28. Februar - Wilde Herzen


Morgen vor einem Jahr ging es für uns los - acht Monate wollten wir unterwegs sein. Entlang der Atlantikküste, auf Bornholm und dann kreuz und quer durch Deutschland. Von dieser Reise sind letzendlich fünf Monate des Unterwegs-Seins, dieser Blog und viele tolle Erinnerungen übrig geblieben. Wir sind froh und sagen aus vollen und manchmal auch wilden Herzen Danke für die vielen Begegnungen und das Feedback, das wir auf unser Logbuch erhalten. Der wärmende Sonnenschein heute abend machte uns direkt wieder Lust auf's Losfahren...

27. Februar - Der Genießer


Carsten haben wir vor vielen Jahren kennengelernt und nun war er wieder einmal bei uns im Studio zum Fototermin für die „Lieblingsadressen Sachsenwald“.  Gemeinsam mit seiner Frau Nicole betreibt er das „Weinhaus an der Bergstrasse“ in Boberg. Noch vor wenigen Jahren hatten die beiden dort einen Weinausschank mit einer leckeren kleinen Karte mit weinbegleitenden Speisen. Doch Carsten und Nicole sind für uns auch immer wieder die besten Beispiele dafür, dass alles einem stetigen Wandel unterliegt. Neben dem zuerst dagewesenen Weinhandel, kamen im Laufe der Jahre nicht nur der Ausschank, sondern auch mehr und mehr Ferienwohnungen hinzu. Heute gibt es den Ausschank nicht mehr, dafür bieten die beiden nach wie vor Weinliebhabern aus Norddeutschland mit ihrem fachkundigen Wissen exzellente Weine und für Geschäfts- und Privatleute tolle Unterkünfte ganz in der Nähe der Boberger Dünen an.
Wir hatten das Foto schnell im Kasten und  kamen danach noch ins Plaudern und Genießen, denn der Wein wäre auch zu schade zum Wegkippen gewesen.
www.weinhaus-boberg.com

26. Februar - Wünsch Dir was… 

 

Heute waren wir kurzfristig in Mölln und sind durch die fast ausgestorbene Innenstadt zur Eulenspiegel Skulptur auf dem Kirchberg gegangen. Kaum einer findet es gut, wenn ihm seine Schwächen und Eitelkeiten spiegelbildlich vorgehalten werden, erst recht nicht Till Eulenspiegel. Der prangerte die schlimmen Zustände der mittelalterlichen Gesellschaft an. Vor ihm und seinen Spässen war niemand sicher. Keine Bürger, keine Adligen und auch keine Kirchenmänner wurden von ihm verschont. Mölln nennt sich seit Urzeiten die Till Eulenspiegel Stadt und bereits aus dem Jahr 1510 stammt die älteste Ausgabe des Eulenspiegelbuches. Wer der Sage nach gleichzeitig Daumen und Fußspitze des Till reibt und sich dabei etwas wünscht, der wird Glück haben. So lautet jedenfalls die Legende…

25. Februar - Überraschungspost


Heute bekamen wir Post aus Frankfurt. Vor einigen Monaten haben wir Katharina Bäcker in ihrem Restaurant beetroot in Frankfurt am Main besucht und an diesem Tag entstanden viele Aufnahmen, die jetzt auch in unserem Magazin „Einfach lecker“ erschienen sind. Als Dankeschön gab es diesen selbstgebackenen Schokokuchen. Zuerst wollten wir ihn nur kurz probieren, aber dann siegte die Unvernunft - einfach lecker!

24. Februar - Schloss im Dornröschenschlaf

Das Schloß Vietgest liegt zwischen Güstrow und Teterow in Mecklenburg-Vorpommern. Das 230 Jahre alte und etwa 80 m lange Schloss hat dank des Vorbesitzers bereits ein neues Dach und neue Fenster erhalten, aber im Inneren fehlte es noch an grundlegenden Dingen. Auch der Ost-Charme der 80er Jahre brauchte dringend ein Makekover. Miriam und Helge Hager sind seit Ende 2019 die neuen Eigentümer und waren gerade dabei, diesen barocken Schatz wachzuküssen, als Corona ihnen recht bald einen vorläufigen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Doch Miriam und Helge sind bereits erfahrene Schlossherren: das Alsterschlösschen Burg Henneberg in Hamburg ist bereits seit 2013 in ihrem Besitz und die beiden haben dort bereits zahlreiche Kulturveranstaltungen realisiert und so ihre Erfahrungen mit betagten Gemäuern und den damit verbundenen Tücken sammeln können. So leicht lassen sich die beiden also nicht aus der Ruhe bringen und nutzen die Zeit, um Haus und Hof nach und nach in ihrem ganz eignen Stil und mit viel Geschmack zu renovieren.  Wir haben Miriam und Helge schon vor über zehn Jahren in einem Tangokurs kennengelernt und sie seitdem immer mal wieder gesehen, unter anderem bei verschiedenen Veranstaltungen in ihrem Schlösschen in Hamburg. Heute fuhren wir zum Schloß Vietgest, um uns ein Bild dieses wunderschönen Barockschlosses zu machen. Wir wollen dort nämlich in den nächsten Wochen Fotos für eine geplante Ausstellung zum Thema „Sissi“ in einem passenden Ambiente fotografieren. Wir waren von dem Schloss und dem dazugehörigen Park begeistert und haben die Gesellschaft und Gastfreundschaft der beiden Schlossbesitzer sehr genossen. Wir freuen uns schon auf das dort stattfindende Shooting und auf die in Zukunft zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Das „Wachküssen“ ist bereits gelungen und nun wünschen wir den beiden, dass es recht bald wieder losgehen kann.

www.schloss-vietgest.de

23. Februar - Einfach lecker

Wir waren im letzten Jahr auf den Spuren der Slow Food Chef Alliance in ganz Deutschland unterwegs und sind mit vielen Fotos im Gepäck wiedergekommen. Und was gibt es Schöneres als ein gedrucktes Magazin? Eben. Wenig. Deshalb für alle, die Lust haben: Ihr könnt euch an uns wegen eines gedruckten Exemplars zum Selbstkostenpreis wenden oder aber ihr schaut euch online unter folgendem Link das Magazin an. Einfach lecker!

22. Februar - Soll es das nun gewesen sein...

...mit dem Winter? Das hätte unsere Frage an diese drei lustigen Gesellen sein können, die uns fast schon hämisch durch die Fensterscheibe angrinsten. Wir haben sie auf einem unserer letzten Spaziergänge bei frühlingshaften Temperaturen entdeckt. Unseretwegen kann der Frühling nun kommen, aber wir hatten ja auch im letzten März noch Schnee. Nun ja, es kommt, wie es kommt und wir machen wie immer das Beste daraus. 

21. Februar - Es muss ja nicht immer Rohkost sein ...

Nicht, dass wir stets und ständig Rohkost zu uns nähmen, aber wir versuchen doch, uns weitestgehend gesund zu ernähren. Manchmal allerdings muss es auch mal etwas Süßes sein. So wie heute. Da hatten wir einfach mal Lust auf Zimtschnecken und haben diese kurzerhand selbst gemacht. Erst, als der Teig fertig war, haben wir jedoch bemerkt, dass wir das „falsche“ Mehl, nämlich das Type 1050, welches man eher zum Backen von Brot verwendet, benutzt hatten. Naja, nun war es zu spät und unser erster Versuch sollte daran nich scheitern. Das ist er auch nicht! Die Zimtschnecken sind herrlich fluffig und lecker geworden - und durch das Reduzieren des Zuckers - auch nicht so wahnsinnig süß. Einfach lecker! Wer es Nachbacken möchte, für den kommt hier die Kurzfassung: 75 g Butter (schmelzen), 250 ml Milch dazu geben, 1/2 Hefewürfel in dem Gemisch auflösen. 500g Mehl, 70 g Zucker, ca. 1/2 TL Salz (ihr könnt auch gleich gesalzene Butter nehmen) und ca. 1/2 TL Kardamom mischen. Dann gemeinsam mit dem Butter-Milch-Hefegemisch verkneten. Das Ganze in einer Schüssel, abgedeckt mit einem feuchten Geschirrhandtuch, für 45 min an einem warmen Ort gehen lassen. Wir tun es immer in den leicht beheizten Ofen. Kurz bevor der Teig fertig gegangen ist, werden wieder etwa 80 g Butter geschmolzen und ca. 70 g Zucker mit 1/2 bis 1 EL (oder mehr - je nach belieben) Zimt vermischt. Sobald der aufgegangene Teig aus dem Ofen genommen wurde, kann dieser auf 250 Grad Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden. Dann wird der Teig noch einmal leicht durchgeknetet und mit einem Nudelholz ausgerollt. Hier könnt ihr das ganz nach Belieben machen. Wir haben heute ein Rechteck (ca. 10-12 breit und 0,5-1 cm dick) ausgerollt, mit der flüssigen Butter bestrichen und der Zucker-Zimt-Mischung bestreut. Danach wird der bestreute Teig in etwa 5 cm breite Streifen geschnitten. Diese werden in der Mitte bis auf einen Rest von etwa 2-3 cm geteilt. Die beiden halben Steifen werden gegeneinander (jeweils nach außen) verdreht und dann gegeneinander verschlungen. Zum Schluss die fertigen Schnecken mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Das fertige „Werk“ kommt dann für nur 5-7 Minuten in den Ofen - et voilà fertig sind die ofenfrischen, selbstgemachten Zimtschnecken. 

20. Februar - Ein Leben für Dante


Sigrid Bigoin brachte uns ein Bild ihres Ururgroßvaters Karl Witte zum Abfotografieren im Studio vorbei. Wir fragten uns, was denn diesen jungen Mann auf dem Bild so besonders gemacht hat, dass über ihn ein Buch verfasst wurde. Sigrid erzählte uns so viel Interessantes über ihren Vorfahren, dass wir aus dem Staunen nicht mehr heraus kamen: Karl Witte lebte von 1800 bis 1883 und wurde von seinem Vater nach dem Grundsatz erzogen „Jedes gewöhnliche Kind könne ein ausgezeichneter Mensch werden, wenn er nur danach erzogen würde...“. Mit neun Jahren bestand Karl Witte sein Abitur in Leipzig, wurde ein halbes Jahr später an der Universität immatrikuliert und mit dreizehn Jahren zum Ehrendoktor in Gießen ernannt. Zwei weitere Jahre später bestand er die Doktorprüfung in den Rechtswissenschaften. König Friedrich Wilhelm III. bewilligte ihm ein dreijähriges Reisestipendium nach Italien. Dort lernte er die Dichtungen Dantes kennen und sie ließen ihn zeitlebens nicht mehr los. Karl Witte wurde der Begründer der Deutschen Dante-Gesellschaft. Sigrids Erzählungen waren so fesselnd, dass wir sie spontan baten, sie für unseren Blog fotografieren zu dürfen.

19. Februar - Jetzt kommt Feuer ins Spiel


Mira wohnt auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft und alle paar Wochen begegnen wir uns. Mira ist eine - im allerpositivsten Sinn - „verrückte“ Person. Voller Leidenschaft und Lebenslust. Sie tanzt seit Jahren Tango Argentino, ist stets gut gelaunt und zu einem Spaß aufgelegt. Immer, wenn wir uns sehen, gibt es viel zu lachen. Mira mag fast alles – nur keine Langeweile. Sie zeigte uns wundervolle Fotoaufnahmen, die sie in Travemünde in der Eiseskälte gemacht hat und es ist für uns Inspiration, in den nächsten Tagen auch mal wieder ans Meer zu fahren. Danke, Mira!

18. Februar - Aber was wäre Ingrid ohne ...


... Maddox? Natürlich immer noch Ingrid. Nur ohne Maddox können und wollen wir uns die Malschule gar nicht mehr vorstellen. Kendo und Greta lieben es, bei Maddox vorbeizuschauen und „Hallo“ zu sagen. Wobei es bei einem kurzen Hallo sowieso nie bleibt. Es wird getobt und gerangelt, so dass schon manche Staffelei ins Schwanken kam. Allerdings immer ohne ernsthafte Folgen, denn die Drei lieben und mögen sich einfach. Und wir mögen Maddox mit seiner ruhigen und souveränen Art.

17. Februar - Es ist so schön ...


... dass es Ingrid und ihre Malschule bei uns um die Ecke gibt. Ingrid ist nicht nur eine großartige Malerin mit eigenen Ausstellungen, sondern sie vermittelt in ihrer Malschule in Wohltorf auch ihre Kenntnisse an zahlreiche Schüler*innen. Und das schon seit Jahren. Oft, wenn Ingrid in ihrer Malschule ist, schauen wir gerne vorbei und plaudern über die letzten Neuigkeiten. Dass Ingrid auch eine Meisterin der Fermentation ist, ist nicht jedem bekannt. Es ist hochinteressant, was und wie man so alles fermentieren kann. Gerade in der heutigen Zeit, in der die "guten alten Methoden" wieder stark an Bedeutung gewinnen.

16. Februar - Träumen darf man ja wohl noch…


"Die wahren Abenteuer finden im Kopf statt" ist ein Spruch, den wir irgendwann einmal auf einer Postkarte gelesen haben. Beim Anschauen dieses Schildes auf einem unserer letzten Spaziergänge mussten wir an ihn denken. Und an damals, als wir uns mit Kendo und Greta einfach so auf den Weg machten, um in Niemanns Gasthof zu essen. Bei schönem Wetter auf der Terrasse und ansonsten in der gemütlichen Gaststube. Dort gibt es Hausmannskost im besten Sinn. Wir freuten uns jedes mal, dass kulinarisch das gehalten wurde, was auch versprochen war: Bauernfrühstück, Matjes, Gurkensalat, Leber, Grünkohl, Roastbeef mit Bratkartoffeln und noch so einiges mehr. Gepaart mit einer Freundlichkeit, die uns schon auf den nächsten Besuch freuen ließ. Auch Kendo und Greta wurden bei jedem Besuch mit einem Leckerlie bedacht. Allein der Satz „Darf es noch etwas sein?“ fehlt uns heute. Aber: genug geträumt ... 

15. Februar - Wenn es Nacht wird in Wohltorf...

...und es schneit, dann ist die Freude nicht mehr weit... 
Äh - genug gedichtet. Der heutige Schneefall hat unsere Gegend jedenfalls kurzerhand in eine Märchenlandschaft verwandelt und wir konnten nicht widerstehen, schnell mit den Hunden vor die Studiotür zu treten, um den abendlichen Anblick zu geniessen. Alles war sofort gedämpfter, was auch daran lag, dass sich kurzfristig nur noch wenige Autofahrer auf die Straßen trauten - wir Norddeutschen sind solche Schneemassen gar nicht mehr gewöhnt und so bleiben wir lieber daheim und warten auf den Räumdienst. Und so konnten wir einige stille Minuten in der Abenddämmerung genießen.

14. Februar - Immer wieder schön...


Jo Müller haben wir lange nicht mehr gesehen. Um so schöner, dass es heute zufällig geklappt hat. Jo ist begeisterter Musiker und spielt unter anderem im Sachsenwald Sound Orchester. Um die durch Corona entstandene musikalische Zwangspause zu überbrücken, arrangiert der leidenschaftliche Percussionist in der Zwischenzeit verschiedene Musikstücke.

13. Februar - So eine Freude


Endlich! Wir haben unsere Begegnugen mit den Slow Food Köch*innen und Produzent*innen zu einem Magazin zusammengefasst und konnten es gestern endlich als Dankeschön an alle verschicken. Als wir die Magazine das erste Mal in den Händen hielten, wurde uns mal wieder bewusst, wie befriedigend es ist, Fotos und Texte zusammengefasst als Geschichten nicht nur am Rechner zu sehen, sondern sie einfach wieder und wieder durchblättern zu können. Die Haptik und Wertigkeit sind schon sehr besonders. Wir hätten allerdings nicht gedacht, dass es soviel Zeit in Anspruch nehmen würde, um alle Exemplare mit einem Anschreiben, einigen Postkarten, Adressaufklebern und unserer selbstgestalteten Briefmarke zu versehen, um sie dann - ganz oldschool - in der Post aufzugeben. Wir sind einfach nur glücklich.

12. Februar - Entscheidungen kommen immer aus dem Bauch


Heute war Erik Gehl wieder einmal unser Gast. Unser, wie immer, sehr tiefgründiges Gespräch kreiste unter anderem um das Thema „Entscheidungen“. Wie oft treffen wir Entscheidungen und wie hoch ist dabei wohl der Anteil des Bauchgefühls? Aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass wir oft vor schwierigen Entscheidungen die Pros und Kontras aufschreiben und dann eine oder mehrere Nächte drüber schlafen, um bloss keine „falsche“ Entscheidung zu treffen. Unser Wunsch, möglichst alle Details und Möglichkeiten mit einzubeziehen und zu bedenken, also rein rational zu entscheiden, hat in der Vergangenheit des öfteren allerdings nicht wirklich funktioniert. Erik klärte uns darüber auf, dass es sowieso keine reinen Vernunftentscheidungen gibt. Jede Entscheidung ist letztendlich eine Bauchentscheidung, darauf zu hören haben viele von uns jedoch ein Stück weit verlernt. Aha! Daraus haben wir für uns heute mitgenommen, wieder mehr auf unser Gefühl zu hören. 

11. Februar - Der leere Tisch


Sinnbildlich steht dieses Foto für die jetzige Situation der Gastronomie. Eisige Kälte - gähnende Leere - kaum Perspektive. Unsere Gedanken sind oft bei den besuchten Betrieben und ihrem Mitarbeitern, die wir im letzten Jahr auf der Slow Food Chef Alliance Tour kennen gelernt haben. Genauso oft denken wir an die Betriebe in unserem direkten Umfeld. Soviel Essen können wir gar nicht „to go“ bestellen, wie nötig wäre, um all diese Betriebe am Leben zu halten. Gleichzeitig fiebern wir dem Tag entgegen, an dem wir wieder an einem gedeckten Tisch sitzen können und einfach nur unbeschwert geniessen werden ...


10. Februar - Ja, wo gibt’s denn sowas?


Ganz einfach: bei der Deutschen Post. Die Post ist ja nicht gerade für innovative Ideen bekannt, um so überraschter waren wir, dass man sich dort seine eigenen Wertzeichen gestalten und professionell als echte Wertmarken drucken lassen kann. Als persönliche Note für jeden Brief und als Riesen- Spaß für uns. Wir finden: mit diesem Motiv könnten sie gerne in die Massenproduktion gehen.

09. Februar - Geheimnisvolle Orte im Wald


Heute morgen ist uns zum ersten Mal dieser Platz im Wald ganz in der Nähe unseres Studio aufgefallen. Am Rand eines Abhangs zur Bille hat sich jemand diesen Meditationsplatz geschaffen. Jetzt ist nicht gerade die Jahreszeit, um dort zu verweilen, aber im Frühling, Sommer und Herbst ein wundervoller Ort, um zur Ruhe zu kommen. Schön, dass es solche geheimnisvollen Plätze gibt. Sollte der geheimnisvolle Erbauer dieses Kraftortes unseren Blog lesen, kann er/sie sich ja gerne einmal bei uns melden. Wir würden dich gerne portraitieren ...

08. Februar - My home is my castle


Und wenn die Aussenwelt auch noch so unsicher erscheint, wir schauen optimistisch in die Zukunft. Wir lassen uns nicht von weiteren Horrornachrichten einschüchtern, sondern freuen uns schon wieder auf den Frühling, die Wärme, das Draussen sitzen, das Rumfahren, das Essen in Restaurants. Auf den Besuch von Biergärten, auf das Wiedersehen mit Menschen, ja einfach auf Kontakt zu anderen Menschen. Das ist es, was uns am meisten fehlt und worauf wir uns schon wie verrückt freuen. Bis dahin geniessen wir mit Kendo und Greta gemeinsam unser zuhause und machen es uns gemütlich.

07. Februar - Achtung! Wolf-Streifgebiet


Wir wollten einfach nur spazieren gehen. Doch schon in unmittelbarer Nähe zu Wohltorf kamen wir in ein Wolf-Streifgebiet. Unbeeindruckt und mutig gingen wir weiter, fanden schliesslich den richtigen Weg und entkamen so der Gefahr. Unterwegs suchten wir uns noch unseren nächsten Tannenbaum aus, begegneten einigen Rehen, sahen anerkennend Joggern hinterher - ein wenig Neid war da natürlich auch dabei und fanden im gefrierenden Schnee eine echte Wolfsspur. Oder war es doch nur ein sehr großer Hund? Egal! 
Unser Fazit: Abenteuer pur.

06. Februar - Aus der Alchemisten-Küche

Für gewöhnlich werde ich verdächtigt, wenn es in der Küche dampft, zischt und spritzt. Doch heute: weit gefehlt! Denn (fast) immer, wenn es um das Braten oder Anbraten von Fleisch geht, ist Christian am Herd aktiv. Heute gibt es ein fantastisches Roastbeef vom Naturhof Stemwarde. Wir holen von dort schon seit ein paar Jahren immer mal wieder unser Rindfleisch und sind begeistert von der tollen Qualität.
Leider haben wir heute Abend ein wenig spät mit der Zubereitung angefangen, so dass wir wohl noch eine knappe Stunde auf unser Essen warten müssen ... aber nun gut - es ist ja Wochenende.

05. Februar - Die Katastrophe kann kommen


Jetzt ist es soweit. Ganz Norddeutschland wartet gebannt auf die Schneekatastrophe. Ganz Norddeutschland? Nein, wir glauben zwar gerne an den Weihnachtsmann, aber für uns könnte so manche Katastrophenankündigung auch etwas kleiner ausfallen. Nicht jedesmal muss ein neues Superlativ für Wetterkapriolen erfunden werden. Der zweitheisseste Sommer seit Wetteraufzeichnung würde es genauso tun, wie der drittkälteste Winter. Leider reicht so etwas nicht, um medial verwurstet zu werden. Katastrophen verkaufen sich deutlich besser und wie wir schon vor Jahren erfahren haben, zählen bei Zeitung, Radio und Fernsehen im übertragenen Sinne eh' nur die Klickzahlen. Also geniessen wir einfach das Wochenende und lassen uns von allem, was da kommen mag, überraschen. Hauptsache Schnee.

04. Februar - Ja, ist denn schon wieder Ostern?

Das Datum unseres Abreisetermins im letzten Jahr, der 1. März 2020, jährt sich in wenigen Wochen. Das Jahr ist nur so an uns vorüber geflogen und es kommt uns fast so vor, als wären wir gar nicht richtig fort gewesen. 
Auch Ostern steht schon wieder vor der Tür, obwohl die Meteorologen noch einen heftigen Wintereinbruch vorhersagen. Auf den Schnee freuen wir uns schon.. 
Doch dieser kleine Kollege, den wir heute beim Fotografieren bei unserem Kunden entdeckt haben, hat uns schon wieder in Frühlingsstimmung versetzt. Die ersten Krokusse, die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, das Meer ... ach, wir schweifen schon wieder ab...

03. Februar - Mach' mal 'ne Pause


Früher war nicht alles besser, aber man konnte als Raucher noch überall seinem Laster frönen. Heute ist das anders. In keiner Firma darf mehr geraucht werden, ausser in extra dafür vorgesehenen Raucherkabinen, die den Charme eines viel zu engen Hamsterkäfigs haben. Oder aber man geht bei jedem Wetter an die frische Luft und geniesst da seine Rauchpause. Die Stühle stehen auf jeden Fall schon einmal bereit.

02. Februar - Gratulation die Zweite


Das gibt es doch gar nicht, oder doch? Zweimal direkt hintereinander gratulieren wir ganz herzlich unseren tollen Müttern und Schwiegermüttern zum Geburtstag. Heute ist Mareikes Mutter Elisabeth an der Reihe. Wie wir schon vor Monaten über sie schrieben, ist Elisabeth ein wandelndes Lexikon. Durch ihr großes Interesse am Weltgeschehen, hat sie ein sehr breit gefächerte Allgemeinbildung und erstaunte uns auch heute wieder mit ihrem profunden Wissen über Politik, Sport und Gesellschaft. Ihr phänomenales Gedächtnis hat sie offensichtlich auch an ihre beiden Töchter weiter vererbt - Mareike verblüfft mich zum Beispiel immer wieder mit einer solchen Textsicherheit beim Mitsingen von Liedern aller Gattungen - da bin ich dann einfach nur platt...

01. Februar - Gratulation an eine tolle Frau und Mutter 

 

Gestern war der Geburtstag von Hanne. 86 Jahre und kein bisschen leise. Leider ist sie - so wie viele von uns - zurzeit abgeschnitten von ihren Lieblingsbeschäftigungen. Bridge spielen oder im Kirchenchor singen sind schon seit langer Zeit nicht möglich. Außerdem fehlen ihr die zwischenmenschlichen Kontakte. Wie hilfreich wäre es für Hanne und ihre Altersgenossen, ein verlässliches Impfdatum genannt zu bekommen. Das wäre neben einer positiveren Berichterstattung in den Medien eine wahre Befreiung und eine Vorfreude auf die Lockerungen in der Zukunft. Wir freuen uns schon auf einen hoffentlich stattfindenden Opernbesuch mit ihr im Sommer dieses Jahres.

31. Januar - Hakuna Matata im Sachsenwald


„Huch - was soll das denn sein?!?“ entfuhr es uns heute beim Anblick dieser Kuh-Schwein-Elch-Baumwurzelskulptur. Nicht nur, dass Lockdown-Bedingt seit einiger Zeit deutlich mehr Menschen als je zuvor durch unseren schönen Sachsenwald laufen, jetzt auch noch das... 
Nach ein paar Minuten des Rätselratens entschieden uns dafür, dass das "Untier" am ehesten Pumba aus der Zeichentrickserie Timon und Pumba ähnelt. Und dank Greta und Kendo konnte er auch sehr schnell dingfest gemacht werden. Unsere Heimat ist nun um eine Attraktion reicher. Hakuna matata.

30. Januar - Wenn Fotografen...

Fotografen bei Fotografieren fotografieren... und so weiter.....
Heute war ein traumhafter Wintertag und wir haben einen ausgedehnten Spaziergang in Stove an der Elbe gemacht. Kendo und Greta hatten ihren Spaß im Schnee und wir hatten unseren Spaß beim Fotografieren. Erst zuhause haben wir festgestellt, dass wir uns unabhängig voneinander beim Fotografieren fotografiert haben. Das wollen wir euch hier nicht vorenthalten...

29. Januar - Schneesturm im Norden


Wir hier im Norden haben die Küste, das Wasser, die Weite... Wehe aber, es schneit. Schon ab einer Schneehöhe von gemessenen 4, aber gefühlten 40 cm, wird es bei uns extrem schwierig. Dann rutschen und glitschen wir nur so umher. Gerodelt wird sofort auf jedem noch so seichtem Hang ab zwei Meter Höhenunterschied und wir fühlen uns wie in den Alpen - na ja fast. Was aber wirklich schön ist, ist die Ruhe, die sofort einkehrt - kaum einer traut sich noch mit seinem Auto auf die Straßen. So konnten wir nicht nur einen herrlichen Spaziergang in der Wentorfer Lohe machen, sondern auch bequem im fast menschenleeren Ort einkaufen. Und so hat dieser unfassbare Wintereinbruch viel Schönes an sich.

28. Januar - Auf die Freundschaft


Ralf war nach längerer Zeit mal wieder bei uns im Studio zu Besuch. Vor über 40 Jahren haben sich Ralf und Christian kennen gelernt. Ihre gemeinsame Liebe für die Fotografie brachte die beiden damals zusammen und auch heute noch haben sie ihre Begeisterung für das „Zeichnen mit Licht“ bewahrt und die nächsten fotografischen Ideen skizziert. Darüber hinaus freuen wir uns schon wieder auf das nächste gemeinsame Osterfeuer im Garten oder auf das legendäre Meeresfrüchte-Essen zu Weihnachten.

27. Januar - Herzlichen Glückwunsch, lieber Harald


Lieber Harald, schön, dass es Dich gibt und wir Dir heute zum Geburtstag gratulieren konnten. Zum 87. um genau zu sein. Du bist für uns ein Vorbild an Herzlichkeit, Sportlichkeit und Hilfsbereitschaft. Wäre nicht gerade Lockdown, würdest Du mehrmals in der Woche ins Fitness-Studio gehen um zu trainieren. Wann immer wir Hilfe brauchen - und sei es auch nur, weil uns ein Werkzeug fehlt - so hilfst Du stets. Auch Deine Herzlichkeit ist ansteckend - Du hast immer ein Lächeln und ein freundliches Wort für Deine Umwelt. Heute haben wir endlich zusammen mit Dir ein Glas Wein auf Deiner Terrasse getrunken - das wollten wir schon im letzten Sommer machen - dann kam dies und das dazwischen, aber heute hat es geklappt. Es war kalt und es hat uns nichts ausgemacht. Schön war die Begegnung mit Dir. Und was hat es mit dem Straßenschild „Lange Reihe“ auf sich? Fast Dein gesamtes Arbeitsleben hast Du in einer Sanitärfirma auf der „Langen Reihe“ in Hamburg gearbeitet. Das nennt man Treue.

26. Januar - Lange nicht gesehen

Bald geht es wieder los, die neuen Lieblingsadressen stehen vor der Tür - oder zumindest deren Produktion. Nach einem Jahr Pause geht es nun bald wieder los und wir freuen uns darauf. Dazu gehört auch die enge Zusammenarbeit mit Danika, die sich um die Kundenbetreuung und Akquise kümmert. Wie schön war es, sie heute einfach mal wieder zu sehen und gemeinsam mit Kendo und Greta eine Runde entlang der Bille zu drehen. Endlich mal wieder ausführlich quatschen. Über Lustiges gneau so wie über Ernstes. In den kommenden Wochen werden wir dann sich wieder mehr voneinander hören...

25. Januar - Besuch im Studio


Endlich war wieder mal ein Mensch im Studio. Und das in diesen so schwierigen Zeiten. Danke Celina, dass Du heute da warst. Welch eine Freude über so viele andere Dinge als Corona zu sprechen. Celina ist voller Pläne, Ideen, reflektiert sich selbst extrem und entwickelt sich unübersehbar weiter. Für uns Ansporn genug, mit Elan und Freude in die Zukunft zu schauen und das „Heute“ zu leben. Danke für Deinen Besuch - es war einfach erfrischend...

24. Januar - Die besten Dinge...

...sind doch meistens die Einfachen. So, wie dieser Apple Crumble. Aus einer Eingebung heraus haben wir am letzten Wochenende unseren ersten Apple Crumble selbst gemacht und waren begeistert (aber auch ein wenig erschüttert, dass wir erst jetzt auf die Idee gekommen sind, mal einen selbst zu machen...)
Heute haben wir das Rezept noch ein klein wenig angepasst und nun ist der Crumble für uns perfekt. Wir nahmen vier Äpfel (500-700 g - je nach Belieben und in unserem Fall Elstar), haben sie geviertelt, die Viertel in Scheiben geschnitten und mit dem Saft einer Zitrone vermengt. Die kamen dann in eine gefettete Auflaufform. Die Streusel bestehen aus knapp 120g gesalzener (kalter!) Butter, 90 g Rohrohzucker, 175 g Weizenmehl, ca. 2 TL Zimt und ca. 1/2 TL gemahlener Vanille. Die Streusel kommen auf die Äpfel und die Auflaufform für ca. 30 Minuten in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze). Et voilà: fertig ist er. Dazu gab es Schlagsahne (auch diese mit ein wenig Zucker und gemahlener Vanille). Es war einfach köstlich. Beim nächsten Mal könnte es ja auch noch ein wenig Eis dazu geben...

23. Januar - Immer wieder Curt


Wir hatten schon wieder ein kurzes Treffen mit unserem Nachbarn Curt Clausen - dieses Mal auf seiner Terrasse. Und wie schon so oft, ging es im Gespräch um gesellschaftliche und kulturelle Fragen. Er ist ein sehr guter Kenner der Musikbranche, spielt selbst in verschiedenen Formationen, hatte schon eigene Plattenaufnahmen und sein Interesse geht von Jazz, über brasilianische Musik bis weit in den klassischen Bereich hinein. Oft landen wir in den Gesprächen bei unserer gemeinsamen Liebe zu den Opern Richard Wagners. Curt ist ein profunder Kenner der Opernszene und kann allein durch seine Erzählungen bei seinen Zuhörern Begeisterung entfachen.

22. Januar - Der Stratege


Oliver ist für uns einer der bestorganisierten Menschen, die wir kennen. Stets hervorragend vorbereitet, leitet er seit Jahren die Werbeabteilung eines großen deutschen Onlinversands mit einigen angeschlossenen Ladengeschäften. Bei jedem unserer Fotoshootings behält er auch in stürmischen Momenten die Übersicht und Ruhe und macht diese Tage zusätzlich durch seinen trockenen norddeutschen Humor zu unvergesslichen Erlebnissen.

21. Januar - "Ihr lieben, goldigen Menschen"


So begrüßte Deutschlands erster Fernsehkoch sein Publikum. Lange bevor Alfred Biolek oder Rainer Sass vor der Kamera kochten, begeisterte Clemens Wilmenrod Deutschland mit exotisch anmutenden Gerichten - gesendet wurde übrigens aus dem Bunker auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg. Seine weniger bekannten Gerichte sind Spaghetti nach Art der schwarzen Carola, Päpstliches Huhn oder Tessiner Fischschnitzel, aber Toast Hawaii ist vermutlich all jenen bekannt, die schon einmal etwas Überbackenes im Ofen zubereitet haben. Eine Scheibe Toast, Kochschinken und Ananas aus der Dose werden mit einer Scheibe Käse überbacken und - anders als Wilmenrod, der stets eine Cocktailkirsche nahm - nehmen wir ein wenig Preiselbeeren. Einfach köstlich! Wer mehr von diesem Wunderkoch erfahren möchte, dem empfehlen wir auf YouTube nach der Folge mit der gefüllten Erdbeere zu suchen. Als wir das vor Jahren zum ersten mal sahen, lagen wir vor ungläubigem Lachen fast auf dem Küchenboden.

20. Januar - So eine schöne Überraschung

Da sitzt man nichtsahnend am Computer, als es plötzlich an der Tür klingelte. Es war bereits dunkel, Lieferungen erwarteten wir nicht mehr, die Post war auch schon lange durch, also konnte es ja nur ein Nachbar sein... Doch an der Tür dann die große Überraschung: da stand eine liebe Kundin vor uns und brachte - einfach mal so - einen kleinen Gruß vorbei. Wie schön, das kam genau zur richtigen Zeit - so langsam fällt uns hier nämlich die Decke auf den Kopf. Aber der kleine Plausch an der Tür und das Geschenk samt handgeschriebenem Brief hellten unsere Stimmung sofort auf. Vielen Dank, liebe Dorrit!

19. Januar - Hafencity light


Hamburg wird oft Weltstadt am großen Fluss genannt und tatsächlich ist für uns die Stadt an der Elbe ein wundervoller Ort - wir geniessen ihre Nähe und sind doch schnell in der Natur. Das ist gerade in Pandemie-Zeiten ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Heute ging es aber nur in die Hafencity-Light, das heißt nach Geesthacht. Ebenfalls an der Elbe gelegen, öffnet sich die Stad langsam dem Fluss. Zum Teil mit schönen Ecken, wie z.B. im Bereich der ehemaligen Menzer-Werft und teils mit extrem dichter Bebauung, wie am anderen Ufer deutlich sichtbar. Wer dort nicht in der ersten Reihe wohnt, sieht ausser anderen Betonklötzen leider nichts.

18. Januar - Es gibt kein schlechtes Wetter...


...nur die falsche Kleidung. Ja, wir kennen diesen Spruch und trotzdem war das Wetter heute beschissen. Dauernieselregen, Kälte und wir hatten nicht einmal Lust am Wasser spazieren zu gehen. Unsere beiden Hunde hatten übrigens auch keine Lust. Aber was machten wir denn dann in Eckernförde - nur zum Gassi gehen wäre der Weg dann doch etwas zu weit gewesen...
Der Feind des Guten ist ja bekanntlich das Bessere und so haben wir uns dort mal beim Händler einen Ford Nugget Plus angesehen - einem möglichen Nachfolgemodell für unser jetziges Wohnmobil. Danach wollten wir eigentlich noch einen ausgiebigen Spaziergang am Strand machen, aber aus beschriebenen Umständen wurde daraus nur ein Kleiner - immerhin am Meer, auch wenn das heute einfach nur grau war.

17. Januar - Vom Friedrich seiner Ruh...

Heute lud das Wetter endlich mal wieder zu einem längeren Spaziergang ein. Und anstatt nach Tespe an die Elbe zu fahren, haben wir uns kurzerhand noch auf dem Weg dorthin umentschieden und sind durch den Sachsenwald zum Bismarck-Mausoleum in Friedrichsruh gelaufen. Otto von Bismarck soll sich diesen Ort bewusst als letzte Ruhestätte ausgesucht haben, um einen großen Staatsakt durch Wilhelm II anlässlich seiner Beisetzung zu verhindern. In dem Mausoleum ruhen er, seine Frau, sowie drei Familienmitglieder. 
Dann ging es wieder zurück. Kendo und Greta hatten genau so ihren Spaß, wie wir. Die kühle Luft, die zugefrorenen Pfützen und das Rascheln des Laubes unter den Pfoten der Hunde, sowie die Aussicht auf einen selbst gemachten Apple Crumble mit Sahne zuhause, ließen den Rückweg gefühlt nur halb so lang sein...

16. Januar - Zum Nichtstun verdammt


So lässt es sich aushalten - einfach mal das Wochenende geniessen - nichts tun und das mit Kendo und Greta nach einem langen Spaziergang. Herrliches Wetter draussen - drinnen frisch gebrühter Kaffee und Berliner vom Bäcker - die sind nicht nur Silvester der Renner. So ein Tag ist einfach perfekt, damit wir uns Gedanken über unsere Ziele und Träume machen können. 


15. Januar - Alles für die Katz?


Wir können nicht beurteilen, ob Schmusi sich darum schert, dass er ab sofort mit einem überlebensgroßen Portrait die Wand schmücken wird, aber seine Menschen erfreute das Bild schon beim Abholen. Einige Wochen ist es nun her, dass er bei uns im Studio zu Besuch war. Ein ganz besonderer seiner Art. Ruhig, ausgeglichen und verschmust präsentierte er sich der Kamera. Heute wurde das Ergebnis in Form eines großen Bildes auf Aludibond für die heimischen Wände abgeholt - einfach umwerfend, welche Emotionen so ein schönes Foto hervorufen kann.

14. Januar - Es geht voran


Manche Dinge ziehen sich gefühlt schier unendlich lange hin und dann platzt auf einmal der Knoten. So wie bei dem Magazin über unsere Fotografenkollegen, die wir im letzten Jahr in ganz Deutschland besucht haben, an dem wir gerade arbeiten. Alle Rohtexte der Interviews sind abgetippt und müssen jetzt noch überarbeitet werden. Außerdem muss eine Auswahl aus den Unmengen an geschossenen Fotos getroffen werden. Wir hatten uns dafür entschieden, die Aufnahmen von und bei unseren Verbandskollegen des BPP analog, das heisst auf Film, zu fotografieren. Das war eine ganz "neue" (eigentlich alte) Erfahrung, als wir das erste Mal auf das nicht vorhandene Display der alten Kamera sahen, um die Aufnahme überprüfen zu wollen. Um dann festzustellen, wie befreiend es ist, nicht alles sofort kontrollieren zu können. Es war außerdem erstaunlich, mit wie wenigen Belichtungen wir im Vergleich zur Digitalfotografie auskamen. Jetzt warten wir noch auf die professionellen Scans der Hasselbladfotos und dann kann es endlich in den Druck gehen.


13. Januar - Hvad ellers?

Januar in Norddeutschland im Lockdown... Wetter: geht gar nicht bis geht so. Zu Arbeiten: nun ja... Zu Tun: alles, worauf wir sonst auch keine Lust haben. Also griffen wir heute mal weider zu unseren Dänisch-Unterlagen und lernten. Und das kann mit ausreichend Zeit auch Spaß machen. Was also sonst sollten wir tun an so einem Mittwoch im Januar...?

12. Januar - Soulfood

Danach war uns heute irgendwie. Nachdem wir es geschafft hatten, während der eizigen Sonnenstunden die Zeit im Studio zu verdaddeln, wurden wir dann bei unserem Hundespaziergang doch wieder nass. Also musste etwas für die Seele her. Gesagt - gesucht. Und was kam als eines der ersten Rezepte bei unserer Online-Suche heraus? Blumenkohl-Spinat-Kokossuppe. Nun gut. Rasch eingekauft und zubereitet und was sollen wir sagen: die war sehr lecker und passte einfach zur Stimmung.

11. Januar - Mr. Hasselblad Ulf Kühn


Wenn es mit der eigenen Hasselblad-Fotoausrüstung ein Problem gibt, dann ist man bei Ulf Kühn in Ahrensburg bei einer der besten Reparatur-Adressen Deutschlands. Er ist eine Koryphäe, kennt die gesamte Kamerageschichte des ehemals schwedischen Unternehmens und steckt förmlich in jeder Feder, jeder Schraube und jedem Schneckengang. Als wir heute dort vor Ort waren, bemerkte Christian beim Anblick einer auseinander gebauten Kamera unmerklich: „Nie im Leben würde ich so etwas wieder zusammensetzen können“. Stimmt! Aber genau dafür gibt es solche Zauberer, wie Ulf Kühn, die mit Akribie und viel Liebe diese zum Teil über 50 Jahre alten Kameraschätze vor dem Totalausfall bewahren.

10. Januar - Schnee Adé? 

Ob das nun wohl schon alles war? Vor ein paar Tagen fiel hier endlich ein wenig Schnee, der aber am nächsten Tag schon fast überall wieder geschmolzen war. Schade, hatten wir doch mit Kendo und Greta ein paar schöne Stunden während des nasskalten Spaziergangs im Wald. Heute dann die Überraschung in der Wentorfer Lohe: hier war noch ein wenig Restschnee übrig geblieben und sogar ein kleiner Schneemann lächelte uns schief an. Wir erfreuten uns an dem Anblick und hofften, dass das noch nicht alles mit dem Winter war, denn der ist auch im Norden mit Schnee einfach schöner.  

09. Januar - Auf die Freundschaft


Heute trafen wir uns mit Birgit zum Spazieren gehen. Zusammen mit unseren insgesamt drei Hunden ging es kreuz und quer durch den Wald, es war rutschig und nass, die Hunde hatten ihren Spaß und wir Zeit für tolle Gespräche. Birgit und Mareike kennen sich schon lange und haben viele Jahre gemeinsam Handball gespielt. Vor ziemlich genau einem Jahr waren sie zusammen mit einer dritten Freundin in Wien bei der Handball EM Hauptrunde der Herren - ein unvergessliches Erlebnis für die drei. Heute, nur ein Jahr später, ist eine Großveranstaltung in dieser Form kaum noch denkbar. Aber die schönen Erinnerungen bleiben ja glücklicherweise. Und so wanderten wir durch den Matsch und träumten von unserem nächsten gemeinsamen Bornholm-Urlaub und erfreuten uns an der Freude der Hunde. Am Ende des Spazierganges hatten wir uns auf den neusten Stand gebracht und die Hunde waren schmuddelig. Was will man mehr? Ein Hoch auf die Freundschaft!   

08. Janunar - Unerreichbares Paradies


Ach Eva, läge doch dein Paradiesgarten nur näher an unserer Heimat...
Doch vorerst bleibt uns nur die Erinnerung an deinen Garten, der kein Garten mehr ist, so groß und überwältigend - ein Genuss, wohin man schaut. 
Wenn wir nur daran denken, wie du erntest, dann wollen wir möglichst nie wieder im Supermarkt kaufen, sondern das Gemüse bei dir abholen, nur kurz abspülen, danach zubereiten und dann einfach schmecken. Den vollen, unverfälschten Geschmack genießen - wie schön kann eine Möhre oder ein Kohlrabi schmecken, wenn sie nach Demeter Richtlinien angebaut und mit Liebe geerntet wurden. Liebe Eva, einfach nur Danke für deine Weihnachtspost mit diesem selbstgemachte Bienenwachstuch - wir denken gerne an unseren Besuch bei dir im Süden zurück und sehen uns hoffentlich in diesem Jahr wieder.

07. Januar - Endlich ein klein wenig Schnee


Heute morgen ging es nach Friedrichsruh zum Pferdegnadenhof, den Martina Schooff seit Jahren betreibt. Bereits 1985 kam Martina als junges Mädchen auf der Suche nach einer Unterkunft für ihre Pferde nach Friedrichsruh und verliebte sich sofort in dieses kleine Paradies. Einige Jahre später wurde sie von einer Tierärztin gefragt, ob sie sich nicht um ein Pferd kümmern könnte, das für den normalen Reitbetrieb nicht mehr zu gebrauchen sei und deshalb abgeschoben wurde. Seit dieser Zeit kümmert sich Martina mit ihren fleissigen Helferinnen um zahlreiche Ponys und Pferde, die ansonsten kein Zuhause mehr hätten und so erleben sie in Friedrichsruh nicht selten ihren zweiten Frühling. Für uns war es ein ganz besonderer Moment mit Kendo und Greta dort zu sein, die winterliche Atmosphäre zu erleben und die Ruhe, die von den Pferden und Ponys ausgeht, wahrzunehmen. Für Kendo und Greta war es das Paradies, die beiden konnten ungestört zwischen den Pferden umherstromern, hier und da an einer heruntergefallenen Möhre knabbern oder an einem Pferdeapfel naschen und die Gegend erkunden. Im Anschluss ging es für uns noch in den Wald, um den seltenen Anblick des Winterzaubers bei einem ausgedehnten Spaziergang zu genießen.

06. Januar - Der ganz besondere Blick


Daniel Schönknecht hat das besondere Auge für die schwarz-weiß Fotografie. Seine Bilder vom Mont Saint Michel in Frankreich zum Beispiel sind einfach atemberaubend. Die Wahl der Perspektive, die perfekte Lichtstimmung, die gekonnte Ausarbeitung der Aufnahmen – das alles ist erstklassig. Und dabei betreibt Daniel die Fotografie nicht als Beruf sondern „nur“ zum Spaß. Auf jeder Familienreise ist immer auch die analoge Hasselblad mit dabei, seine Frau und der achtjährige Sohn fotografieren ebenfalls sehr ambitioniert. Und so kann es passieren, dass es morgens auch schon mal um 4.30 Uhr raus geht, wenn die richtige Lichtstimmung da ist. Daniel ist jemand, der so oft zu den selben Plätzen zurück kehrt, bis für ihn alles „stimmt“ – es gibt für ihn in der Fotografie nur die perfekte Umsetzung eines Bildes oder gar keine. Sein heutiger Kurzbesuch bei uns im Studio war inspirierend und wir hätten noch Stunden zusammen sitzen und klönen können.

www.danielschoenknecht.com

05. Januar - Versunken im Hier und Jetzt


In diesem Jahr jährt sich Mareikes "Malerkarriere" zum 10. Mal. Seit August 2011 lernt sie bei Ingrid im Kleinen Atelier ganz in der Nähe unseres Studios das Malen und Zeichnen. Normalerweise sind es kleine Gruppen, aber im Moment ist nur Einzelunterricht möglich. Heute am späten Nachmittag ging ich an dem Atelier vorbei und konnte ich einfach nicht widerstehen. Als ich Mareike beim Zeichnen sah, so konzentriert und vertieft, glücklich und scheinbar schwerelos, holte ich die Kamera aus dem Studio und fotografierte sie durch das Fenster. Für mich war es nicht wichtig zu wissen, an was Mareike gerade arbeitet, sondern ihr einfach nur zuzuschauen.

04. Januar - Die Portrait-Galerie


Heute war es soweit: Wir wollten schon seit Wochen Bilder im Studio aufhängen und haben es immer wieder vertagt, weil es doch mehr Arbeit macht, als nur mal eben einen Nagel in die Wand zu schlagen. Als wir dann nach zwei Stunden fertig waren, setzten wir uns erst einmal mit einer Tasse Kaffee vor die Bildergalerie und es tauchten sofort Erinnerungen zu jedem der Fotos auf. Die skurrilen Begegnungen mit Joseph Weizenbaum in Berlin, der träumende Mopedfahrer in Palermo oder der alte Mann mit dem leeren Blick an einem Grammophon lehnend in Buenos Aires – zu jedem der abgebildeten Aufnahmen erzählten wir uns gegenseitig kleine Geschichten, Erinnerungen, Reiseerlebnisse und nach einer Weile fingen wir an, über zukünftige Reisewünsche nachzudenken...

03. Januar - Geballte Lebenspower


Wir haben Liane innerhalb der letzten Jahre schon oft fotografiert. Meistens für freie Projekte, an denen sie immer  kreativ mitgewirkt hat. Kein Weg war ihr zu weit, keine Idee zu schräg und fast immer hat sie selber die Requisiten mit ausgesucht. Und bei den Shootings war sie stets guter Laune und bestens vorbereitet. Liane ist neugierig, unangepasst, eine echte Musikliebhaberin, begeisterungsfähig, kann Kekse backen und kümmert sich liebevoll um ihre Eltern. Ihr heutiger Besuch in Wohltorf, nach Monaten des Nicht-Sehens, war für uns eine echte Freude. Und die mitgebrachten Kekse sind auch schon aufgegessen.

02. Januar - Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne


„Wir lieben Wein, und wir haben Spaß an einem guten Tropfen. Diese Freude mit unseren Kunden zu teilen, ist das höchste Prinzip des Oxhoft Weinhandel.“ So lautet der Slogan von Gregor Zahnows „Oxhoft Authentic Wines Wentorf“. Dass vor jedem Genuss aber oft auch eine Menge Arbeit steht, haben Heide und Gregor zusammen mit ihren fleissigen Helfern heute beim Umzug in die neuen Räumlichkeiten in den Wentorfer Casinopark erfahren müssen. Nach dem gefühlt 100. Karton Wein in Folge, der auf eines der oberen Regale gewuchtet werden musste, war dann doch erst eimal eine kurzfristige Pause mit einem befreienden Lachanfall an der Reihe. Die meiste Arbeit ist mit Humor eindeutig leichter zu meistern. Ab dem 5. Januar geht es dann in der neuen Wirkungsstätte auch mit dem Genießen für die Kunden los.

01. Januar - Da ist es nun...

...das neue Jahr. 2020 ist Geschichte und 2021 noch ganz frisch. Passend zum ruhigen Jahreswechsel, trafen wir uns heute vormittag zum Spaziergang mit Freunden in dem Gebiet um die Besenhorster Sandberge, einem 20 Hektar großen hügeligen Dünengelände zwischen Geesthacht und Hamburg. Dieses Gelände hat auch so seine Geschichte: 1876 wurde dort von Max Duttenhofer eine Pulverfabrik errichtet, die erst im Jahre 1945 nach diversen Eigentümerwechseln geschlossen wurde.
Es ist schon unheimlich, durch ein heute so schönes Naturschutzgebiet zu gehen, dann plötzlich vor den Ruinen der ehemaligen Fabrikationsgebäuden zu stehen und zu wissen, dass hier unter anderem Zwangsarbeiter beschäftigt waren. 
Wir gingen gut eineinhalb Stunden bei schönen Gesprächen durch diese geschichtsträchtige Landschaft. Wir sind bereit für 2021 und schauen so neugierig auf das noch junge Jahr wie Kendo und Greta auf dem Foto.

31. Dezember - Was für eine schöne Überraschung


Vollkommen unerwartet klingelte es heute morgen an der Tür und Timm und Angelika sagten „Hallo“. Es ist schon einige Jahre her, dass wir uns das letzte Mal gesehen haben. Vor vielen Jahren fingen wir gemeinsam das Tango tanzen bei Verónica und Marcelo im Tango Chocolate in Hamburg an. Ein gutes Jahr später reisten wir gemeinsam mit ihnen und einer Gruppe Schüler nach Buenos Aires, um uns auf die Spuren des Tango zu begeben. Timm und Angelika sind darüber hinaus begeistere Fotografen und wir lieben die Gespräche mit den beiden über das Tanzen, die Fotografie und das Leben im allgemeinen. Timm hat eine wunderbare Art, die entscheidenen Fragen nach dem Tun und Sinn des Lebens zu stellen und lässt sich dabei nicht mit leichtfertigen Antworten abspeisen. 


30. Dezember - Das fahle Licht der Dämmerung


Gerade im Winter, wenn die wenigen Stunden zwischen Sonnenaufgang und -untergang kaum zum Wach werden reichen, ist das Licht oft besonders „flach“ – es gibt nur wenige Kontraste, alles verschwimmt in der Wahrnehmung, wird diffuser, unwirklicher und manchmal gerade dadurch geheimnisvoll. So wie heute auf unser Wanderung zwischen Geesthacht und Schnackenbek. Mal unten, mal oben auf dem Geesthang, zur einen Seite die Elbe, gingen wir zusammen mit den Kendo und Greta durch diese Lichtstimmung. Versunken in unseren Gedanken über die vergangenen Monate unserer Reise, die vielen Treffen mit Menschen und am Ende wieder am Auto ankommend, voller Tatendrang für den Rest des Tages – die Ideen sprudelten nur so aus uns heraus. Endlich nimmt unser Reisemagazin konkrete Formen an – jetzt steht es kurz vor der Vollendung...

29. Dezember - Auch mal abhängen


Diese Tage zwischen Weihnachten und Neujahr sind immer wieder etwas ganz Besonderes. Wir haben Zeit zum Besinnen, zum Nachdenken, Ausdenken, an andere Menschen denken und Zeit, um an die vergangenen und zukünftigen Monate zu denken. Außerdem haben wir Zeit, um all die Fotos der vergangenen Monate aufzuarbeiten. Und in Kendos Fall ist das Zeit, um auch einfach mal abzuhängen.

28. Dezember - Manchmal muss es einfach Pizza sein


Und dann am liebsten selbstgemacht. Keinen Fertigteig, sondern mit nur etwas mehr Aufwand ebenfalls selbstgemacht - dann mit allen Leckereien belegen und schon ist sie fertig. Unsere Lieblingspizza. Eigentlich für vier Personen gedacht, lassen wir gerade noch ein kleines  Anstands-stückchen übrig - keine Chance aufzuhören - einfach umwerfend...


27. Dezember - Auf nach Krätze


Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei und unsere Fahrt zu den Orten mit skurrilen Namen geht weiter. Als nächstes führt uns die Tour Richtung Niedersachsen in so schöne Orte wie Nikolausdorf, Affendorf, Lachendorf, Königreich, Krätze, Meinkot, Todtenhausen, Krankenhagen und Texas. Trotz Internet ist es nicht immer leicht herauszufinden, ob auch ein „richtiges“, also ein großes, gelbes Ortsschild den Ortseingang und -ausgang säumt. Aber nach einigen Recherchen steht unsere Tour und wir freuen uns darauf Unterwegs zu sein – auch wenn es nur tageweise ist.

26. Dezember - Alle Jahre wieder...

...kommt und geht das Christuskind auch wieder. 2020 war es für die Meisten von uns das wohl ungewöhnlichste Weihnachten, das wir bisher erlebt haben. Auch für uns war es anders als sonst und doch wunderschön. Trotz aller Widrigkeiten konnten wir unsere engsten und liebsten Menschen sehen, haben herrlich gegessen und ein schöne Zeit verbracht. Außerdem haben wir wieder einmal gelernt, dass es für alles eine Lösung gibt, und dass Jammern nie weiterhilft. Nun freuen wir uns auf die ruhigen Tage vor Neujahr und schauen voller Zuversicht in die Zukunft.
Dieses Foto ist 2018 kurz vor dem Jahreswechsel auf Bornholm entstanden und wir freuen uns schon auf unseren nächsten Besuch auf dieser Trauminsel.

25. Dezember - Alles Ködel oder was?


Als wir das erste Mal unsere Freunde in Köthel besuchten, wurden wir mit den Worten „Willkommen in Ködel“ von unserem Gastgeber begrüßt. Unsere Irritation löste er mit den Worten: „Köthel ist zwar schon der richtige Ortsname, aber es fühlt sich hier für uns vom Wohnen her eher wie „Ködel“, also recht provinziell an.“ So ganz mochten wir das dann doch nicht glauben, jedenfalls bis heute, als wir mit unseren Kameras diesen kleinen Ort östlich von Hamburg besuchten. Das erste was uns wunderte war, dass es zwei Ortsteile gibt: einmal Köthel im Kreis Herzogtum Lauenburg und dann Köthel im Kreis Storman. Und unser Fazit? Egal in welchem Ortsteil wir waren, die übrigens nur durch die Bille voneinander getrennt sind, schön geht anders. Einige alte Bauernhäuser gibt es im Ortskern, der Rest ist dann doch eher geschmacksneutral drumherum gebaut. Insofern passt „Ködel“ gut.

24. Dezember - Stille Nacht, heilige Nacht.


Und auf einmal ist Heilig Abend. Und die Frage, wie machen wir es mit einem Besuch bei unseren Müttern? Natürlich vorsichtig, aber bitte persönlich, lieber nur kurz anstatt zu telefonieren. So machten wir uns auf den Weg, übergaben ein paar Geschenke, wollten schon wieder aufbrechen und auf die Frage „Was machst Du denn noch jetzt anschliessend?“ sagte meine Mutter, dass sie sich ans Klavier setzen wolle, um seit langer Zeit mal wieder ein paar Weihnachtslieder zu spielen. Daraufhin änderten wir kurzerhand unseren Aufbruchplan und hörten ihr 20 Minuten lang beim Spielen zu. Nach einigen Entschuldigungen ihrerseits ob ihres schlechten Spiels, dann den Klassikern „Oh Tannenbaum“ und „Oh, Du fröhliche“ kam zum Ende noch „Stille Nacht, heilige Nacht“ – da wurden wir ganz still und plötzlich war Weihnachten…

23. Dezember - Oh, Du selige


Heute kamen wir bei unserem Spaziergang an der Aumühler Kirche vorbei und sahen nur noch die Spuren der vorbereiteten Open Air Gottesdienste zu Weihnachten. Nun sind diese allesamt abgesagt. Es sei zu gefährlich für die Bevölkerung, sich draussen gemeinsam zu treffen, befand die Kirchenleitung. Dafür gibt es jetzt das Online-Angebot der Kirche: Per Podcast oder auf YouTube können Gläubige am kirchlichen Leben rund um die Weihnachtszeit teilhaben. Am Heilgen Abend um 19.55 Uhr sollen alle Kirchenglocken der Umgebung läuten, damit die Menschen vor die Haustür treten können, um gemeinsam „Oh, Du fröhliche“ anzustimmen. Das Lied aus dem Jahr 1815 stammt von dem Schriftsteller und Laientheologen Johannes Daniel Falk, der in seinem Leben harte Schicksalsschläge verkraften musste, aber nie die Hoffnung aufgegeben hat. So verloren er und seine Frau Caroline vier ihrer sieben Kinder an Typhus. Jahre später gründeten die beiden unter anderem ein Waisenhaus für Kriegswaisen. Dieses Beispiel zeigt, dass es sich immer lohnt hoffnungsvoll und voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken.

22. Dezember - So viel Genuss...

...hatten wir länger nicht mehr am Stück, seitdem wir wieder zuhause sind. Die letzten vier Tage bzw. Abende verbrachten wir zusammen mit Christians Söhnen mit Kochen, Essen, Diskutieren, Rumgammeln und Wein trinken. Alles in allem ein unendlicher Genuss. Heute gab es Roastbeef vom Hof Soltau aus Stemwarde, selbstgemachte Remoulade und Kartoffeln mit Salzkruste. Die Hunde haben auch schon ganz sehnsüchtig geschaut. So schön kann Weihnachten sein.

21. Dezember - Wie schön ist das denn?


So viele Karten wie heute haben wir schon lange nicht mehr geschrieben. Aber dieses Jahr hat uns geeradezu dazu "eingeladen". Als wir bei unserem Jahres-Resümee dann unter anderem alle Slow Food Chef Alliance Mitglieder und deren Zulieferer zusammenzählten, bei denen wir in diesem Jahr zum Fotografieren waren, kamen wir auf fast 40 Stationen. Und sofort wurden Erinnerungen an unsere zahlreichen Begegnungen wach, wir durchlebten unsere Deutschlandtour wie im Zeitraffer. Unsere Tour führte vom hohen Norden über Ostfriesland, den Ruhrpott bis nach Bayern, unterbrochen von einigen Zwischenstopps in unserer Heimat. Was neben den wirklich tollen Begegnungen mit den Menschen noch geblieben ist, ist ein immer größer werdendes Wissen über Nachhaltigkeit in der Ernährung, über die verschiedenen Anbaumethoden in der Landwirtschaft, bis hin zu artgerechter Tierhaltung. Vor allem hat uns die Liebe der besuchten Menschen zu ihren selbst produzierten Produkten beeindruckt - da wird einfach mit Leidenschaft und Überzeugung gearbeitet. So beschwingt von den Erinnerungen, ließ es sich direkt wieder "leichthändig" weiter schreiben. 

20. Dezember - Online Weinprobe 

 

Das war für uns schon ungewöhnlich, was wir heute erlebt haben: unsere erste Online-Weinprobe. Im Vorfeld waren wir ein wenig skeptisch, ob so etwas funktionieren kann. Trotzdem haben wir uns spontan dazu entschlossen, auch, weil Konrad Müller es uns auf seine sympathische Art und Weise schmackhaft gemacht hat. Sein Sohn Marius ist Kellermeister bei der Fattoria Ispoli in der Toskana. Wir genossen in kleiner Runde zuerst einen Merlot, dann einer Sangiovese und zum Abschluss einen Chianti Classico Reserva. Zwischendurch natürlich zum Neutralisieren Wasser, Brot, Olivenöl und en wenig Käse. Unser Fazit: einfach eine tolle Idee und dazu noch herrlich kurzweilig und informativ umgesetzt.
www.fattoria-ispoli.com

19. Dezember - Auf gute Nachbarschaft


Wie schön, dass es so etwas gibt: Nur einmal kurz vor die Studiotür treten und schon mit den Nachbarn ins Gespräch kommen. Heute war es die Familie Schacks, die auf ihrem Spaziergang an unserem Studio vorbeiging. Nach einem kurzen Gespräch über unsere neue Logogestaltung ergab sich dieses spontane Familienbild. Danke für eure Bereitschaft, auf unserem Blog dabei zu sein.

18. Dezember - Du hast da was...

„Hast Du mal eben eine Minute für mich? Ich brauche Dich für ein Foto.“ Das waren Christians Worte, kurz bevor ich mich unter einem Lampenschirm wiederfand. Und nein, das ist keine Auswirkung des Lockdown, sondern völlig normal. Es passiert uns fast täglich, dass wir Dinge sehen, die wir jetzt sofort fotografisch umsetzen müssen. Und dann kommen dabei schon einmal solche Fotos heraus. Und mal ehrlich: mit der richtigen Haltung kann man alles tragen.

17. Dezember - Analoge Zeiten


Was war das für ein Spaß: Nachdem wir in diesem Jahr schon einige unserer Kolleginnen und Kollegen analog portraitiert haben, haben wir nun auch nach langer Zeit mal wieder hier in Wohltorf auf Film fotografiert. Im Format 6x6 mit der guten alten Hasselblad. Das Licht wurde mit dem Belichtungsmesser kontrolliert, danach Zeit und Blende manuell am Objektiv eingestellt, im Anschluss durch den Lichtschachtsucher von Hand scharf gestellt und dann wurden sage und schreibe nicht mehr als zwölf Belichtungen gemacht. Danach gingen die Filme ins Labor und nach etwa einer Woche hielten wir die Negative in den Händen. Endlich konnten wir das schönste Bild auswählen. Im Vergleich zur Digitalfotografie ist das ein langwieriger Prozess, der uns aber gerade deswegen einen riesen Spaß gemacht hat. Unserem Model übrigens auch.

16. Dezember - Strukturen im Herbst


Wir lieben das fahle Licht des Herbstes. Dann begeben wir uns gerne gemeinsam mit Kendo und Greta auf die Suche nach interessanten Strukturen, die besonders in schwarz-weiß ihren ganz eigenen Reiz entfalten. So wie heute in der Wentorfer Lohe, als wir an diesen frisch gesägten Baumstämmen vorbei kamen.

15. Dezember - Stille Nacht


Christians Weihnachtserinnerungen:
Vor ein paar Tagen sah ich auf einer Kommode bei meiner Mutter diese wundervollen Weihnachtsfiguren. Die müssen bestimmt schon über fünfzig Jahre alt sein. Von Beginn der Adventszeit an schmückten sie jedes Jahr unser Wohnzimmer und wir Kinder wussten dann, lange würde es nicht mehr dauern und der Heilige Abend ist da. Ach, war das damals schön, war mein erster Gedanke, als ich das Foto machte. Ich erinnerte mich sogar an weisse Weihnachten. Ja, die gab es auch hier im Norden, wenn auch wesentlich bescheidener, als im Süden Deutschlands. Dann an den geschmückten Tannenbaum - natürlich, wie meine Mutter betonte, nur mit echten Kerzen. Ich war jedesmal so aufgeregt, dass ich dadurch oft mein auswendig gelerntes Gedicht vergessen hatte. Meine Wangen glüten vor Anspannung, wenn die Glocke zur Bescherung rief. Endlich war er da, der Moment, wo sich die Wohnzimmertür öffnete, der erleuchtete Baum erstrahlte und die Weihnachtsmusik von Schallplatte - „Stille Nacht, heilige Nacht“ - erklang. Die Geschenke unter dem Baum, liebevoll eingepackt, sollten wir doch bitte in Ruhe auspacken, was nur selten gelang. „Nun schaut euch doch mal den schönen Baum an“, war der Satz meiner Mutter, den ich bis heute nicht vergessen habe. Schon nach wenigen Momenten der Papierschlacht waren meine Bruder und ich nur noch mit unseren Geschenken beschäftigt und hatten für kaum etwas anderes noch einen Sinn. Und je länger ich beim Betrachten der Figuren auf dem Foto über Weihnachten in meiner Kindheit nachdenke, umso mehr wird mir bewusst, dass damals auch eine ganz tiefe Traurigkeit über den frühen Tod unseres Vaters auf uns lag. Ähnlich wie frischer Neuschnee auf Tannenzweigen, überzog diese Traurigkeit die Feiertage und machte uns seine Abwesenheit noch einmal um ein Vielfaches deutlicher. Und so ist die Weihnachtszeit heute für mich eine sehr besinnliche Zeit, eine Zeit um innezuhalten und um über die Vergänglichkeit des Lebens nachzudenken.

14. Dezember - Hipp, hipp, Hu...sarenkrapferl


Einer der vielleicht schönsten Bräuche im Advent ist das Plätzchen Backen. So machten wir uns an einem Adventssonntag ans Werk und holten ein altes Rezept von Christians Mutter aus der Schublade. Aus der Erfahrung heraus haben wir lieber gleich einmal die doppelte Menge an Teig angesetzt. Nach einigen Stunden Zubereitungs- und Wartezeit hatten wir am Ende rund 100 Kekse für uns. 24 Stunden später waren es dann noch ganze 45 Stück und sehr lange wird es wohl nicht mehr dauern - dann müssen wir Nachbacken...

Apropos Nachbacken: (für ca. 50 Plätzchen) 200 g Butter, 100 g Zucker, 2 Eigelb, 1 Vanilleschote (oder gemahlene Vanille), 1 Prise Salz, 300 g Mehl, 80 g geriebene Haselnüsse, ca. 150 g Gelee (nach belieben, z.B. Rote Johannisbeere, Himbeere, schwarze Johannisbeere oder was das Herz begehrt)
Zuerst die Butter, den Zucker, die Eigelbe, die Vanille und das Salz mit dem Mixer schaumig schlagen.
Danach das Mehl und die geriebenen Haselnüsse unterrühren.
Den Teig mit dem Knethaken oder den Händen gut durchkneten, 
zu einer großen Kugel formen und für 1-2 Stunden kalt stellen.
Den Ofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Den kühlen Teig zu ca. 2 cm dicken Rollen formen, diese dann in 
Scheiben schneiden, kleine Kugeln formen, auf ein mit Backpapier 
ausgelegtes Backblech legen (kann ruhig etwas enger sein, die 
Plätzchen gehen nicht stark auf) und mit einem Kochlöffelstiel 
Vertiefungen in die Kugeln drücken. Die Plätzchen auf der mittleren Schiene ca. 15-20 min backen. 
Das Gelee erwärmen, während die Plätzchen etwas abkühlen. 
Dann die Plätzchen mit Puderzucker bestäuben und das noch 
warme Gelee in die Vertiefungen füllen.
Die Plätzchen für 1-2 Tage gut trocknen lassen, bevor sie in die 
Keksdose kommen. Es könnte sein, dass unsere Plätzchen das nicht einmal mehr schaffen werden...
Lasst sie euch schmecken!

13. Dezember - Gløgg und Æbleskiver am Juletræ

Besondere Zeiten erfordern nach wie vor besondere Maßnahmen. Und deshald haben wir uns heute mit Henny und Werner draußen zum Klönen verabredet. Bei unserem Treffpunkt am Bismarckturm in Aumühle angekommen, wurden wir zunächst mit fünf Weihnachtsliedern, die in entsprechender Lautstärke vom Turm schallten, empfangen. Ein eher ungewöhnlicher Auftakt, der das Unterhalten allerdings unmöglich machte. Also haben wir uns erst einmal den mitgebrachten weihnachtlichen Speisen und Getränken gewidmet. Henny hatte herrliche frisch gebackene Æbleskiver gebacken, eine echte dänische Spezialität. Nach einer guten Viertelstunde konnten wir uns dann endlich unterhalten. Über das Endspiel der Fußball-WM '54, die Werner als Kind vor dem Fernseher miterlebt hat, über typisch dänische Weihnachtsbräuche und natürlich auch über die letzten Monate. Nach einer guten Stunde waren dann unsere Füße und die Pfoten der Hunde kalt und wir gingen gut gelaunt nach hause.

12. Dezember - Besucher mit kalter Schnauze

Gestern hatten wir mal wieder einen vierbeinigen Gast. Toby war mit seinem Frauchen zu einer Vorbesprechung bei uns im Studio und fühlte sich sichtlich wohl. Schnuppernd hat er erst einmal alle Ecken begutachtet, bevor er sich auch mal von uns streicheln ließ. Auffällig an dem neugiereigen Shih Tzu waren seine schelmisch wachen Augen, die uns genau musterten. Der kleine Kerl hat definitiv den Schalk im Nacken und bestimmt immer einen im Sinn. Und das, obwohl er eine traurige Geschichte hat. So wurde er innerhalb von wenigen Jahren „Hundewaise“ und lebt nun seit einigen Monaten in seiner neuen Familie. Dass er dort sehr geliebt wird, merkt man ihm an, denn auf Frauchens Schoß war es dann doch am schönsten. Wir freuen uns schon auf unseren Fototermin mit ihm. Nachdem die beiden das Studio verlassen hatten, mussten Kendo und Greta natürlich erst einmal ganz genau inspizieren, wer kurz zuvor noch zu Besuch war.

11. Dezember - Die moderne Braut

Wir kennen Dorrit und Henrik Marks schon seit einigen Jahren und durften schon diverse Male in ihrem Einrichtungshaus in Bergedorf für sie fotografieren. Gestern sind wir dort über diese alte Werbeanzeige, die im Treppenhaus des mehrstöckigen Gebäudes hängt und die Firmengeschichte dokumentiert, gestolpert und konnten uns ein Schmunzeln nicht verkneifen. Aus heutiger Sicht wäre so eine Anzeige sicherlich nicht sehr verkaufsfördernd. Uns erinnerte es ein wenig an alte Doris-Day-Filme und trotz der nicht mehr zeitgerechten Darstellung der Geschlechterrollen sind sie doch ein Teil unserer Geschichte. Und mal ganz abgehen davon, träumt auch sicher heute noch die ein oder andere Braut von tollen Einrichtungsgegenständen. Oder vielleicht auch der Bräutigam...?

10. Dezember - Gel(i)ebtes Ehrenamt


Nele steht kurz vor ihrem Abitur und liebt das Ehrenamt. Nach eigener Aussage kann sie dort genau so sein, wie sie ist und wird auch so akzeptiert. Nele ist 2017 in Wohltorf konfirmiert worden und hat direkt danach mit einer Teamerin-Ausbildung angefangen. Schon während der Ausbildung hat sie beim ersten Konfisamstag mitgeholfen und ist im darauffolgenden Frühjahr auf die ersten Konfifreizeiten mitgefahren. Im Herbst hat sie zusätzlich eine Ausbildung zur Jugendleiterin gemacht. Nele ist in ihrem Ehrenamt sehr engagiert und erst seit etwas über einem Jahr Teil des Teams, das die Jugendarbeit in Wohltorf und Aumühle planen und aufbauen soll. Hierbei ist auch die Idee zu einem Bauwagenprojekt entstanden, bei dem sie Teil des Leitungsteams ist.

09. Dezember - Über all die Jahre


Michael ist Lehrer von Beruf und leitet eine Grundschule in Schleswig-Holstein. Wir kennen ihn und seine Frau Nicole schon seit vielen Jahren. Leider sehen wir uns viel zu selten. Michael ist ein reflektierter Mensch, dem jedes einzelne Schicksal seiner Schüler am Herzen liegt. Es ist uns immer weider eine Freude mit ihm und Nicole zu diskutieren. Unser letztes Treffen rund um die Feuerschale im Garten mit Keksen, Glühwein und Waffeln war ein echt schöner Adventssonntag.

08. Dezember - Ich kleb' euch da was...


Manfred Hansen war schon wieder für uns im Einsatz - wo er auch immer auftaucht, montiert, klebt oder bringt er auf irgendeine Art und Weise etwas an Wände oder an Autos an - meistens sind es Werbeschilder. So war er wieder einmal bei uns am Studio zugange. Manfred, ganz der Nachhaltigkeit verhaftet, riet uns schon beim Abholen der alten Schilder dazu, diese einfach als Grundlage für unseren neuen Auftritt wiederzuverwenden. Seine stets kompetente Art, gepaart mit einer großen Portion Humor, machen diese Termine stets zu einem kleinen Ereignis.

www.hansen-werbung.de

07. Dezember - Long time no see


Obwohl wir bis vor kurzem direkte Nachbarn waren und auch jetzt nur ein paar hundert Meter voneinander entfernt wohnen (und arbeiten), sehen wir uns manchmal wochenlang nicht. Und dann klingelte es heute um kurz nach neun plötzlich an der Tür und Danika stand für einen spontanen Besuch bei uns im Studio. Da wir uns so lange nicht mehr gesprochen, geschweige denn, gesehen hatten, wurden natürlich erst einmal die neusten Neuigkeiten ausgetauscht, danach ernste Themen angesprochen und am Ende viel gemeinsam gelacht. Fast die ganze Zeit über wurde sie von Kendo angehimmelt, der schon oft bei ihr zuhause war und sich sicher an die vielen schönen Stunden dort erinnerte. Es war schön mal wieder ein wenig Zeit miteinander zu verbringen und wir freuen uns auf das nächste gemeinsame Glas Wein mit etwas mehr Zeit.

06. Dezember - When too perfect - lieber Gott böse


Mareikes Streben nach Perfektion ist unübersehbar. Sei es beim Kochen, bei der Hundeerziehung, in der Fotografie, im Anspruch an sich selst ist für sie oft nur das „Perfekte“ gerade gut genug, auch wenn das natürlich eine Utopie ist. Vor ein paar Jahren packte Mareike eines ihrer Geburtstagsgeschenke aus und die erste Reaktion war: „Hmmmm...“ - das klang zuerst einmal sehr enttäuscht. 
Nach etlichen Wochen bekam dieses Kunstwerk von Nam June Paik (1932 in Seoul geboren und 2006 in Miami gestorben, er gilt als der Vater der Videokunst, begann seine künstlerische Laufbahn jedoch als Musiker und Komponist. Während seines Studiums in Deutschland kam er mit John Cage und der Fluxus-Bewegung in Kontakt und wurde mit seinen Konzerten, die die Grenze zum Happening weit überschritten, neben Joseph Beuys und George Maciunas, zu den Hauptvertretern von Fluxus.) für Mareike allmählich eine Bedeutung: "Lass mal ein klein wenig locker, 80 von 100 möglichen Prozent reichen für fast alles im Leben aus..." Seitdem lässt Mareike es tatsächlich in manchen Bereichen etwas entspannter angehen und siehe da: „lieber Gott lieb“. 
Das Kunstwerk wurde dann sogar noch gerahmt und hat im Moment seinen Platz in unserem Gäste-WC gefunden. Perfekt!

05. Dezember - Das Beste kommt zum Schluss


„Heute nachmittag kannst du die Bilder abholen“, sagten wir zu Kerstin und eigentlich ging es nur um eine kurze Übergabe der fertigen Abzüge. Tja, eigentlich..., aber wie das Leben so spielt, kamen wir ins Quatschen und plötzlich war es ein intensives Gespräch. Nach einer Stunde voller Themen über das Leben, das Zusammenbringen von Verstand und Gefühl, um Kraftorte und um viele andere Dinge, verabschiedete sich Kerstin von uns mit den Worten: „Es wäre schön, wenn wir uns vor Weihnachten noch einmal sehen.“ Gerne! Darauf freuen wir uns.


04. Dezember - Was lange währt wird hoffentlich gut...


Gestern Abend war es soweit: Mareike konnte endlich das Hutzelbrot-Rezept aus dem Slow Food Magazin nachbacken. Am Vortag kamen die Hutzeln von Franz Hümmer aus Fatschenbrunn per Post bei uns an. Diese wurden dann sofort in einer Wein-Rum-Wasser-Mischung eingelegt. Statt der empfohlenen zwölf kamen allerdings 27 Stunden Einweichzeit zusammen, aber das konnte ja hoffentlich nicht schaden. Gestern Abend wurde der Teig angesetzt - nicht ganz ohne Pannen, aber nun wissen wir immerhin, wie man die Backofentür entriegelt und reinigt... und dann hieß es warten und kneten, kneten und nochmals kneten - es wurde später und später. Als Mareike am Ende die fertigen Brote zum Abkühlen aus dem Ofen nehmen konnte, war es bereits kurz vor vier Uhr morgens - das Ergebnis lag (vielleicht etwas zu stark pigmentiert) heute morgen zum Abkühlen auf dem Rost. Jetzt warten wir noch gespannt ein paar Tage auf die Geschmacksprobe...

03. Dezember - So vertraut und doch immer wieder neu

Heute war Celina bei uns zu Besuch und wir haben die letzten Monate im Schnelldurchgang Revue passieren lassen. Es war schön, sie nach über einem halben Jahr wieder zu sehen und diese Vertrautheit, Offenheit und Zuneigung, die wir füreinander empfinden wieder zu erleben. Wir kennen uns schon seit 13 Jahren und haben von 2014-2019 im Lichtbild Studio zusammen gearbeitet. Dabei hatten wir schöne und lustige, aber auch ernste Momente. Auf jeden Fall haben wir viel voneinander gelernt und tun dies immer noch. Ihren mitgebrachten Kuchen wollen wir auch nicht verschweigen - der war einfach köstlich. So verging die Zeit wieder einmal viel zu schnell und es bleibt der Wunsch nach einem baldigen Wiedersehen...

02. Dezember - Von Fischstäbchen und Alternativen


Mit über einem halben Jahr Verspätung - durch unsere Auszeit bedingt - steckte heute die Ausgabe der Lebensmittelpraxis mit einem Titelbild, welches wir gemacht hatten, im Briefkasten. Manche Überraschungen sind einfach schön. Anfang des Jahres waren wir bei Iglo in Hamburg, um Antje Schubert zu fotografieren und es war ein sehr interessanter Termin, denn wir erfuhren viel über den Einstieg des Unternehmens in pflanzenbasierte Fleisch-alternativen. Nach wie vor gehören allerdings Fischstäbchen zu dem Kerngeschäft von Iglo, zu denen es, wie wir finden, keine wirklichen Alternativen gibt...

01. Dezember - Total Eisverliebt


Eiskurs, Tag 2. "Warum macht ihr so einen Eiskurs denn zwei Tage lang - reicht da nicht auch ein Tag aus?" Vielleicht... uns aber nicht!
Und so waren wir zwei Tage unter der fachkundigen Anleitung von Günter Single in Bargteheide und wurden heute in einige weitere Geheimnisse der Eisherstellung eingeweiht. Welche Zutaten man benötigt, wie die richtige Zusammensetzung ausgerechnet wird und was man wie tun muss, um die Konsistenz und den Geschmack zu verändern. Kendo und Greta waren bestens untergebracht, während wir viel Neues lernten. Glücklicherweise arbeiteten wir nach extrem leckeren Rezepten, so kam auch der Genuss auch nicht zu kurz. Mareike hatte gleich noch eine Idee für ein Hundeeis, aber das ist eine andere Geschichte...

30. November - Eiszeit in Bargteheide


Heute waren wir mit Günter Single, einem Spezialisten für Speiseeis, der unter anderem auch für die Gelato University der Firma Carpigiani als Dozent tätig ist, in Bargteheide verabredet. Wir erfuhren viel über die Philosophie der Eisherstellung, die verschiedenen Zubereitungsarten und die Komplexität der richtigen Mischung einer einzelnen Eissorte. Für uns ein weiterer wichtiger Bestandteil, um unsere Kompetenz im Bereich der Ernährung zu verbessern. Natürlich hatten wir auch genug Zeit, um die ein- oder andere Sorte zu probieren und festzustellen, dass auch in der kalten Jahreszeit ein Softeis richtig gut schmeckt.

29. November - Treffen in Zeiten der Pandemie


Gerade in dieser Zeit merken wir, wie wichtig uns die Begegnung mit anderen Menschen ist. Was wir früher so manches mal schon aus Bequemlichkeit verschoben haben, nehmen wir jetzt ernster und freuen uns auf das Treffen mit Freunden. Die Verabredungen im kleinsten Kreis sind oft intensiver und irgendwie auch offener im Austausch. Natürlich wird weiterhin über alltägliches gesprochen, doch gleichzeitig kommen vermehrt ernstere Themen auf den Tisch. So wie gestern Abend bei unseren langjährigen Freunden Ralf und Régine, wo wir auf einen Glühwein mit Gulaschsuppe eingeladen waren. Das alles bei 4 Grad auf der Terrasse. Das wärmende Lagerfeuer tat sein übriges und wir verbrachten einige schöne warm-kalte Stunden unter freiem Himmel.

28. November - Die neue Ausgabe des SlowFood-Magazins


Das haben wir heute früh im frisch gekauften SlowFood-Magazin entdeckt: einen Bericht über den Tag der nachhaltigen Gastronomie im Juni dieses Jahres, den wir fotografisch begleitet haben. Wir erinnern uns sehr gerne an den leckeren Abend in der Hamburger Hobenköök mit Gastgeber Thomas Sampl und vielen weiteren Mitgliedern der Slow Food Chef Alliance Deutschland.

27. November - Eine echte Leseratte


Silvia ist schon seit Jahren unsere Steuerberaterin und war wieder einmal bei uns im Studio für ein Jahresgespräch zu Gast. Nachdem wir die sachlichen Themen, inklusive unserer Umfirmierung ab dem 1. Januar 2021, besprochen hatten, erzählte sie uns von ihrer großen Leidenschaft: dem Lesen. Silvia ist eine echte Leseratte und ihr Lieblingsgenre ist eindeutig das der Heimatkrimis. Bevorzugt spielt dabei die Geschichte in der Lüneburger Heide oder im Allgäuhier am besten mit Kommissar Kluftinger. Zum intensiven Lesen nutzt Silvia am liebsten die Urlaubszeit mit ihrer Familie an der Nordseeküste. Wenn einmal nicht das Lesen auf dem Programm steht, dann spielt sie seit einigen Jahren zusammen mit ihrem Mann Golf und das mit zunehmender Begeisterung.

26. November - Musik ist alles - alles ist Musik


Das gilt vor allem für Alexander, den wir gestern in seiner Hamburger Wohnung besuchten. Zuerst fragte er uns, ob wir Lust hätten, ein paar seiner alten Opernarien anzuhören - er hatte gerade einige verschollen-geglaubte Aufnahmen von sich wieder gefunden. Nach einer Arie aus Don Carlos von Guiseppe Verdi schwiegen wir einige Augenblicke, um die Schönheit der Musik in uns nachklingen zu lassen. Danach setzte sich Alexander ans Klavier und wir bekamen zum Schluss noch eine Schallplatte geschenkt. Stabat Mater von Giovanni Battista Pergolesi - zuhause gleich von uns auf den Schallplattenteller gelegt und genossen.
Musik ist einfach etwas ganz wunderbares...


25. November - 16 Tage lang „Orange the world“ 

 

Was macht denn Birgit mit diesem orange farbigen Licht in ihrem Sportstudio? Das schien uns keine klassische Weihnachts-beleuchtung zu sein. Unsere Neugierde war geweckt, also gingen wir schnell einmal zu ihr hin und fragten nach. Die fundierte Antwort kam prompt. Kein Wunder, denn Birgit ist Mitglied bei Zonta, einem Club von Frauen, die sich unter anderem für die Rechte von Frauen in den verschiedensten Bereichen einsetzen. Desweiteren weisen sie auf Missstände hin und nehmen daher auch Teil an der Aktion „16 days of activism against gender-based violence“, die 1991 vom Women's Global Leadership Institute ins Leben gerufen wurde. Unter dem Motto „Orange The World“ hat UN Women 2008 den Ball aufgenommen und seither ist „Orange The World“ Teil der „UNiTE to End Violence against Women“ Kampagne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Jahr für Jahr machen Frauen weltweit vom 25. November bis zum 10. Dezember mit orange leuchtenden Aktionen auf das Problem und seine verheerenden Auswirkungen aufmerksam. Und Birgit erklärte uns weiter, dass Zonta auch auf lokaler Ebene Projekte zur Bekämpfung und Verhinderung von Gewalt gegenüber Frauen und Mädchen unterstützt. 

www.zontasaysno.com

24. November - Auf den zweiten Blick


Es lohnt sich fast immer, ein zweites Mal genauer hinzuschauen. So wie heute, als wir bei diesem Wandmotiv zuerst „Geiz ist geil“ lasen. Es gibt wohl niemanden, der diesen Slogan des Saturnmarkts aus dem Jahr 2002 nicht kennt. Die Hamburger Werbeagentur Jung von Matt, unter Federführung von Jean-Remy von Matt, hat damals diesen viel diskutierten Werbeklassiker kreiert. Der Spruch ging uns ziemlich schnell auf den Wecker und rückblickend denken wir, dass er eine der größten Dummheiten der Werbewelt war - für die Agentur in finanzieller Hinsicht sicher nicht... 
Es geht uns hier vielmehr um die Fragen der persönlichen Haltung. „Geist ist geil“ gilt ja nun leider auch nicht für jeden - und sicherlich auch nicht für jede Agentur.

23. November - Von der Liebe zu den russischen Birken


Die russischen Birken sind in ihrer Größe nicht zu vergleichen mit den hiesigen Exemplaren. Auch haben sie dort einen ganz anderen Stellenwert, erzählte uns Katharina, die ursprünglich aus Nowosibirsk stammt und schon seit vielen Jahren in Hamburg lebt. Wir waren fasziniert von ihrer Art, über die Schönheit ihrer Heimat zu sprechen, von ihrer Liebe zur Musik, speziell der Klaviermusik. Katharina bekam elf Jahre lang Klavierunterricht, sechs davon in Russland und fünf in Deutschland, hatte drei Jahre Balletttraining und danach noch fünf Jahre Unterricht in lateinamerikanischen und Standardtänzen. Sie mag die Musik Tschaikowskys, kennt und spielt die von Skrjabin und liebt Rachmaninow. Wenn Katharina allerdings zuhause am Klavier spielt, kommt ihr dreijähriger Sohn und betätigt den Ausknopf an ihrem elektrischen Klavier. Es wird wohl noch etwas dauern, bis sich auch bei ihm die Liebe zur Musik einstellt.

22. November - Nie wieder Rücken, bitte...


Birgit ist unsere Nachbarin - jedenfalls fast. Unser Fotostudio und ihr TheraSport-Studio trennen nur 30 Meter Luftlinie. Es war eine unserer besten Entscheidungen dort mit dem Training anzufangen, um das leidige Thema Rückenschmerzen anzugehen. Seitdem ist der Verbrauch von Wärmeumschlägen aus der Apotheke gen null gegangen und das ausschließlich durch die Aktivierung unserer Muskulatur. Ohne Birgits motivierende und sympathische Art wären wir aber bestimmt nicht so lange dabei geblieben. In Zeiten von Corona macht so selbst das Online-Training Spaß. Wir freuen uns dennoch schon wieder auf das Gruppentraining in ihrem Studio.

www.therasport-wohltorf.de

21. November - Zuhause bei Genussmenschen


Es war schön, als wir nach längerer Zeit heute einmal wieder bei Heide und Gregor zu Besuch waren. Unser Blick fiel zuerst durch die geöffnete Küchentür direkt auf das Messerbrett an der Wand. Hier leben Genussmenschen, die hervorragend kochen und backen können. Jedes Küchenutensiel findet hier tatsächlich auch eine Verwendung. Wir erfreuten uns bei selbstgebackenem Apfelkuchen vor allem an den interessanten Gesprächen. Gregor wird Anfang kommenden Jahres im Casinopark sein neues Geschäft eröffnen: oxhoft authentic wines wentorf. Darauf freuen wir uns schon heute.

20. November - Familienbande

Wir haben regelmäßig Familien vor der Kamera. Einige von ihnen kennen wir schon seit vielen Jahren. Es ist immer wieder schön, wenn wir Menschen über viele Jahre begleiten dürfen. Letztens wäre uns fast der Satz „Du bist aber groß geworden“ bei einem jungen Mann, den wir vor etwa 10 Jahren zum ersten Mal vor der Kamera hatten, rausgerutscht. Nun war er für ein Bewerbungsfoto bei uns. 
Die Familie von dem Foto war heute zum zweiten Mal bei uns. Nach anfänglicher Unsicherheit tauten die beiden Kinder schnell auf und wir hatten für eine gute Stunde unseren Spaß mit den Vieren. 
Am schönsten ist es für uns, wenn Menschen Fotos für sich selbst haben wollen.

19. November - Jetzt geht es aber tierisch ab 

 

Gestern noch Schwein gehabt und heute schon einen Kater? Moment mal bitte, ganz so ist es nicht, denn Schmusi ist kein Stofftier, sondern war leibhaftig bei uns im Studio mit seiner Familie zu Gast und wurde ausgiebig von uns fotografiert. Er fühlte sich nach wenigen Minuten des Warmwerdens so wohl, dass er genüsslich unser Studio inspizierte. Beim Fotografieren zickte er manchmal ein klein bisschen rum, aber insgesamt war er sehr pflegeleicht und wohl erzogen. Schmusi ist ein englischer Kurzhaarkater und gehört mit zu den ältesten gezüchteten Hauskatzen. Die Rasse Britisch Kurzhaar ist ein ganz besonders gelassener Typ unter den Hauskatzen. Hektik oder Nervosität sind ihr fremd und sie erinnerte uns ein wenig an einen Teddy, dabei verhielt sie sich einfach entspannt und lieb. Wir waren schnell begeistert. 

18. November - Schwein gehabt

Wir lieben unsere beiden Hunde Kendo und Greta sehr und es ist eine Freude, dass die beiden in unserem Leben sind. Wir können uns keine besseren Begleiter vorstellen. Da haben wir einfach Schwein gehabt. Manchmal können die beiden uns aber auch echt auf die Nerven gehen. Wenn sie zum Beispiel aus heiterem Himmel so laut bellen, dass wir fast vom Stuhl kippen. Oder, wenn sie unerlaubterweise mal wieder mit ihren kleinen Sandpfoten in unser Bett springen, wenn wir nicht hingucken. Oder aber, wenn sie ihre Spielsachen zerlegen und den Inhalt auch gerne mal verspeisen... so, wie mit diesem Stofftier gerade geschehen. Es landete also auf dem Friedhof der Kuscheltiere. In diesem Fall könnte man auch sagen: Schwein? Gehabt...

17. November - Jeden Tag genießen

Antje ist schon seit einigen Jahren unsere Kundin und wir sehen uns sporadisch für neue Aufnahmen. Gestern war es wieder soweit und wir kamen nach dem Business-Fotoshooting noch ins Gespräch. Interessant war vor allem, wie nah wir mit unseren Meinungen beieinander waren. Die Themen waren breit gefächert und wir sprachen über die aktuelle Corona-Situation, über die Gesprächsbereitschaft mit anders denkenden Menschen, bis hin zu „Wie möchte ich eigentlich leben?“. Über Allem stand die Lust und Freude am Leben und das Wissen um die dessen Fragilität.
Antje erzählte uns, dass es ihr mehr und mehr gelänge im hier und jetzt zu leben. Wir finden das Beneidenswert.  

16. November - Junges Glück


Birgit und Andreas sind genauso wie wir Bornholm-Liebhaber, begeisterte Wanderer und außerdem gerne in der Natur unterwegs. Sie leben auf dem Land und genießen ausgedehte Spaziergänge mit ihrem Hund Oskar. Für dieses Jahr war ihre Hochzeit im Frühjahr auf Bornholm geplant - wir hatten uns schon sehr mit ihnen darauf gefreut, doch dann kam Corona und machte ihnen - und uns - einen Strich durch die Rechnung. Aber die beiden sind ja flexibel und heirateten dann trotzdem einige Wochen später in Dänemark auf dem Festland. So oft sie können, verbringen Birgit und Andreas ihre Ferien bei unseren nördlichen Nachbarn, sie lieben die Ruhe und Weite des Nordens und entspannen beim Lesen und Saunen. Unsere Treffen sind immer geprägt von einem regen Austausch und guten Gesprächen. Humor und Offenheit sind dabei die hervorstechenden Merkmale. Mal sind Birgits analytischen Fähigkeiten gefragt und dann lachen wir wieder über Andreas' Sprachwitz. Es ist einfach eine herrliche Mischung und wir freuen schon auf das nächste Treffen.


15. November - Gestalten statt verwalten


Maren und André sind Inhaber der Agentur 40knots. Sie sind verantwortlich für die Markenentwicklung, das Design und die Kommunikation für die IT-Branche und Industrie. Die beiden waren bei uns zu Gast und wir verbrachten einen Abend mit Essen, Wein und anregenden Gesprächen über die Fragen: Wie definieren wir Arbeit? Wollen wir mobil leben und mobil arbeiten? Ist uns ein Zuhause wichtig und wenn ja, wo? Ja - und am liebsten am Wasser, das stand für uns alle schnell fest. Maren und André sind begeistere Kiter und wir lieben die dänische Ostseeinsel Bornholm. Wir sprachen über Arbeitseffezienz, über Jahrespläne, über Ziele im Leben und die Wichtigkeit diese Ziele zu erreichen, beziehungsweise ob es am Ende nur wichtig ist, welche zu haben. Es ist schön, solche Menschen wie Maren und André zu kennen, die ihr Leben mit Freude und Zuversicht gestalten.
www.40kts.de

14. November - Menschen aus der Nachbarschaft


Curt ist so ein Mensch aus der Nachbarschaft. Immer interessiert, immer freundlich. Er gehört zu den Menschen, mit denen wir uns gerne austauschen. Meistens geht es um Kultur, genauer gesagt um Musik, gerade aus dem klassischen Bereich. Bis heute haben wir es leider noch nicht geschafft, gemeinsam in die Oper zu gehen, aber das kommt hoffentlich noch.

13. November - Wider den tierischen Ernst


Alexandra Wollweber ist nicht nur eine tolle Grafikerin, die Logos, Websites, Prospekte und vieles mehr für ihre Kunden entwickelt, sondern sie ist auch die Herausgeberin des Sachsenwalders, einer für unsere Region unverzichtbaren Infomationszeitschrift, sowie den Lieblingsadressen Sachsenwald, einer regionalen Werbebroschüre mit einem starken gewachsenen Netzwerk dahinter. Außerdem ist sie für viele Späße zu haben. Nachdem wir uns bei einem Kaffee über unsere Erlebnisse der letzten Monate ausgetauscht hatten, baten wir sie im Anschluss für das Blogfoto etwas mit ihrem Schal „anzustellen“. Bitteschön!
www.querformat-design.de

12. November - Am meisten fehlt mir das Reisen

Heute unterhielten wir uns in einer Shooting-Pause mit Linda über die aktuelle Situation und die vergangenen Monate. Linda ist unsere Ansprechpartnerin und Koordinatorin für Fotoshootings in der Firma, für die sie arbeitet. Wir redeten darüber, was sie zurzeit und in den letzten Monaten am meisten vermisst. Das sind für sie ganz klar die Reisen. Die Großen und die Kleinen. So würde sie sehr gerne einmal wieder eine Freundin in Kopenhagen besuchen oder hätte gerne Silvester in Portugal verbracht. Dass das zurzeit nicht möglich ist, bedauert sie sehr. Sehr glücklich ist sie über ihre letzte Reise nach Sizilien, die für sie einen großen emotionalen Wert hat. Für sie bedeutet Reisen Freiheit. Und eine Unterbrechung des Alltags. Linda ist sehr eingespannt in ihrem Job und zusätzlich politisch aktiv, unter anderem im Bereich Klimaschutz. Wir hätten noch eine ganze Weile weitersprechen können, doch da kam schon unser nächstes Fotomodell…

11. November - Der Kameradoktor

Frank Timmann hat über 50 Jahre Erfahrung bei der Reparatur von Fotoapparaten der Firma Olympus. Wer heute noch eine analoge Kamera oder ein Objektiv kaufen oder reparieren lassen möchte, ist bei ihm genau an der richtigen Adresse. In seinem Wohnzimmer liegen unzählige Kameras, teils demontiert, teils schon repariert und für den Kunden versandfertig vorbereitet. Zum ersten Mal in unserem Berufsleben haben wir eine Kamera von innen gesehen, voll von Miniaturbauteilen, Platinen, Schrauben und anderen Kleinstteilen, die von ihm in Sekundenschnelle wieder zusammengesetzt wurden. Noch nie sahen wir ein auseinander gebautes Objektiv, bei dem uns Frank die einzelnen Linsengläser zeigte, um sie dann wieder in Windeseile zusammen zu bauen. Über jede analoge Kamera der Marke Olympus kann Frank detailliert von den Vor- und Nachteilen erzählen, gespickt mit Anekdoten von Fotografen aus aller Welt, die er früher als Reparaturtechniker für Olympus Europa betreut hat, bevor er seine eigene Werkstatt in Hamburg eröffnete. Frank ist ein begnadeter Erzähler mit einer Begabung, schon tot geglaubten Fotoapparaten der Marke Olympus wieder neues Leben einzuhauchen.

10. November - Nach China zu reisen ist einer meiner Träume
 
Das erzählte uns Tim-Lennart heute, der bei uns im Studio für ein Personality-Shooting zu Gast war. Wir sprachen über sein Studium der Informatikwissenschaften, über seinen breit gefächerten Musikgeschmack und landeten schliesslich bei einem seiner Träume: Einer längeren Reise nach China. Tim-Lennart war bis jetzt noch nicht dort, nimmt aber zurzeit Unterricht in Mandarin. Er ist fasziniert von der Unterschiedlichkeit der Kulturen und freut sich darauf, in das Land und die fremde Kultur einzutauchen.

09. November - Ich liebe das Wasser, das Meer und die Weite


Das waren Babetts Worte, als wir uns heute bei Fotoaufnahmen über unsere Urlaubsziele unterhalten haben. Und als Babett dann noch anfing von Bornholm zu schwärmen, konnten wir gar nicht aufhören, uns über unsere Trauminsel auszutauschen. Was hast Du auch schon von der Insel gesehen? Warst Du auch schon auf Christiansø? Kennst du IS Kalas in Sandvig, bist du schon Maries Sandwiches in Hammerhavn erlegen? Kennst du vielleicht Hallegard? Bist schon auf Hellingdoms Klipperne rumgekraxelt, um danach auf dem fantastischen Weg Richtung Gudjhem zu wandern? Magst du die Räuchereien? Und du liebst auch diese unglaublichen Sandstrände im Süden Bornholms? So hätten wir noch ewig weiter schwärmen und fragen können, wäre nicht schon der nächste Fototermin in Vorbereitung gewesen.

08. November - Das beste kommt zum Schluss


Das Beste kommt zum Schluss ist eine Tragikomödie des Regisseurs Rob Reiner aus dem Jahr 2007. Die Hauptrollen spielten Jack Nicholson und Morgan Freeman. Am Ende unseres Treffens mit Tini und Ole machten wir dieses Bild innerhalb von drei Minuten im Studio. Doch der Titel dieses Blogeintrags spiegelt nicht annähernd diesen Nachmittag wieder. Von Anfang an diskutierten wir offen über alle aktuellen Themen, die uns zurzeit umtreiben. Vom Lockdown, über die Erfahrungen auf der Reise, über Persönlichkeitsentwicklung, über 15 Monate Homeoffice und das Gefühl, dass einem bei dieser Art zu arbeiten durchaus die Menschen fehlen. Es ist schön, Menschen wie Tini und Ole zu treffen, die so umsichtig und vorsichtig durchs Leben gehen, aber dabei nicht blind vor Angst sind. Die so interessiert an ihren Mitmenschen sind, dass am Ende des Tages ein intensives Bild in so kurzer Zeit entstehen konnte. Danke für euer Vertrauen.

07. November - Essen unter Freunden


Liebe geht bekanntlich durch den Magen und gestern Abend waren wir in Hamburg bei Friedrun und Annett zum Essen eingeladen. Es gab selbstgemachte Burger, dazu perfekt passend Cidre und auch an die Hunde hatten die beiden gedacht. Friedrun ist ein exzellenter Koch mit der Gabe, nicht nur die leckersten Dinge zu zaubern, sondern auch komplett entspannt beim Zubereiten zu sein. Annett wird von Kendo und Greta geliebt, kein Wunder, ist sie doch von Beruf Hundetrainerin mit klaren Ansagen. Nach langer Zeit mal wieder bei den beiden zu sein, von unserer Reise zu erzählen und auch über neue fotografische Projekte zu sprechen, war einfach schön und inspirierend. Dafür, und für das gute Essen und Trinken, lieben wir die beiden einfach. Kendo und Greta tun dies übrigens auch. Und so fuhren wir glücklich und voller Tatendrang zurück nach Wohltorf.

06. November - Einfach mal abhängen

So wie dieser Handschuh im Baum in der Wentorfer Lohe. Vielleicht dann doch lieber zuhause und etwas bequemer auf dem Sofa - wer möchte das nicht? Im Herbst immer die richtige Motivation zu finden, fällt uns nicht jeden Tag gleich leicht. Allerdings hilft dann fast immer, einmal mit den Hunden raus zu gehen und auf andere Gedanken zu kommen. So auch heute, als wir tagsüber beim Arbeiten an der Website und beim Aus- und Einräumen der letzten Sachen in unserem neuen Zuhause waren und wir kurzfristig genug davon hatten.

05. November - Wieder da, aber noch nicht angekommen

Nun sind wir den dritten Tag zurück in unserem neuen „alten“ Zuhause und es gibt viel zu tun. Neben dem Auspacken der letzten Kartons müssen noch einige Dinge geregelt werden. Waschen, ummelden, Wohnmobil winterfest machen, mit den Hunden raus, Termine machen, uns von weiteren Dingen trennen, damit der Platz reicht, und so weiter…
Und dann sind wir dabei, unser Business neu aufzustellen: neue Firmierung, neues Logo, neue Website, um nur einiges zu nennen. Das macht sehr viel Spaß und Freude und zugleich viel Arbeit. So sind wir zwar in Wohltorf, aber noch nicht so richtig „da“.
Bei einer kurzen Fahrt mit dem Wohnmobil hätten wir heute auch direkt weiter fahren können…

04. November - Der klare Blick


Erik Gehl kam heute zu uns, um über benötigte Fotoaufnahmen für sein neues Business zu sprechen. Wir verbrachten fast drei Stunden mit intensiven Gesprächen über Gott und die Welt, über Corona, die US-Wahl, Robert Betz und die aktuelle Situation der Gastronomie, die natürlich auch Auswirkungen auf sein Küchencoach-Business hat. Und er erzählte uns von seiner Ausbildung zum Transformationscoach nach der Methode von Robert Betz. Uns interessierte vor allem die Frage, wann Menschen ihn um Unterstützung bitten. Nach Eriks Erfahrung muss es gar nicht immer die tiefe Lebenskrise oder Krankheit sein, die jemanden veranlasst, sich an ihn zu wenden. Genauso oft sind es Dinge, wie der Wunsch nach einer Veränderung im Leben oder das Verarbeiten einer Trennung vom Partner. Und da ist es einfach schön und hilfreich, einen Menschen wie Erik an seiner Seite zu wissen, der so viel Freude, Zuversicht und Gelassenheit ausstrahlt und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellt. Danke für das intensive Gespräch.

03. November - Welcome home


Zuhause ist es doch am schönsten, oder? Na wehe, wenn nicht! My home is my castle... oder doch nicht? Es ist schon komisch: gestern waren wir noch im Wohnmobil unterwegs und heute morgen saßen wir dann im Studio - unserem neuen Zuhause - beim Frühstück. Dabei haben wir erst so richtig realisiert, dass jetzt erst einmal Schluss ist mit dem umher vagabundieren. Nun heisst es Post öffnen, Ausräumen, Aufräumen, sauber machen, Ummelden, Wäsche waschen, das Wohnmobil winterfest machen und - fast vergessen - den Glasschaden noch beheben lassen. Der Alltag hat uns wieder. Tausend Dinge, die erledigt werden wollen, uns anschauen und zu „sagen“ scheinen: "Kümmert euch um uns." 
Gestern morgen sagte gerade noch einer der letzten verbliebenen Menschen auf dem Campingplatz im Gespräch zu uns: „Besitz besitzt einen.“ Das stimmt.
Wie schön ist es da doch, Kendo und Greta einfach beim Toben im Wald zuzusehen...

02. November - Von Zell über Zell nach hause

Heute ist nun also unser vorerst letzter Reisetag. Durch den erneuten Lockdown sind unsere Pläne zum Ende hin noch einmal durcheinander gewürfelt worden, so dass wir noch in der letzten Woche beschlossen hatten, bis heute in Zell an der Mosel zu bleiben, um dann über Zell bei München - wo wir etwas abgeholt haben - nach hause zu fahren. Ja, das ist eine ziemliche Tour - 1355 Kilometer. Vor etwa siebeneinhalb Monaten haben wir etwas mehr als das doppelte dieser Strecke in zwei Tagen zurück gelegt, als wir aus Portugal in den ersten Lockdown fuhren. So wie damals machen Kendo und Greta ihre Sache großartig und verschlafen den größten Teil der Fahrt. Und wir wechseln uns im Stundenrhythmus ab, damit wir die Strecke in einem Rutsch durchfahren können. Auf dieser erneuten Reise - einmal durch ganz Deutschland - passieren wir zahlreiche Orte, an denen wir in diesem Jahr viele tolle Menschen getroffen haben, die uns einen Einblick in ihr (Arbeits-) Leben gegeben haben. Wir denken an die Gastfreundschaft, Freundlichkeit und Wertschätzung, die uns zuteil wurde, sowie an die wertvollen Gespräche. Und so lächeln das ein oder andere Mal still in uns hinein. Den Rest der Fahrt verbringen wir mit Schweigen oder Hörbuch hören. Ab morgen heißt es dann erst einmal ankommen, auf- und ausräumen und neue Pläne schmieden. 

01. November - Genug ist noch lange nicht genug

Heute vor genau acht Monaten startete unsere "Meerfreiheit".
Acht Monate sind doch nun mal genug. Kommt erst mal wieder im normalen Leben an. Wenn das jeder machen würde. Ist euch nicht langweilig? So lange von zuhause weg sein, das könnte ich nicht. Das ist ein Querschnitt einiger Aussagen, mit denen wir in den letzten acht Monaten konfrontiert wurden. Genauso wie mit der These, dass unsere Reise unter „normalen“ Umständen sicherlich ganz anders verlaufen wäre und nicht - wie geschehen - so oft, aufgrund der Pandemie, unterbrochen. Aber was ist schon „unter normalen Umständen“? Wann gab es die und wie definiert man „normale Umstände“? Kurz vor Reisebeginn starb Mareikes Vater und Christians Mutter wurde 85 Jahre alt. War es nicht egoistisch, trotzdem einfach mit der Reise zu starten und unsere Mütter so lange nicht zu sehen? Fragen, mit denen wir uns mal mehr und mal weniger beschäftigt haben. Genau wie mit der Frage, ob wir eigentlich die Enge über so einen langen Zeitraum im Wohnmobil aushalten würden? Die letzte Frage ist schnell beantwortet: Sehr gut. Mareike hat meistens gekocht und Christian war der Tellerwäscher. Das zwischenzeitliche Chaos im Wohnmobil haben wir stets gemeinsam verursacht - genauso wie wir die Ordnung danach wieder gemeinsam hergestellt haben. Es ist schon erstaunlich, mit wie wenigen Dingen wir auskommen können und wie wenig Dinge wir von zuhause vermisst haben. Werden wir deshalb zuhause alles Überflüssige wegwerfen? Bestimmt nicht. Was sind denn die wichtigsten Voraussetzungen für so eine Reise? Rücksichtnahme, Humor und vor allem: über sich selber lachen können. Das hat geklappt. Und, um zu einer der angesprochenen Fragen am Anfang zurückzukommen: Reicht es uns jetzt mit dem Reisen, beziehungsweise wollen wir wieder im „normalen“ Leben ankommen? Ganz einfach beantwortet: Nein, denn an vielen Orten, an denen wir waren, stand für uns unsichtbar-sichtbar in großen Buchstaben geschrieben: Die Welt ist so schön - sie will entdeckt werden. Und zur erwähnten "Normalität" im Leben kommt uns der Gedanke: Alles im Leben ist Normalität, nicht nur die Phasen des Glücks, sondern jede Phase gehört zum „normalen“ Leben dazu. Wir wollen neben unserem Leben in Wohltorf weiterreisen - egal wann und (fast) egal, wohin. Ob in unseren Träumen, für uns privat oder für unsere Kunden, das ist uns letztlich egal.

31. Oktober - Passt auf eure Katzen auf!

Wir sind schon ein paar Tage an der Mosel und haben auch des öfteren gesehen, dass der Ort Alf hier in unserer Nähe liegt. Uns wurde erzählt, dass nach dem großen Erfolg der Fernsehserie „Alf“, die Ende der 1980er Jahre in Deutschland ausgestrahlt wurde, schon mehrfach das Ortsschild geklaut wurde. Alf liegt von den Ortsteilen Höllenthal und Fabrik aus kommend linksseitig der Mosel. Es hat in der Ortsmitte einen Kreisverkehr mit einer an einen Italo-Western erinnernden Kulisse. Das nasskalte Wetter sowie die aktuelle Corona-Situation und das Ende der Saison an der Mosel verstärkten den Eindruck des Trostlosen. Den rutschigen Weg hoch zur Kapelle ersparten wir uns. Katzen konnten wir - bis auf ein Hinweisschild und eine Katzenfigur aus Bronze - keine entdecken, hoffentlich hat das nichts mit der Fernsehfigur „Alf“ zu tun, denn zu dessen Lieblingsspeise gehörten bekanntlicherweise Katzen.