine schöne Aussicht genießen? Wann sind sie glücklich? Wie ist das Leben für die beiden in unserem Wohnmobil? Diese und andere Fragen beschäftigen uns schon seit wir unterwegs sind. Und unsere bisherige Erfahrung zeigt, dass es für Greta und Kendo in erster Linie wichtig ist dabei zu sein. Selbst der verhältnismäßig geringe Platz im Fahrzeug scheint für sie keine Problem darzustellen. Im Gegenteil, oft suchen sie gerade einen leicht beengten Platz im Fahrzeug zum Hinlegen. Wenn wir so wie heute am Wandern sind, laufen beide neugierig am Wegesrand entlang - natürlich auch auf der Suche nach irgendwelchen Krümeln - und bleiben dann und wann unvermittelt stehen und es hat fast den Anschein, als ob sie auch die Aussicht genießen würden - in Wirklichkeit ist es wohl eher ein Beobachten und Abchecken des Geländes. Greta und Kendo sind einfach tolle Begleiter - so richtige Kletterhelden und im Vergleich zu unserer Laufleistung sind wir beeindruckt von den beiden - oft ist es mehr als das Doppelte unseres Pensums - nur durch das ewige vor und zurück rennen. Nicht zu vergessen: sie zaubern uns immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.

29. Juni - Geschichtsträchtige Burg direkt vor unserer Nase


Seit ein paar Tagen sehen wir von unserem Wohnmobil aus direkt die Burg Kreuzberg im Altenahrer Ortsteil Kreuzberg. Bei einem Besuch in der hiesigen Gaststätte erfuhren wir, dass die Burg seit 1820 Wohnsitz der Familie von Boeselager ist, und damit die einzige bewohnte Burg im ganzen Ahrtal. Auf Nachfrage berichtete unser Gesprächspartner von der riesigen Trauergesellschaft 2008, als der damalige Hausherr Philipp Freiherr von Boeselager beerdigt wurde. Er erzählte auch, dass der ehemalige Burgherr einer der letzten Überlebenden des innersten Kreises der militärischen Widerstandsgruppe um die Attentäter auf Adolf Hitler am 20. Juli 1944 war. Der Wahlspruch von Boeselagers lautete: Auch wenn alle mitmachen, ich nicht. Sein Großonkel war Clemens August Graf von Galen.

28. Juni - Aus dem Wald auf den Teller - Teil 2

Am zweiten Tag bei Familie Bitzen haben wir viel über die Philosophie hinter den Kulissen des Jagdhauses erfahren. Wir bekamen mit, wie Wild angeliefert und verarbeitet wurde und was alles getan und beachtet werden muss, bis es auf den Teller oder in eines der vielen Produkte des Hofladens kommt. 

Um drei Uhr in der Früh ging es für Markus und Christian auf den Ansitz. Dreieinhalb Stunden später waren sie wieder zurück. Nach einer kurzen Pause und einem herrlichen Frühstück, legten wir wieder los mit dem Fotografieren. Währenddessen erfuhren wir, wie wichtig und verantwortungsvoll die Arbeit der Jäger ist, um das Gleichgewicht der Natur im Wald zu unterstützen.

Von Marina bekamen wir viele Informationen rund um den Wein - speziell über den aus der Ahr-Region. Das ist ihre großen Leidenschaft neben der Familie. Seit über 10 Jahren ist sie ausgebildete Sommelière und liebt es, die passenden Weine zu Markus‘ Gerichten auszuwählen. Auch hier spüren wir die große Begeisterung für die regionalen Produkte.

Wir fotografierten heute viele unterschiedliche Wild-Gerichte und genossen das Menü am Abend mit den begleitenden Weinen. Alles hat übrigens genauso fabelhaft geschmeckt, wie es aussieht...

Am nächsten Vormittag, dem Tag unserer Abreise, haben wir die beiden noch um ein Portraitshooting gebeten, dem sie gerne nachgekommen sind. Es war ein rundherum gelungener Aufenthalt. Wir haben viel gelernt, fantastisch gegessen und getrunken und konnten unsere Fotoideen konsequent umsetzen. Danke, liebe Familie Bitzen für die schönen Tage bei Euch!
www.jagdhaus-rech.de

27. Juni - Aus dem Wald auf den Teller – Teil 1

In den letzten drei Tagen waren wir zu Gast bei Markus und Marina Bitzen in Rech im Ahrtal. Die beiden leben dort mit ihren drei Töchtern, betreiben das Jagdhaus Rech und sind Mitglied der Slow Food Chef Alliance. Markus ist für Küche und Jagdliches zuständig und Marina ist mit großer Leidenschaft die Sommelière im Haus. 

Wir kommen am späten Vormittag bei den beiden an und werden sofort herzlich aufgenommen. Der Stellplatz für unser Wohnmobil liegt direkt vor dem Haus, einen Schlüssel für ein Hotelzimmer bekommen wir ebenfalls und können uns nach einem längeren Kennenlerngespräch sofort frei im Haus bewegen. 
Am Abend geht es gemeinsam mit den drei Töchtern, Welpen-Hündin Laika und unseren beiden Hunden auf dem Rotweinwanderweg zu einer Hütte für eine gemeinsame Abendvesper. Die Zeit vergeht wie im Fluge und die drei Bitzen-Töchter sammeln noch fleißig Kippen und Müll auf, bevor es die Hunde tun. Erst nach Einbruch der Dunkelheit treten wir den Rückweg an. Für Markus und Christian endet die Nacht bereits um drei Uhr. Die beiden wollen gemeinsam auf den Ansitz gehen...

26. Juni - In aller Herrgottsfrühe… 

 

…begleiten wir Markus Bitzen auf die Jagd. Um kurz vor drei Uhr am Morgen klingelt der Wecker. Und wenige Minuten später geht es in der Dunkelheit zu einem Jagdgebiet ausserhalb von Rech. Nach kurzer Autofahrt kommen wir an einem Feldrand an und gewöhnen uns langsam an das fahle Licht. In Markus' Rucksack ist glücklicherweise auch Kaffee und etwas Proviant, so dass die Augen nicht gleich wieder zufallen. Dann passiert erste einmal gar nichts - wir stehen still und beobachten das leicht abfallende Gelände. Einige Minuten später setzen wir uns in Bewegung - so leise es geht - kein Wort wird gewechselt. Nach einigen hundert Metern kommen wir zu einem Hochsitz und nehmen dort unseren Platz ein. In den nächsten Stunden sehen wir Rehe mit ihren Kitzen und andere Kleintiere. Die Rehkitze spielen und toben für einige Minuten ausgelassen auf der Wiese, bevor sie ihre Mutter wieder in das schützende Dickicht führt. Gute drei Stunden später, nach einem wundervollen Sonnenaufgang, verlassen wir den Hochsitz und kehren zu unserem Ausgangspunkt zurück. Geschossen wurde heute nichts. Jetzt heisst es erst einmal Schlafen gehen...

25. Juni - Klein und dabei sehr fein 

 

Nun sind wir da. Im Ahrtal. Vor drei Jahren waren wir schon eimal auf dem Rotweinwanderweg an der Ahr unterwegs und haben die Umgebung kennen gelernt. Klein ist sie und dabei extrem fein. Es war damals Herbst - tolle Wanderwege, atemberaubende Ausblicke, überraschende Sichtachsen, kleine Orte und viel Sonne begleiteten uns. Ein gutes halbes Jahr später waren wir wieder im Ahrtal, diesmal über Ostern in Altenahr im Hotel Ruland. Dort haben wir die Küche und ihre tollen Appartements im neuen Hotelanbau genossen. Und jetzt sind wir wieder hier. Diesmal in Rech, im Jagdhaus Rech bei Markus und Marina Bitzen. Mitglied in der Slowfood Chef Alliance. Hier geht es um Wild und das nur aus heimischen Gefilden - mehr Nähe zur Natur geht kaum und das gepaart mit den hervorragenden Weinen von der Ahr präsentiert von Sommelière Marina Bitzen. Unten an der Ahr baden die Jugendlichen im Fluss und wir denken uns: Ist das hier vielleicht das wahre Bullerbü - wenn nicht hier, wo dann…

24. Juni - Männer mit Bärten

Heute, am letzten Tag unseres Fotografentreffens, haben wir noch einen weiteren Kollegen, den wir gerne vorstellen möchten: Michael Podewils aus Kircheim. Michael hegt seit vielen Jahren eine tiefe Liebe zur  Fotografie und hat vor einigen Jahren den Sprung in die Selbständigkeit mit seiner Leidenschaft gewagt. Sein Fotostudio hat er vor zwei Jahren wieder geschlossen und fühlt sich seitdem freier und ist derzeit nur mobil unterwegs. Am liebsten hat er Männer vor der Kamera - Männer mit Bärten. Sein Portfolio ist klar aufgestellt und seine Website wird gerade angepasst.
Während unserer sehr offenen Gesprächsrunde gibt Michael immer wieder gute und kritische Anregungen und nimmt auch den ein oder anderen Tipp für sich mit. Wir sind gespannt, was sich bei ihm in den kommenden Wochen und Monaten so tun wird...
www.michaelpodewils.de (im Aufbau)

23. Juni - Aus der Stadt der roten Rosen


Jan-Ramus Lippels (JR) ist seit 1998 Fotografenmeister und arbeitet in Lüneburg, der Stadt, die durch die Fernsehserie „Rote Rosen“ bekannt wurde. Er betreibt dort sein „Studio für frische Fotografie“ mit den Schwerpunkten Business- und, Eventfotografie sowie Foto-Entertainment. Wir lernen ihn Dinklage während unseres Fotografentreffens kennen und schätzen. Seine direkte analytische Art, gepaart mit kaufmännischen Ideen, runden die Gruppe perfekt ab. Wenn JR uns von seiner Auffassung von Eventfotografie und Foto-Entertainment erzählt, leuchten seine Augen und die Begeisterung, die er dabei ausstrahlt, springt sofort über. Wir können uns nur zu gut vorstellen, wie er es bei großen Veranstaltungen spielend schafft, die Menschen für sich einzunehmen und zu begeistern. Wir merken sofort, dass hier jemand „brennt“ für das, was er tut.
www.lippels.de

22. Juni - Von der Kraft der russischen Birken


Ludmilla Naumann ist eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Mit zwölf Jahren aus Russland nach Deutschland gekommen, hat sie ihre Liebe über Umwege zum Beruf gemacht. Ihr Leben und Wesen sind sehr facettenreich und äußerst interessant. Ludmilla betreibt zwei Studios: eines in Giessen und das andere in Butzbach, ist mehrfach ausgezeichnete Fotografin und trägt unter anderem „International Photographer of Excellence“. Diesen besonderen Titel tragen nur sehr wenige FotografInnen unseres Verbandes, dem Bund Professioneller Portraitfotografen (BPP). 
Wir erleben eine Kollegin mit viel Tiefgang, Humor und handwerklichem Geschick. Als Fotografin ist sie sehr kreativ, mit einem hohen künstlerischen Anspruch an ihre eigene Arbeit. Sie liebt es mit Blitzlicht besondere Settings zu kreieren. Ludmilla erzählt auch aus ihrer früheren Heimat, der endlosen Weite Russlands, von der Kraft der Birkenwälder und der tiefen russischen Seele. Außerdem zieht es sie immer wieder mit ihrem Segelboot aufs Wasser und sie teilt neben der Fotografie eine weitere Liebe mit uns: die Liebe zu Bornholm.
www.lumiere-fotografie.de

21. Juni - Fotografentreffen in Dinklage


Steffi Brehmer ist ebenfalls eine liebe Kollegin von uns. Sie betreibt in Neustadt an der Aisch zusammen mit ihrem Mann Andreas das „Bilderhaus“ - ein Fotostudio für Privat- und Businessfotografie. Wir haben sie vor zwei Jahren bei unserem ersten Dinklager Fotografentreffen kennen gelernt. Es ist schön sie wieder zu sehen und in den kommenden Tagen mehr darüber zu erfahren, was sich seitdem verändert hat und welche Themen sie in diesem Jahr mitgebracht hat. In ersten privaten Gesprächen haben wir schon über ein paar Dinge gesprochen, die seit unserem letzten Treffen angestoßen wurden und sind gespannt auf den morgigen Austausch. 
Neben ihrer fotografischen Tätigkeit spielt Steffi leidenschaftlich gerne Theater auf zwei Bühnen - einmal in Nürnberg und einmal in Fürth. Ihre erfrischende fränkische Art ist eine Bereicherung für unseren Austausch in der Gruppe. Steffis Herz schlägt ganz besonders für Aufnahmen von Babys mit ihren Eltern und wenn dann noch ein Hund mit im Spiel ist, ist ihr Glück perfekt.
www.bilderhaus.info

20. Juni - Nicht ohne uns…


Nach drei Tagen zuhause geht es morgen wieder los. Greta und Kendo registrieren sofort, wenn wir die Vorbereitungen für unsere Tour treffen und sobald sich die Wagentür öffnet, springen sie hinein und besetzen schon mal den Fahrer- und Beifahrersitz - man kann ja nie wissen… Morgen geht es nach Dinklage zu einem Fotografentreffen über mehrere Tage. Liebevoll organisiert von unserem langjährigen Freund Friedrun treffen sich insgesamt neun Fotografen zu einem Gedankenaustausch in der wunderschönen Umgebung des Landschaftsschutzgebiets „Burg Dinklage“. Schon seit Tagen freuen wir uns auf unsere Kollegen, auf tolles Essen, lange Spaziergänge und die geschichtsträchtige Gegend. Hier wurde unter anderem Clemens August Graf von Galen geboren.

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