19. Juni - Geballtes Fachwissen zu Besuch


Heute waren Jan und Kay zu Besuch. Wir sprachen viel über die Fotografie, aber vor allem über die Geschichte der Firma Rollei und deren unzählige Kameramodelle. Vielen Menschen sind die zweiäugigen Fotoapparate aus den sechziger und siebziger Jahren bekannt, in die man von oben durch einen Lichtschachtsucher auf die Mattscheibe schaut. Mit so einer Kamera hat unter anderem Helmut Newton einige seiner bekanntesten Fotos gemacht. Jan ist ein leidenschaftlicher Sammler von Rollei Kameras und Kay hat viele Jahre bei genau dieser Firma in Braunschweig gearbeitet. Die Begeisterung der beiden zu erleben, gepaart mit ihrem Wissen auch um kleinste Modellvarianten und einiges über das Auf- und Ab der Firma zu erfahren, war neben den vielen Tipps zu den moderneren Kameramodellen der 90er Jahre, eine großartige Geschichtsstunde des deutschen Kamerabaus der letzten Jahrzehnte. Nach fünf Stunden und viel Kaffee erklärten sich Jan und Kay spontan für ein Foto bereit. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.

18. Juni - Nachhaltiger Genuss ohne Frust

Heute Abend waren wir seit langer Zeit und ausnahmsweise mal wieder dokumentarisch unterwegs - und gleichzeitig war es der Grund für unsere kurze Rückkehr in die Heimat: Der Tag der nachhaltigen Gastronomie der Slow Food Chef Alliance in der Hobenköök in Hamburg. Hier haben sechs Spitzen-Chefs ein Sechs-Gänge-Menü der nachhaltigen Spitzenklasse zusammen gekocht, wobei jede/r von ihnen für einen Gang verantwortlich war. Es war toll zu sehen, wie es in der Küche Hand in Hand zuging und was für ein harmonisches Miteinander herrschte. Wir haben uns sehr gefreut, die "alten" neuen Gesichter unserer Treffen der letzen Wochen wieder zu sehen. Und zu guter Letzt fühlte es sich auch nur ein  bisschen nach Arbeit an, denn wir durften alle sechs Gerichte selbst auch essen. Großartig! 

17. Juni - An der schönen Weser…


Heute ist ein Tag zum Durchatmen, um die Gedanken und Eindrücke der letzten Tage zu sortieren. Nach etlichen Kilometern, zahlreichen Besuchen bei KollegInnen und vielen tollen Stellplätzen, sitzen wir jetzt in und vor unserem Wohnmobil, das uns gerade als Büro dient. Vor uns fliesst die Weser - alle 15 Minuten tuckert ein Frachtschiff vorbei - mit so schönen Namen wie Hildegard, Muri und Amelie. Unsere beiden Hunde Greta und Kendo dösen im Schatten. Mareike beschallt das Wohnmobil mit Musik von Bach und Deichkind. Und uns begeistert der Aufdruck eines T-Shirts: Ich muss nichts…

16. Juni - Zu Besuch bei

Nina Thilo lebt und arbeitet in Fürth in der Metropolregion Nürnberg. Sie empfängt uns schon fröhlich winkend von ihrem Balkon, obwohl es heute sehr regnerisch und trüb ist. Wir betreten ihr sehr gemütlich und wohnlich eingerichtetes Studio, das im Erdgeschoss des elterlichen Mehrfamilienhaus liegt. Nina machte sich vor über 15 Jahren fast sofort nach ihrer Ausbildung selbständig und ist heute auf Bilder von Frauen spezialisiert. Eine ihrer Lieblingssparten ist dabei die Boudoirfotografie. Sie hat nur für dieses Sujet ein eigenes Zimmer geschmackvoll gestaltet. Sofort ist die Atmosphäre locker und es gibt Erdbeeren, Kekse, Kaffee, Weintrauben, Pralinen und natürlich jede Menge Informationen zu ihr und ihrer Arbeitsweise. Wir lachen viel. Nina hat in den letzten Jahren diverse Fortbildungsangebote wahrgenommen und hat an zahlreichen Workshops, unter anderem bei Andreas Bitesnich und Richard Mayfield, teilgenommen. Sie erzählt uns, dass sie ihren Kundinnen die meisten Posen - bis auf vielleicht zwei - vormachen und ihnen so die nötige Sicherheit geben kann. Gepaart mit Ninas Lockerheit fühlen sich ihre Kundinnen schnell wohl bei ihr. Nach einigen Stunden des Klönens zeigt Nina uns ihren wunderschönen „Fotogarten“ nebst Scheune, die ebenfalls als Fotolocation dient. Es ist für uns so angenehm, sich ohne Vorbehalte auszutauschen und neue Ideen mit in die Heimat zu nehmen. Ganz am Ende unseres Treffens zeigt sie uns noch ihre neue Website, die sie jetzt eigentlich schon online haben wollte. Aber da müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Liebe Nina, Danke für Deine Gastfreundschaft!
www.nina-thilo.de

15. Juni - Trifft ein Pössl einen Pössl…


Ulrike fährt langsam in ihrem knallroten Pössl Wohnmobil an uns vorbei und stellt sich keine 20 m von uns entfernt auf ihren Stellplatz. Kendo und Greta nehmen sofort Kontakt zu ihrer energiegeladene Hündin auf. Wir könne kaum glauben, dass diese schon 19 Jahre alt ist. Bewundernswert. Danach kommen wir auf das Wohnmobil zu sprechen. Ulrike erzählt uns, wie sie vor zwei Jahren vor der Frage stand, welches Modell es denn sein sollte - und sie hatte überhaupt keine Ahnung. Dann kam ihr die zündende  Idee: sie fragte einfach einige Schausteller, welches Fabrikat sie ihr empfehlen würden, denn wer lebt schon ständig in so einem Gefährt und hat dadurch jede Menge praktische Erfahrung? Die fast einhellige Empfehlung war der Wohnmobilhersteller Pössl. Bald darauf ging es für Ulrike also zum Händler und sie stand wie der Ochs vor dem Berge vor einer unüberschaubaren Anzahl der unterschiedlichsten Wohnmobile. Irgendwann sagte sie zu ihrer Freundin, dass es nicht unbedingt ein weisses Modell sein müsse, so wie die meisten Mobile auf dem Platz des Händlers, vielleicht eher so ein bunter wie dieser hier. Da wurde ihr erst bewusst, dass sie direkt vor einem Fahrzeug der Marke Pössl stand. Da Ulrike sich sselbst als einen ungeduldigen Menschen beschrieb, fackelte sie nicht lange und es wurde dann auch genau dieses Fahrzeug. Sie hatte nur einen Anspruch an den Händler: alles müsse selbsterklärend einfach sein und im Fall der Fälle müsse sie ihn jederzeit anrufen können, wenn Probleme auftreten. Das kam dann auch mal vor, konnte aber immer anstandslos erledigt werden und war in der Regel ein Bedinerfehler. Mit diesem Gefährt und ihrer Hündin reist Ulrike nun seit fast zwei Jahren durch die Weltgeschichte - nach Istanbul in die Türkei, ebenso wie nach Albanien, Frankreich und jetzt Corona bedingt durch Deutschland, aber es zieht sie schon wieder nach Frankreich. Dort ist es nicht so eng wie Deutschland war ihre lapidare Antwort auf das Warum. Wir haben kurzerhand den Spaziergang mit Kendo und Greta verschoben. Zu interessant waren die Themen unseres Gesprächs. Außerdem hat uns Ulrike uns mit vielen Tipps für unsere weitere Tour versorgt. Als wir später vom Essen kamen, drückte sie uns eine vollgeschrieben Postkarte mit Empfehlungen und Hinweisen in die Hand, die wir gerne mit auf unsere weitere Fahrt mitnehmen. Genau wie Ulrike - in unseren Herzen…

14. Juni - Zu Besuch bei

Unser gestriger Besuch bei Karin Haselteiner fiel auf den heißesten Tag unserer bisherigen Reise. Und wir hatten mal wieder so ein Glück: nicht nur, dass uns eine strahlende Karin bereits an der Tür empfing, so kamen wir in ihr angenehm kühles Studio, welches sich in einem ca. 300 Jahre alten Haus mitten in der etwa 4200 Seelen umfassenden Gemeinde Tittling in Niederbayern befindet. Vor 10 Jahren hat Karin das Haus gekauft und lebt und arbeitet seitdem hier. Ihre Liebe zum Detail sticht uns sofort ins Auge - alles ist stimmig: die Möbel, die Wandgestaltung, die Dekoration. Karin erzählt uns, dass sie vieles im Haus selbst macht, es sei denn, ihre Kraft reicht nicht aus, ansonsten hätte sie wohl die großen Steinquader in ihrem Garten schon längst selbst zu einer Terrasse verlegt. Im Studio finden sich viele liebevoll gestalteten Wände und Ecken und Karin bedauert, dass sie nicht noch viel mehr Platz für ihre nicht versiegenden Ideen hat. Wir sind (fast) sprachlos und begeistert von der Energie und Schaffenskraft unserer Kollegin. Wir sprechen über das Erreichen von Zielen und über  die Schwierigkeit, wach und hungrig zu bleiben, wenn diese erreicht sind, über Energien und über die Widrigkeiten, die es mit sich bringt als junge Frau in dem sehr konservativ geprägten Ort so erfolgreich und eigenständig zu sein. Nachdem wir uns nach einer Hausbesichtigung im Garten mit einem kleinen Snack gestärkt haben, folgen unser Interview und die Fotos. Unsere Hunde fühlen sich trotz der Bekanntschaft mit einem der Kater von Karin so wohl, dass es sich Kendo gegen Ende unseres Besuches in einer der lauschigen Ecken des Studios in einem Schrank gemütlich macht. Eine Verabredung beendet unser Treffen gegen 18 Uhr, sonst hätten wir wohl noch ein paar Stunden länger zusammen gesessen. Es war ein rundherum schönes und inspirierendes Treffen und wir fuhren glücklich wieder zu unserem Stellplatz auf den Biohof.

13. Juni - Warum Landvergnügen ein Vergnügen ist


Nach der Weiterfahrt aus Freising, die uns nicht leicht fiel - zu einladend war das schöne Wetter und die vielen Möglichkeiten, dort einzukehren - sind wir gestern Nachmittag in Vilshofen an der Donau angekommen. Über Landvergnügen kamen wir zum Biohof Reinhardt, wo neben der Landwirtschaft auch noch eine Vielfalt an Tieren gehalten wird - Schweine, Hühner, Schafe, Gänse und natürlich gibt es auch einen Hofhund. Die Begrüßung war sehr herzlich und nach dem ersten Erkunden der schönen Umgebung gingen wir am Abend in die Hofeigene Weinstube auf die Terrasse zum Essen. Bewirtschaftet wird sie vom Ehepaar D’Elia. Der Vorspeisenteller war variantenreich, das Schnitzel mit Kartoffelsalat einfach nur lecker und zum Abschluss haben wir uns dann noch Panacotta mit Erdbeeren geteilt - ein geschmacklich so herausragendes Erlebnis hatten wir nicht erwartet und freuen uns schon jetzt um so mehr auf den heutigen Abend…

12. Juni - Zu Besuch bei


Sabine Pohla wohnt und arbeitet in Freising vor den Toren Münchens. Direkt vor ihrem Studio in der General-von-Nagel-Straße befindet sich eine typisch bayerische Gastwirtschaft, die wir nach unserem "offiziellen" Treffen auch zum gemeinsamen Essen aufsuchten. Sabine kommt ursprünglich aus Freising, lebte und arbeitete zwischendurch in Schleißheim, machte eine Zwischenstation in Hessen und ist jetzt wieder in ihrem Heimatort sesshaft. Den gemeinsamen Kaffe holten wir aus einer Bäckerei aus der Nachbarschaft und kamen dabei schnell ins Gespräch. Sabine fotografiert das, was sie liebt und macht kaum Kompromisse in ihrer Arbeit. Die Paarfotografie liegt ihr dabei besonders am Herzen. Am wichtigsten ist ihr die Interaktion mit den Kunden. Ihre große Stärke liegt in dem Erspüren der jeweiligen Situation. Sie arbeitet sehr intuitiv und das am liebsten on location. Was bleibt, sind authentische Aufnahmen mit Herz, die nicht "totretuschiert" wurden. Wir sind begeistert von Sabines Website, auf der sie klar kommuniziert, was sie anbietet und wie sie arbeitet. So erschafft Sabine emotional berührende Aufnahmen, die ihren Zauber auch Jahre später behalten. Bei unserem nächsten Besuch in Bayern schauen wir gerne wieder bei ihr vorbei.  
www.fine-art-photos.net

11. Juni - Wo bitte liegt Freising 

 

Morgen früh haben wir einen Termin mit unser Kollegin Sabine Pohla in Freising. So fuhren wir heute gegen mittag aus Rastatt los und erreichten Freising bereits am frühen Nachmittag. Dort angekommen ging es für uns durch die wunderschöne Altstadt zum Domberg. Die älteste Stadt an der Isar hat eine lange Bierbrauer-Tradition. Heute gibt es hier jedoch nur noch zwei Brauereien, zum einen das „Gräfliches Hofbrauhaus Freising“ als private und daneben die staatlich geführte älteste Brauerei der Welt, die „Staatsbrauerei Weihenstephan“. Oben auf dem Domberg angekommen, erfuhren wir von Gertraud aus München, die mit ihrem Hund Charly zum ersten Mal die Stadt an der Isar besuchte, dass hier Joseph Ratzinger viele Jahre lebte, lehrte und wirkte, bevor er Papst wurde. Nach soviel schönen Eindrücken und interessanter Geschichten ging es für uns in einen Biergarten zum Genießen. 

10. Juni - Zu Besuch bei


Oliver Hurst wohnt und arbeitet als Fotograf in Rastatt direkt in der Altstadt unweit des Residenzschlosses. Sein Studio verrät schnell seine Begeisterung für die Kunst. Ein großformatiges Gemälde im Eingangsbereich hat es uns sofort angetan: es ist ein Bild seines Sohnes, der Kunst auf Lehramt studiert. Oliver ist über einen Umweg zur Fotografie gekommen. Nach einer abgeschlossenen Konditorenausbildung Anfang der 90er Jahre und dem Eingeständnis, den elterlichen Betrieb nicht zu übernehmen, startete er durch und erlernte das Fotografenhandwerk. Oliver ist ein eher zurückhaltener Mensch, spricht kein überflüssiges Wort und ist ein angenehmer Gastgeber und Gesprächspartner. Uns gefällt seine journalistische Arbeitsweise sehr. Er liebt die Streetfotografie und bewundert dort ganz besonders den französischen Fotografen Robert Doisneau. Neben seinen freien Reportagenprojekten fotografiert er seit Jahren Sport in den unterschiedlichsten Disziplinen. Auch der offizielle Bildband für die Stadt Rastatt ist von ihm fotografiert worden. Oliver ist bestens in seiner Stadt etabliert. Neben spannenden Persönlichkeiten der Kunstszene, fotografiert er im Businessbereich, macht Bewerbungsaufnahmen, doch vor allem liegen ihm seine freien Projekte am Herzen. Bevor wir seiner Einladung am Abend in seinem Studio selbstgemachte Pizza zu essen folgen, macht Oliver auch von uns einige Fotoaufnahmen - es war uns eine Freude.

www.oliver-hurst.de

9. Juni - Ein Foto in traumhafter Umgebung

Heute zeigen wir die Ergebnisse unseres Shootings von gestern Abend hoch oben im Schwarzwald. Für unseren Kollege Martin geht es nämlich morgen ebenfalls los auf eine Deutschlandreise. Er bat uns, ein, zwei Fotos von ihm und seinem neuen Dachzelt für seine Website zu machen, was wir gerne taten. Seine Erlebnisse kann man in seinem Blog nachlesen: www.koswig.de/post/wenn-du-mal-in-der-nähe-bist
Auf unserer Website gibt es ab sofort eine neue Kategorie: unter dem Menüpunkt "Randnotizen" wird es alle paar Tage Hintergrundinformationen zu unserer Reise geben: wo wir übernachten, wie und was wir kochen und natürlich was wir mit unseren Hunden erleben. Viel Spaß!

8. Juni - Zu Besuch bei

Als Martin Koswig am Telefon sagte, er hätte sich den ganzen Tag für uns frei gehalten, hat wohl niemand von uns geahnt, dass dieser Tag in unserem Wohnmobil bei improvisierten Nudeln und Rotwein enden würde. 14 Stunden zuvor treffen wir Martin bei seinem Studio in Freiburg. Wir haben ihn vor einiger Zeit zwar persönlich kennen gelernt, unser Bild von ihm wurde in den letzten zwei Jahren aber hauptsächlich durch seine Beiträge bei Facebook geprägt: dort macht er einen rundherum zufriedenen Eindruck, bezeichnet sich bei einem seiner Aufträge für eine Baufirma gerne augenzwinkernd als Bob, der Baumeister, liebt das Inlineskaten und das Segeln, sowie gutes Essen und Trinken mit Freunden. Wir waren gespannt, inwieweit sich dieses Bild mit dem "realen" Martin deckt. Martin nimmt uns auf der Straße vor seinem Studio in Empfang und wir betreten gemeinsam den Kulturpark Freiburg. Die Räumlichkeiten teilt er sich mit einem Fotografenkollegen. Hier kommen wir auch schon dem  ersten Geheimnis von Martins Zufriedenheit auf die Spur: seine geringen Lebenshaltungskosten ermöglichen ihm eine maximale Freiheit. Doch es steckt noch eine ganze Menge mehr dahinter. Wir erfahren viel aus Martins Leben, hören von Erfolgen und vom Scheitern, von Höhen und Tiefen, sprechen über Kalkulation und Karma. Martin hat eine grundpositive Einstellung zum Leben und tritt den allermeisten seiner Mitmenschen auch so gegenüber. Seine kaufmännische Ausbildung und die Prägung seiner Eltern tragen einen großen Teil zu seinen heutigen Lebensumständen bei. Er hat feste Grundsätze, an die er sich in fast allen Lebensbereichen hält. So kauft er sich zum Beispiel lieber ein Mal etwas hochwertiges, als mehrere Male etwas günstiges. Die meisten seiner Kaufentscheidungen trifft Martin nach dem Prinzip eines möglichst geringen Wertverlustes, der Werterhaltung, oder sogar der Wertsteigerung. Am Abend erfüllen wir ihm noch einen Wunsch und fotografieren ihn mit seinem neuen Dachzelt, denn in wenigen Tagen beginnt Martin eine Reise kreuz und quer durch Deutschland und möchte Freunde, Bekannte und Kollegen besuchen. Wir hatten heute höchst interessante Gespräche, die sicher noch bis weit in die Nacht hinein hätten gehen können.  Wir freuen uns jetzt schon darauf, diese zu einem anderen Zeitpunkt fortführen zu können.
www.koswig.de

7. Juni - Zu Besuch bei

Auf unseren Besuch bei Frank Luger in Albstadt haben wir uns schon sehr gefreut - war das Telefonat im Vorfeld doch schon so vielversprechend: leicht, interessant und mit einer großen Portion Humor. Unsere Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Schon unsere Anreise durch die atemberaubende Landschaft der schwäbischen Alb war zauberhaft. Pünktlich um 10 Uhr standen wir dann bei ihm auf der Matte. Bei einem Kaffe kam unser Gespräch auch sofor
t in Gang. Wir plauderten über seine Heimat, die Qualität in der heutigen Fotografie und die Schwierigkeiten und Tücken der Coronakrise mit den daraus resultierenden Veränderungen. Frank erzählt uns, dass er in dieser Zeit Momente der Ruhe, aber auch Momente der großen Ungewissheit und Unruhe durchlebt. Nach ca. zwei Stunden bekommen wir eine Studioführung und sind ganz begeistert von den Räumlichkeiten. Frank ist ein  kreativer Unruhegeist. Er ist technisch und fotografisch stets am Puls der Zeit und hat sich neben der Fotografie schon weitere Standbeine aufgabaut. Die Stunden vergehen wie im Flug und am Ende unseres Treffens steht noch unser Fotoshooting an. Auch vor der Kamera ist es ein Genuss mit Frank. Er bietet vieles an - fast wie ein Schauspieler. Danke, Frank, für diese wunderabren Stunden. Auch dieses war hoffentlich nicht unser letztes Treffen...
www.art-photography.de

6. Juni - Auf einen Kaffee


Karl-Heinz und Erol trafen wir nach langer Zeit wieder. Die beiden leben in Stuttgart und arbeiten dort seit Jahren bei einer großen Prüfgesellschaft. Sie sind mit Leib und Seele Schwaben und wir schätzen ihren trockenen Humor. Besonders der humorvolle Umgang im Benennen der gegenseitigen Unterschiede lässt uns häufig schmunzeln. Die Freude der beiden über Greta und Kendo ist so groß, dass wir ihnen gleich die Leinen in die Hände drücken. Manja, eine Freundin der zwei, die wir ebenfalls kennen, stösst noch zu uns und dann es geht auf einen Spaziergang. Später sitzen wir auf einem Parkplatz, trinken Kaffee und essen mitgebrachtes Gebäck. Wir sprechen über unseren geplanten Ausflug im Herbst in den Spreewald inklusive Kahnfahrt in der wunderschönen Lausitz-Landschaft und Christian träumt weiterhin von einem gemeinsamen Besuch der Bayreuther Festspiele. Zum Abschied bekommen wir noch eine selbstgemachte Erdbeermarmelade mit auf den Weg. Nach einem langen Abschiedsknuddler für die Hunde geht es für uns weiter in Richtung Albstadt.

5. Juni - Zu Besuch bei


Im schönen Stuttgart trafen wir uns mit Sandra und Jogi Wolf in ihrem Fotostudio. Es liegt in einem Hinterhof in der Römerstraße unweit des Marienplatzes. Sandra ist bereits seit 19 Jahren in diesen Räumlichkeiten und gehört mit zu den ersten Mitgliedern des BPP. Dort hat sie nicht nur viele der Workshops besucht, sondern auch selbst Vorträge gehalten. Jogi ist seit 13 Jahren mit im Studio tätig und als der Mann im Hintergrund zuständig für die gesamte technische Abwicklung bis hin zum fertigen Endprodukt. Meistens ist er in seinem Zauberwerkstättle zu finden, wenn er seine Frau nicht gerade bei Outdoorshootings unterstützt. Die Schwerpunkte von Sandras Arbeit umfassen neben der Businessfotografie auch die Portrait- und Familienfotografie, sowie Hochzeitsreportagen. Ihre besondere fotografische Liebe gilt den Frauen ab 40. Die vornehmlich in schwarzweiß gehaltenen Fotografien sind sehr lebendig, lebensfroh und strahlen eine positive Enerige aus. Sandra strahlt ebenfalls, wenn sie von ihren vielen lieben Stammkunden erzählt, die sie während der Coronakrise sowohl mental, als auch durch den Kauf von Gutscheinen sehr unterstützt haben. Nach einigen Wochen der coronabedingten Ruhe klingelte während unseres Besuchs ein paar mal das Telefon. Endlich scheint sich eine Normalisierung des Studioalltags abzuzeichnen. Aufgrund eines Termins ist unser Besuch nach hinten raus begrenzt, um so mehr freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit den beiden.

www.sandra-wolf.de

4. Juni - Zu Besuch bei


Sabine und Manfred Schreiber betreiben seit vielen Jahren ein etabliertes Fotostudio in Weil der Stadt in der Nähe von Stuttgart. Beide empfangen uns sehr herzlich und wir unternehmen als erstes einen gemeinsamen Spaziergang mit unseren Hunden. Danach sprechen wir über Gott und die Welt, die Liebe, das Reisen, natürlich auch über die Fotografie und unseren gemeinsamen Fotografenverband, den BPP. Der Abend endet nach einem leckeren Essen spät und doch zu früh, um alles zu besprechen. Am nächsten Morgen erwarten Sabine und Manfred uns zu einem tollen Frühstück und um elf Uhr geht es dann zu ihrem nur hundert Meter entfernten Fotostudio in einem stilvollen Fachwerkhaus. Jede Ecke des Studios hat ihre ganz persönliche Note und die dort gezeigten Fotografien bilden einen tollen Kontrast zu diesem historischen Gebäude. Auch im Studio müssen wir uns schließlich durchringen mit unseren eigentlichen Fragen zu ihrem Business und unserer Fotodokumentation zu beginnen - zu interessant ist unser Gespräch - wir kommen gerne wieder. Lediglich Aubin scheint ein wenig froh, dass unsere beiden Chaoten sein Reich nun wieder verlassen...
www.sabineschreiberfotografie.de

3. Juni - Auf ein Gespräch im Hühnerstall


Heldrik Schramm ist Bauer Schramm - ein junger Landwirt, der zu den qualitativ hochwertigen Produzenten von Hähnchen- und Schweinefleisch zählt. Der Hof mit angegliedertem Hofladen liegt in der Gemeinde Ahrensbök nahe Eutin. Seit Jahren nimmt der Zuspruch an den angebotenen Waren zu und wir mussten unseren ersten Termin aufgrund des Kundenandrangs vor Pfingsten um einen Tag verschieben. Heldrik empfängt uns zu einer Tasse Kaffee in der guten Stube und erzählt von seinem Familienbetrieb, seiner Überzeugung als Produzent, der Verantwortung den Tieren und den Verbrauchern gegenüber. Er kann uns begeistern mit seiner ruhigen und offenen Art. Im Anschluss führt er uns über den Hof zu den Hähnchen, später dann zu den Schweinen, den Sauen mit ihren zwei Tage alten Ferkeln. Dann geht es auf die Wiese zu den Hühnern, wo gerade viele Holundersträucher angepflanzt worden sind, um den nötigen Schatten für sie zu bieten. Später wird aus der Holunderblüte Marmelade gemacht, die im Hofladen verkauft werden wird. Genau wie das seltene Löwenzahngelee, eine Spezialität des Ladens. Am Ende können wir nicht mehr widerstehen und decken uns für die nächsten Tage der Reise mit hofeigenen Lebensmitteln ein.

www.bauerschramm.de

2. Juni - In der grünen Oase


Anja und Jochen Strehler betreiben im Gildepark in Kiel einen Veranstaltungsort der außergewöhnlichen Art. Auf dem Gelände der historischen „Großen Grünen Schützengilde von 1412“ liegt das Schützenhaus eingebettet von riesigen Bäumen in einer parkähnlichen Landschaft. Die beiden sind spezialisiert auf Feste, Hochzeiten und Veranstaltungen, die sie entweder dort bewirten oder aber an jedem anderen gewünschten Ort. Jochen ist ein Nordlicht, Anja kommt ursprünglich aus Würzburg und ist der Liebe wegen in die Landeshauptstadt gezogen und geblieben. Jochen ist einer von sieben Gründungsmitgliedern von „Feinheimisch“ in Schleswig-Holstein und hat schon in den 90er Jahren in seinem ersten Restaurant in Kiel überwiegend regional und saisonal gekocht. Lange bevor es in Mode kam, bot er pro Abend lediglich ein Vier-Gänge Menü an - heute Standard in der gehobenen Küche. Endlich konnten unsere Hunde Greta und Kendo bei einem Besuch nach Herzenslust im Park toben und das mit Frieda, dem Welpen der Familie Strehler.

www.gildepark.de

1. Juni - Über den Zaun geklettert


Malte Jahns Leben nahm im Alter von zwölf eine entscheidende Wendung. Er kletterte vor mehr als 20 Jahren mit einem Freund über den Zaun von Hagenbecks Tierpark, um sich die Tiere anzusehen. Dabei wurden die beiden erwischt und zur Mitarbeit verdonnert. Am Ende des Tages stand für ihn fest, er wolle Tierpfleger werden - und das wurde er auch. Danach Dompteur. Er stand jahrelang im Zirkus mit bis zu sieben Tigern in der Manege. Diese Zeit im Zirkus, die ihn durch ganz Europa führte, ist für ihn eine prägende und wahnsinnig schöne Zeit gewesen. Mit 22 Jahren übernahm er dann den Hof seines Großvaters und baute ihn zu einem wahren Paradies für Kräuter aus. Malte lebt und liebt diesen Kräuteranbau nach ökologischen Grundsätzen. Er ist mit seinem Team - den Kräuterjungs mit den Strohhüten - auf dem Hamburger Großmarkt unterwegs, beliefert die Gastronomie und steht auf etlichen Wochenmärkten. Malte beliefert unter anderem auch Thomas Sampl in der Hobenköök und schätzt die nachhaltige Gastronomie.
www.malte-kräuter.de

31. Mai - Der Herr der Milch


Jan Koning ist Holländer und hat extrem viel Humor. Seit über 30 Jahren ist er für die Herstellung von Joghurt, Quark und Co. auf Gut Wulfsdorf in Ahrensburg zuständig. Er beliefert unter anderem Jens Witts „Wackelpeter“, seine Produkte sind in eigenen Hofladen auf den Gut zu kaufen und werden auf diversen Hamburger Wochenmärkten angeboten. Jan zeigt uns die Milchkühe, die Ställe, den Frischmilchtank, seinen Produktionsraum und die Abfüllung. Alles ist Handarbeit und wird nur durch wenig Technik unterstützt. Wir sind ganz angetan von seiner Liebe zu den Tieren und von seiner Begeisterung für die von ihm hergestellten Produkte und hätten gerne noch mehr Zeit mit ihm auf dem Gut Wulfsdorf verbracht.

www.gutwulfsdorf.de

30. Mai - Zu Besuch bei


Jens Witt ist Leiter der Slow Food Chef Alliance Deutschland, einem Netzwerk von Köchen und Produzenten, die sich für gute, saubere und fair gehandelte Produkte in der Gastronomie und Landwirtschaft einsetzt. Wir besuchten ihn auf unserer Tour in der Lagerstraße in Hamburg. Dort betreibt er seit 1993 „Wackelpeter“, einen Koch- und Lieferservice für über 3000 Essen für viele Hamburger Kitas. Die Lebensmittel bis auf Fisch und Fischprodukte kommen zu 100% aus kontrolliert ökologischem Anbau. Jens ist es wichtig, dass das Essen frisch gekocht wird und dass keine Fertigprodukte eingesetzt werden. Das Kochhandwerk steht bei ihm und seiner Crew im Vordergrund. Selbst die Fahrzeugflotte ist fast komplett auf Elektromobilität umgestellt - ihm ist stets der Gedanke der Nachhaltigkeit wichtig. Jens ist unser Ansprechpartner bei der Slow Food Chef Alliance Deutschland für unsere Fotoreise durch Deutschland - durch seine Kontakte lernen wir die interessantesten Gastronomiebetriebe und Produzenten kennen.

www.wackelpeter-service.com

29. Mai - Auf dem Feld 

 

Sebastian Junge trafen wir morgens um sieben Uhr auf Gut Wulfsdorf in Ahrensburg. Dort baut er Gemüse für sein Restaurant Wolfs Junge an. Seit einigen Jahren betreibt er das Restaurant in der Zimmerstraße in Hamburg unter nachhaltigen Gesichtspunkten der Slow Food Chef Alliance Deutschland. Sebastian ist es wichtig, seinen Gästen die besten Produkte aus der Umgebung anzubieten. Wir sprachen mit ihm über das Bewusstsein seiner Gäste für diese Einstellung genauso wie über die Macht der Sprache in unserer Umwelt. Für ihn gibt es zum Beispiel kein Unkraut, weil auch dieses Kraut seine Daseinsberechtigung hat und es ihm darum geht, mit den Dingen im Einklang zu leben und zu wirtschaften. Für Sebastian ist die morgendliche Arbeit auf dem Gemüsefeld ein wundervoller Ausgleich zu dem Leben in der Stadt. Trotz der frühen Kälte konnten auch wir uns dem Zauber von Gut Wulfsdorf nicht entziehen. 

www.wolfs-junge.de 

28. Mai - Zu Besuch bei

Wir waren zu Besuch bei Barbara Stadler und ihrem Mann Erwing Rau. Die beiden leben gut 30 Minuten südöstlich von Bremen entfernt auf einem idyllischen Grundstück direkt neben ihrem Theater-Restaurant "Die Kastanie". Theater gibt es hier jedoch schon länger nicht mehr, dafür aber die Herdgeschichten. Die Corona-Zeit nutzen die beiden, um die Räumlichkeiten zu renovieren, damit sie zum nächst möglichen Termin wieder in neuem Glanz erstrahlen. Erwing ist nicht nur handwerklich sehr begabt und macht die meisten Dinge selbst - ein echter Tausendsassa - sondern auch mit Leib und Seele Regisseur, Schauspieler und begnadeter Geschichtenerzähler.
Der Empfang durch die beiden ist sehr herzlich und nach einer kleinen Führung durch Theater und Garten geht es erst einmal an den schön gedeckten Frühstückstisch. Barbara erzählt aus ihrem Leben, den vielen Reisen, den Kindern, dem Kochen, dem Landleben, von Ihren Lieferanten für ausgezeichnetes Essen - wir hören zu und genießen das Frühstück - es ist ein toller Ort zum Leben.
Sie arbeitet als TV- Köchin für Radio Bremen. Gibt zahlreiche Kochkurse, bietet ein exzellentes Catering an. Kurzum, Barbara ist auf vielen Gebieten eine Koryphäe und das alles nach den Richtlinien von SlowFood. Gegen Mittag geht es dann mit ihr  einem ihrer sehr geschätzten Lieferanten: Hiob Schmitt und Sophia Traut aus Asendorf. Die beiden haben sich vor drei Jahren ihren Traum der eigenen Ziegenkäse-Herstellung erfüllt und beliefern, neben Barbara, Restaurants und Wochenmärkte in der Umgebung. Die beiden wurden zu Kulinarischen Botschaftern Niedersachsen im Jahre 2019 erkoren und haben uns angeboten, ein einwöchiges Praktikum bei ihnen zu absolvieren. Mareike wäre am liebsten gleich dort geblieben. Danach ging es zurück zu Barbara und Erwing zum Mittagessen. Es gab Pasta mit Bolognese und einen Kaffee - einfach köstlich - glücklicherweise haben wir dann noch eine Portion für unsere Reise mitbekommen - Christian wäre ansonsten dort geblieben. Glücklich, und mit der herzlichen Einladung Wiederzukommen, fuhren wir weiter...
www.diekastanie.de
www.die-ziegerei.de

27. Mai - Auf ein Gespräch


Olaf ist einer der Schrauber bei Weymo Reisemobile in Weyhe. Er hat unseren Vario 545 wieder flott gemacht und das auf eine ganz und gar ruhige und sachliche Art. Denn ohne funktionierende Wasserpumpe ist der Spaß im Reisemobil doch stark eingeschränkt. Überhaupt haben wir uns dort gut aufgehoben gefühlt - man merkt, dass es ein Familienunternehmen ist.  Seit drei Jahren arbeitet Olaf in der Firma, vorher war er in Mannheim, in Lensahn und Rendsburg tätig. Er erzählte uns davon, dass es immer mehr Menschen gibt, die entweder nur im Reisemobil leben oder einen Ganzjahresplatz auf einem der zahlreichen Campingplätze haben - so wie er selbst. Und es sind bei weitem nicht nur die geringeren Kosten, die die Menschen dazu bringt, ihren Lebensmittelpunk dorthin zu verlegen - sondern wie Olaf uns versicherte, auch die Unkompliziertheit des Miteinanders.

26. Mai - Zu Besuch bei...

...einer weiteren BPP-Kollegin. Monika ist 2007 der Liebe wegen von München ins Norddeutsche Weyhe bei Bremen gezogen und hat sich dort im letzten Jahr ihren persönlichen Fotostudiotraum verwirklicht. Nachdem wir unser Wohnmobil in die Werkstatt gebracht hatten, ließen wir uns von einem Taxi zu dem eineinhalb Kilometer entfernten Fotostudio bringen. Schon vor dem Eintreten waren wir begeistert: wir standen vor einem absolut geschmackvollen Haus, mit einem schön angelegten Garten zur rechten Seite. Drinnen wird konsequent weitergeführt, was das Haus von außen verspricht. Alles ist absolut stimmig und mit viel Liebe zum Detail geplant und umgesetzt worden.
Bei Kaffee und Erdbeerkuchen kamen wir sofort ins Plaudern und Monika erzählte, dass sie leider eine schlechte Migräne-Nacht hinter sich hatte - und das ausgerechnet vor ihrem Fototermin mit uns. Aber sie erzählte auch von ihrer großen Liebe, dem Umzug von München nach Wehye und ihrer Leidenschaft für die Menschen und die Fotografie. Unsere gemeinsamen drei Stunden vergingen wie im Fluge und endeten mit einer Führung durch das Studio - sogar eine Badewanne für Fotoaufnahmen inklusive Regendusche sind in den hellen Räumen integriert worden. So toll erdachte und konzipierte Räumlichkeiten lassen kaum einen Wunsch offen. Nachdem wir dann auch noch unsere Fotos im Kasten hatten, konnten wir inspiriert von diesem Treffen unser repariertes Wohnmobil wieder in Empfang nehmen.

25. Mai - Ein Reisetag

Heute haben wir es ganz gemütlich angehen lassen. Aufgrund der defekten Wasserpumpe haben wir die Nacht im Hotel verbracht - auch schön. Den Vormittag nutzten wir, um weitere Termine zu koordinieren. Gegen Abend sind wir dann bereits in Weyhe angekommen, wo das Wohnmobil morgen in den Service und wir zu unserem nächsten Termin gehen. Die Stimmung lassen wir uns davon  jedenfalls nicht vermiesen und freuen uns auf unser morgiges Treffen und eine funktionierende Pumpe...

24. Mai - Zu Besuch bei...

Thomas Marbach treffen wir auf seiner Baustelle unweit von Leipzig. Der Gründer der Kochanstalt ist hier im Begriff sich mit seiner Familie einen Traum zu verwirklichen. Das Landleben ist für die vier seit eineinhalb Jahren fester Bestandteil ihres Lebens geworden. Sind Thomas und seine Partnerin Luise früher um die ganze Welt gereist, so erschaffen sie sich hier mit diesem gemeinsamen Projekt ihren zukünftigen Lebens- und Arbeitsraum. Wir werden sehr herzlich von den beiden empfangen. Zum Mittagessen gibt es Kartoffeln von Gündel aus dem Vogtland mit Quark und Kräutern sowie Radieschen aus dem eigenen Gemüsebeet. Die Kinder sind schneller wieder vom Tisch aufgesprungen als wir gucken können und uns wird nach dem Essen die Baustelle gezeigt. Das Ausbauen eines unter Denkmalschutz gestellen Gebäudes hat so seine Tücken, doch die beiden sind zuversichtlich, dass sie in einem dreiviertel Jahr die ersten Räume beziehen können. 
Gegen Abend kommen die beiden Kinder von Thomas und Luise mit roten Wangen noch mit einem echten Slowfood Motiv um die Ecke - einem Topf voller gesammelten Schnecken.
Leider können wir mit unserem Wohnmobil heute Nacht nicht bleiben, da ein Schaden an der Wasserpumpe uns den Spaß am autark stehen vermiest hat. Wir werden aber gerne wiederkommen. Spätestens, wenn das Gebäude fertig ist.
www.kochanstalt.de

23. Mai - Fünf Minuten mit…

 

Coco hat es uns sofort angetan. Wir begegneten ihm und seinem Herrchen Klaus ganz in der Nähe unseres Campingplatzes in Potsdam beim Spazieren gehen. Coco ist ein siebenjähriger Mops mit einer extrem guten Kondition. Bis zu zehn Kilometern läuft er bequem und locker mit, so Klaus, der schon seit etlichen Jahren auf diesem Platz zusammen mit seiner Frau und Coco einen Großteil der Wochenenden verbringt. Kendo und Greta waren ebenfalls sofort angetan von Coco und so entwickelte sich ein nettes Kennenlernen mit vielen Geschichten rund um unsere Hunde. Auch um das Abschied nehmen von ihnen drehte sich unser Gespräch. Als Klaus von dem Abschied seines Hundes Timmy erzählte, da wurden wir auf einmal sehr still und nachdenklich… 

22. Mai - Zu Besuch bei...

Unsere Kollegin Helen empfing uns am Vormittag mit ihrem Hund Lara zu einem ausgedehnten Spaziergang in Berlin Westend. Schon nach wenigen Minuten waren wir so ins Gespräch vertieft, dass wir erst drei Stunden später zu ihrem fantastisch gelegenen Studio ganz in der Nähe des Ku’damm fuhren. Helen arbeitet dort oder direkt beim Kunden ausschließlich im Bereich der Businessfotografie. Sensibel und einfühlsam nimmt sie sich viel Zeit, um den entscheidenen Moment einzufangen - wir merken ihre Liebe zu ihrem Beruf, den sie immer wieder ergreifen würde. Es ist das Arbeiten mit Menschen, die Kommunikation, die Helen als erfüllend empfindet. „Man muss die Menschen sehr mögen - denn ohne diese Zuneigung geht es einfach nicht.“

Seit einigen Wochen fotografiert Helen in Zusammenarbeit mit einem Friseur an einer freien Serie Menschen mit ihrer Maske direkt vor und nach dem ersten Friseurbesuch - eine Zeit, an die sich die Modelle auch in vielen Jahren noch erinnern werden.

www.helennicolai-businessportraits.de

21. Mai - Zu Besuch bei...

Christine sprüht vor Begeisterung, wenn sie von ihrer Arbeit erzählt. Sie ist bereits die dritte Fotografin unseres Verbandes, die wir auf unserer Deutschlandreise besucht haben. Wir trafen sie in ihrem gemütlichen Studio in einem Potsdamer Hinterhof. Ihre große Leidenschaft sind Kinder und deren Familien, wobei sie am meisten von der Beziehung innerhalb des Familienverbandes fasziniert ist. Ihre Fotoshootings sind mal sanft und ruhig, wenn sie Neugeborene vor der Kamera hat und ein anderes mal ausgelassen, lustig und laut, wenn sie hinter der Kamera alles gibt, um die Kinder vor der Kamera aus der Reserve zu locken. Genau diese Art schätzen Christines Kunden an ihr und sie hat einen stets wachsenden Anteil an Stammkundschaft. Die drei Stunden bei ihr vergingen wie im Flug und wir fuhren getragen von dieser positiven Energie auf unseren Übernachtungsort an der Havel.
www.christine-oppe.de

20. Mai - Jetzt geht es endlich los…


Wir waren zu Besuch bei Thomas Sampl. Er ist Kopf und Herz, sowie "Mädchen für alles", der Hobenköök in der Stockmeyerstraße in Hamburg. Neben diversen anderen Tätigkeiten ist er außerdem Mitglied der Slow Food Chef Alliance Deutschland. Laut Thomas ist die Hobenköök nicht nur ein Restaurant, sondern ebenso Markthalle, Treffpunkt und Ort für regionalen und saisonalen Genuss. Wie die Beschreibung schon suggeriert, stammen die Erzeugnisse größtenteils aus der Region. Schon beim Fotografieren bekamen wir Lust zu kochen und so mussten wir nach dem informativen Fototermin direkt noch einkaufen und sofort zu hause genießen. Für uns war es der Auftakt zu einer Tour durch Deutschland, bei der wir diverse Restaurants und Erzeuger für die Slow Food Chef Alliance besuchen und fotografieren werden.
www.hobenkoeoek.de

19. Mai - Auf ein Glas Wein

Tini und Ole sind wahre Genießer. So freuten wir uns über eine Nachricht der beiden, ob wir nicht Zeit und Lust auf ein gemeinsames Abendessen hätten. Das hatten wir natürlich und schon einen Abend später saßen wir in deren äußerst gemütlichen Wohn-Küchen-Esszimmer. Aber nicht nur der Genuss, sondern - wie so oft - sind es die Gespräche, die die wahre Bereicherung solcher Treffen sind. Die beiden haben in den letzen Monaten viel Zeit zuhause verbracht, obwohl nicht nur Homeoffice angesagt war. Private Treffen waren auf ein Minimum reduziert, was die drei Katzen des Hauses sehr zu schätzen wussten. Um so stolzer waren wir alle auf unsere vierbeinigen Begleiter - unsere beiden Hunde und die drei Katzen haben den Abend mehr oder weniger souverän gemeistert. Natürlich war Corona auch Thema und wir haben hier ganz ähnliche Ansichten und Empfindungen, aber was als eines der positivsten Dinge des Abends hängen blieb, ist Tinis neu erwachte Begeisterung für das Klavier spielen. Sie spielt seit etwa drei Monaten auf einem alten Erbstück der Familie und das mit wachsender Begeisterung. Auch das ist ein positiver Effekt der Krise. Und so gingen wir einige Stunden später glücklich und zufrieden nach Hause.

18. Mai - Auf ein Gespräch


Brigitte und Atul leben und arbeiten in Hamburg. Mareike kennt die beiden schon länger, für Christian war es das erste Treffen - dass sich aber für ihn anfühlte, als kenne er die beiden ebenfalls schon seit geraumer Zeit. Sich mit dem deutsch-indischen Paar zu unterhalten ist wahnsinnig interessant. Sie ist Heilpraktikerin, er Homöopath, der darüber hinaus einen Doktor in Philosophie hat. Die Denkweise der beiden ist eine spannende Mischung aus Spiritualität und einer weltlichen Sicht der Dinge. Dazu kommt noch eine große Prise Humor - was für eine tolle Mischung! Natürlich interessierte uns auch die indische Sicht auf die Welt, da wir zu diesem Kulturkreis ansonsten überhaupt keine Berührungspunkte haben. Begleitend zu diesem Gespräch gab es ein indisches Gebäck mit einer Kartoffel-Curry-Füllung und eine Mango, wie wir sie busher noch nicht gegessen hatten - natürlich aus Indien. Die knapp zwei Stunden vergingen wie im Fluge und wir bedauerten, dass wir nicht mehr Zeit hatten.

17. Mai - Auf einen Kaffee 


In der Küche von René und Steffen ging uns der Gesprächsstoff nicht aus. René ist Pastor in Wohltorf und lebt mit seinem Partner Steffen im wunderschön gelegenen Pastorat. Beide sind vielseitig interessiert und so sprachen wir neben dem aktuellen Pandemie-Thema auch über viele inspirierende Dinge, wie zum Beispiel Musik, bildende Kunst und Fotografie. Zu diesem Thema legten uns beide sehr die Dokumentation “How to make a book” über den Verleger Gerhard Steidl ans Herz. Im Gegenzug wollten sie dafür einen Tipp über Fotografen haben, die uns inspirieren - da fiel der Name Platon schon fast automatisch. 

Für René hat sich die Arbeit in der Gemeinde in den letzten Wochen stark verändert. Statt vor der Gemeinde zu predigen, sucht René jetzt den Kontakt durch Einzelgespräche, häufig auch am Telefon. Außerdem findet der Konfirmandenunterricht zurzeit online statt. Wir hätten noch lange so weiter sprechen können, doch ein Folgetermin wusste dies zu vereiteln...

16. Mai - Auf ein Gespräch

Barbara liebt, genau wie wir, gutes Essen und schöne Weine. Durch sie haben wir vor ein paar Jahren den Mitmachgartenbau in Hamburg-Kirchwerder kennen gelernt und zwischen Mai und September treffen wir uns dort gerne mal unabgesprochen zum Ernten von Tomaten, Kartoffeln und Co. Ohne sie wären wir auch nicht auf den tollen Wein, einen Elbling des Weinguts Zilliken, gekommen. Christian konnte zu Anfang gar nicht glauben, dass es eine Rebsorte gibt, die sich anhört wie ein Fabelwesen aus dem "Herr der Ringe". 
Barbara konnte die letzten Wochen durchaus genießen - die Ruhe und die herunter gefahrene Geschäftigkeit der Menschen taten nicht nur ihr gut. Doch jetzt nimmt die Sehnsucht nach dem Wiedersehen mit der eigenen Familie in Nordrhein-Westfahlen zu und sie freut sich auf ein baldiges Treffen.

15. Mai - Auf einen Spaziergang


Den wollten wir eigentlich machen, doch die Eisheiligen haben dies vereitelt. So trafen wir uns mit Henny an der Wohltorfer Kirche und blieben einfach dort auf einen Schnack im Vorraum. Unsere Liebe zu Bornholm hat uns in Kontakt mit Henny gebracht, denn sie ist Mareikes Dänisch-Lehrerin. Die Muttersprachlerin begeistert uns durch ihre lebendige und fröhliche Art für die dänische Sprache, die landestypischen Bräuche und kleinen und großen Skurrilitäten der Dänen. Ansonsten hätten wir wohl nie erfahren, dass man in Dänemark am Heiligen Abend um den Weihnachtsbaum tanzt. Wir genießen die Treffen mit ihr und ihrem Mann Werner sehr. Als Füße und Finger langsam kalt wurden, verabschiedeten wir uns voller Vorfreude auf das nächste Gespräch bei einem Glas Rotwein auf dem Balkon.

14. Mai - Volles Engagement auch in Krisenzeiten


Jule und Sascha haben sich erst vor etwa einem Jahr kennen gelernt. Sie haben sich beide schon viele Jahre in verschiedenen Hilfsinitiativen engagiert. So richtig zufrieden waren sie mit dem, was sie dort erlebten, jedoch nicht und haben kurzerhand „auf der Gartenbank“ ihren eigenen Verein „Schau’ nicht weg! e.V.“ gegründet. Dieser zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass die Essen, die sie samstags unter anderem am Hamburger Hauptbahnhof an Bedürftige verteilen, immer frisch gekocht werden und dass es bis zu sechs verschiedene Haupt- und Nachspeisen gibt. Selbst Sterneköche haben sie dabei schon unterstützt. Als durch den Lockdown viele Organisationen nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr gearbeitet haben, haben Jule, Sascha und ihr Team von ehrenamtlichen Helfern einfach weiter gemacht. Durch die Coronakrise kämen immer mehr Menschen auf die Straße, denen sie weiterhin uneingeschränkt helfen möchten. Die beiden sagen von sich, sie hätten ein ausgeprägtes Helfersyndrom und sie seien schon damit aufgewachsen, dass Bedürftigen einfach geholfen Weden muss. Ihr Engagement hört jedoch nicht bei den samstäglichen Essensausgaben auf. Sie begleiten die Menschen auch zurück in ein normales Leben. Ihre Kraft ziehen beide aus den zwischenmenschlichen Begegnungen. Sie bekommen viel Dankbarkeit, Empathie und Zuwendung zu spüren und das ist ihr Antrieb, der sie weiter machen lässt. Begeistert erzählten sie von der familiären Atmosphäre in dem Team der Ehrenamtlichen. So vergeht die Zeit wie im Fluge, wenn sie mit acht Personen etwa 500 Tüten mit frisch geschmierten Broten und Brötchen, sowie mit anderen Lebensmitteln bestücken, die zusätzlich zu den warmen Mahlzeiten verteilt werden. Infos zu dem Verein findet man bei Facebook und über Spenden freuen sich die beiden natürlich auch.

13. Mai - Auf einen Kaffee


Es ist schön sich mit Frederik zu treffen – sich mit ihm zu unterhalten oder ihm einfach nur zuzuhören. Der vielseitig interessierte Hamburger vertritt seine Meinung meistens mit deutlichen Worten. Es werden dabei weder Politiker, noch Nachbarn oder die lieben Mitmenschen geschont. Seine Wortwahl ist dabei stets eloquent und nie respektlos. Doch genauso gibt es die ruhigen, ernsten Gespräche mit ihm und dabei vergehen die Stunden wie im Flug. Zurzeit arbeitet Frederik, wie so viele andere auch, im Homeoffice und freut sich schon wieder auf das Büro. Er mag die räumliche Trennung von Arbeitsumfeld und Privatleben, mit all den dazu gehörenden Abläufen und Routinen. Dass Geschäftsreisen bis auf Weiteres nur auf das Nötigste reduziert werden, empfindet er als Gewinn. Am Ende unserer Treffen heißt es aber dann „Taschenkontrolle“, denn er liebt unseren Hund Kendo und würde ihn sicher adoptieren. Und Kendo würde wohl mitgehen…

12. Mai - Auf ein Gespräch
 
Christiane kennen wir seit einigen Jahren und hatten sie und ihren Sohn schon oft vor der Kamera. Sie arbeitet als Sozialpädagogin in einer Schule in Bergedorf, die jetzt nach und nach den regulären Betrieb wieder aufnimmt. Christiane empfindet diese Situation als sehr ambivalent. Einerseits geht es nach Homeschooling und etlichen Telefonaten mit den Kindern und Jugendlichen wieder los, andererseits sieht man aufgrund der neuen Bestimmungen kaum jemanden in der Schule. 
Christiane nimmt viel Positives aus den letzten Wochen mit – sie spürt eine größere Ruhe und ist noch mehr bei sich. Außerdem hat sie in dieser Zeit über eine gute Freundin Jule und ihren Verein „Schau’ nicht weg! e.V.“ kennen gelernt. Seitdem kümmert sie sich an den Wochenenden mit einer Gruppe von Helfern um die Versorgung von Wohnungslosen in Hamburg. Über diese Erfahrung ist sie sehr glücklich und hätte sie ohne Corona sehr wahrscheinlich nicht gemacht.

11. Mai - Die Lust am Genuss
 
Volker haben wir vor Jahren über einen gemeinsamen Kunden kennengelernt. Er lebt mit seiner Partnerin und Hund in Hamburg. Volker ist ein Ästhet in vielen Dingen. Neben seinem geschulten graphischen Auge und seiner Freude an der Fotografie, liebt er fast alles Italienische - besonders die mediterrane Küche. Wir waren zu einem Pizza-Abend bei den beiden in der Wohnung eingeladen und nach fünfeinhalb Stunden Unterhaltung, ein wenig Rotwein und der sechsten Pizza, fuhren wir glücklich nach hause. Und da man bekannterweise mit Superlativen vorsichtig umgehen soll, behaupten wir nur, dass es keine bessere Pizza in Hamburg und Umgebung gibt…

10.  Mai - Auf die Freundschaft


Maike und Mareike kennen sich schon seit der Schule. Über all die Jahre ist der Kontakt nicht abgerissen und ihre Treffen finden auch schon mal auf halber Strecke zwischen Kiel und Wohltorf statt - ein Mal sogar im Gastronomiebereich eines großen Möbelhauses in Bad Segeberg. Mit Maike kann man herrlich kontrovers diskutieren - lebendig, unterhaltsam und immer mit einem Schuss Ironie. Zusammen mit ihrem Mann betreibt sie eine Segelmacherei in Kiel-Dänischenhagen. Als erfahrenen Seglern ist es den beiden wichtig, ihren Kunden ihre Segel in exzellenter Qualität anzubieten. Von der aktuellen Krise merken sie glücklicherweise bisher kaum etwas - kommen doch die meisten Aufträge im Herbst und werden dann bis in den Frühsommer abgearbeitet. In ihrer Freizeit wandern sie gerne durch Schweden, lieben die Natur und die Ruhe und werden stets von ihren fünf Hunde begleitet.

9. Mai - Auf ein Gespräch


Ingo kennen wir seit vielen Jahren. Er ist ein gesellschaftspolitisch hoch interessierter Mensch. Mit ihm über Politik zu diskutieren ist ein großes Vergnügen. Zurzeit ist er im Homeoffice in seiner Wohnung in der Nähe des Hamburger Stadtparks. Seine große Liebe gilt neben seiner Partnerin seinen beiden Kindern, mit denen er regelmäßig kocht, backt, liest, spielt – einfach intensiv die gemeinsame Zeit genießt. Für ihn ist es wichtig in diesen Tagen, vorsichtig und umsichtig zu handeln, aber immer ohne Angst, denn aus seiner Sicht sei Angst ein schlechter Ratgeber. Wenn er nicht mit seinen Kindern zusammen ist, besucht er gerne Konzerte und entdeckt neue Bands, bevorzugt in Hamburger Clubs. Außerdem trifft er sich regelmäßig mit seinen Freunden. Wir freuen uns auch schon auf unser nächstes Treffen. Dann hoffentlich einmal wieder in einem unserer Lieblingslokale - der Pappenheimer Wirtschaft.

8. Mai - Auf einen Kaffee

Unseren Freund Alexander hatten wir längere Zeit nicht gesehen. Um so erfreuter waren wir, dass es nun endlich mal wieder zu einem Treffen kam. Mit Alexander können wir über Gott und die Welt plaudern. Und über Musik. So sprachen wir nach dem ersten Austausch der aktuellen Themen viel über die Oper. Als ausgebildeter Opernsänger hat Alexander einen großen Wissensschatz, an dem er uns gerne teilhaben lässt. Gerne erinnern wir uns an seine fantastische Einführung zu Wagners „Der Ring des Nibelungen“, ohne den wir bei unserem ersten „Ring“ verloren gewesen wären. Auch an den gemeinsamen Besuch bei den Bayreuther Festspielen vor zwei Jahren dachten wir gerne zurück. So vergingen die Stunden wie im Fluge und wir freuen uns jetzt schon auf weitere Treffen und gemeinsame Opernbesuche.